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    Blakes Mikrofon
    Blakes Mikrofon Querschnitt

    Bei allen vor Blake konstruierten Mikrofonen war das eine der beiden Kohlestückchen unbeweglich angebracht, während sich das andere innerhalb gewisser Grenzen sich frei bewegen konnte.

    Die Schwingungen wurden durch eine Membran mit größerer oder geringerer Kraft gegen das befestigte Kohlenstück übertragen.

    Bei den auf diese Weise konstruierten Apparaten war es schwierig, die beiden Kontaktstücke genau in diejenige Lage zu einander zu bringen, die sie einnehmen müssen, um eine klare und deutliche Tonübermittlung zu erzielen.

    Ferner sind derartige Apparate, auch wenn sie richtig eingestellt sind, gegen Erschütterungen und atmosphärische Einflüsse sehr empfindlich, so dass sie immer wieder einer Nachregulierung bedürfen. Diesen Nachteil hat Blake durch sein Mikrofon beseitigt.

    Dasselbe besteht aus einem Holzgehäuse A mit Schallöffnung E, die auf eine Membran C führt. Die an das Holzgehäuse angeschraubten Halter B und B dienen zur Aufnahme der gegeneinander federnden Kontaktstückchen.

    Zunächst ist das Platinkontaktstück h durch die Feder g leicht an die Membran gedrückt. Das Kohlenstückchen e ist mittels der Feder d gleichfalls so befestigt, dass es mit der Membran frei schwingt.

    Unter dem Druck der stärkeren Feder d leistet es aber den Schwingungen der Membran einen größeren oder geringeren Widerstand. Hier durch ändert sich aber auch der Druck, den die beiden Kontaktstücke aufeinander ausüben, und infolgedessen auch der Widerstand in dem über S, w, g, h, e, d, F und G führenden Stromkreis.

    Durch den an der Feder l federnden Hebel F und die Stellschraube G lässt sich der Apparat leicht einstellen und bedarf dann keiner weiteren Regulierung.



    Der Text und das Bild ist unter der Lizenz CC-by-sa-3.0 verfügbar.


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