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    Dämpfungsplan - Übertragu....  33 von 234eine Seite zurückeine Seite vor

    Dämpfungsplan - Übertragungsplan
    Dämpfungsplan 55

    Bei einer Fernsprech-Verbindung zwischen zwei Teilnehmern müssen die Signale mit ausreichender Lautstärke beim Empfänger wieder ankommen.

    Deshalb darf die Dämpfung für die gesamte Übertragungsstrecke bestimmte Höchstwerte nicht überschreiten.

    Dieser Höchstwert gilt sowohl für Orts- und nationale Ferngespräche, und auch für internationale Ferngespräche.

    Deshalb hat CCITT (heute ITU-T) Planungsvorgaben für die Dämpfungen in den jeweiligen nationalen Netzen durch internationale Empfehlungen gegeben.
    Zwischen zwei Hauptanschlüssen darf die Dämpfung den Wert von 31 dB nicht überschreiten. (ITU-T-Empfehlung G.121).


    Bei den Teilnehmeranschlußleitungen unterscheidet man zwischen der  Sendebezugsdämpfung (SBD) und der Empfangsbezugsdämpfung (EBD), in denen die Endgeräte (Telefone) mit eingeschlossen sind.


    Dämpfungsplan 80

    Der neue Übertragungsplan 80 unterscheidet sich nicht vom früher gültigen Dämpfungsplan 55 der damaligen DBP.

    Die Dämpfungen wurden damals noch in Neper angegeben.

    Diese Werte wurden in die heute gebräuchlichen Angaben mit dB-Werten umgerechnet.

    Es gelten folgende Höchstwerte:

    • 1,3 dB für Ortsvermittlungsstellen (OVSt, TVSt)
    • 0,9 dB für Fernvermittlungsstellen (FVSt)


    • Die Sendebezugsdämpfung ist die Dämpfung vom Mikrofon in abgehender Richtung bis zum Hauptverteiler.

    • Die Empfangsbezugsdämpfung ist die Dämpfung in der ankommenden Richtung vom HVt bis zum Fernhörer.

    • Die Bezugsdämpfung wird durch einen Lautstärke-Vergleich mit einem genormten System festgestellt.

    • Als Bezugssystem dient ein international festgelegter Telefon-Eichkreis.

    • Für Nebenstellenanlagen ist eine zusätzliche Dämpfung von 2,5 dB erlaubt.


    Zeitraum  ab 1980

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