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    Unterteilung in Teilämter mit Umsteuerwähler
    Unterteilung in Teilämter mit Umsteuerwähler

    Die vorhergehende Anordnung der Wähler in einem Teilamt hatte den Nachteil, dass der Innenverkehr (Verbindung zweier Teilnehmer im gleichen Teilamt) über das Vollamt laufen musste. Dadurch wurden zwei Ortsverbindungsleitungen (OL) für eine solche Verbindung verbraucht. Eine vom Teilamt zum Vollamt und von dort über die Wähler wieder zum Teilamt zurück. Diese Lösung war aus Sicht der Leitungsausnutzung unwirtschaftlich. Diese Lösung ließ sich wirtschaftlich nur Vertreten, wenn der Innenverkehr sehr schwach war, das heißt nicht mehr als 15 % vom abgehenden Verkehr war, und die Ortsverbindungsleitungen in ausreichender Zahl vorhanden waren.

    Falls diese Bedingungen nicht gegeben waren, wurden in den Teilämtern Umsteuerwähler für den Innenverkehr eingerichtet. Zu diesem Zweck wurde anstelle der Stromstoßübertragung ein Umsteuerwähler (UW) eingesetzt. Diese UW unterschieden zwischen den beiden Richtungen U1 und U2 (Vollamt oder Innenverkehr). Man sprach hier auch von einer Richtungsausscheidung.

    Nach dem Beispiel würde ein Teilnehmer des Teilamtes B bei Abnahme seines Handapparates über seinen 1. VW zunächst einen 1.GW im Vollamt belegen. Wählt er die Ziffernfolge 21, so schaltet der Umsteuerwähler durch einen Umschaltkontakt die Verbindung auf einen 3. GW des Teilamtes und trennt gleichzeitig die Verbindung zum Vollamt wieder auf. Die Leitung und die Schaltorgane im Vollamt wurden dadurch wieder freigegeben und standen sofort den anderen Teilnehmern wieder zur Verfügung. Die Verbindung lief dann nur noch über die Wähler und Schaltorgane innerhalb des Teilamtes B.

    Größere Ortsnetze werden in sogenannte Amtsgruppen (Vollämter) von ca. 10.000 Anschlusseinheiten unterteilt.

    Die einzelnen Amtsgruppen wurden räumlich voneinander getrennt und durch Ortsverbindungsleitungen (Ol) miteinander verbunden. Die Ämter konnten dann wiederum weitere Teilämter versorgen. Durch diese Unterteilung wurden lange Teilnehmeranschlussleitungen vermieden. Weil nicht alle Teilnehmer gleichzeitig eine Verbindung benötigten, wurden dadurch weniger OL als Al benötigt. Es wurden auch hohe Verluste in den Teilnehmerleitungen dadurch vermieden.



    Das Ortsnetz Berlin wurde dazu in 9 Amtsgruppen (Bezirke) mit je 10 x 10.000 Anschlusseinheiten und über 100 Teilämter aufgeteilt. Die Ortsverbindungsleitungen liefen von dem 2. GW des einen Vollamts zum 3. GW der anderen Vollämter. Das heißt, nach der Wahl der ersten beiden Ziffern wurde die gewünschte Amtsgruppe erreicht. Vororte mit kleineren Teilnehmerzahlen erhielten nur ein Teilamt, in dem außer der 1.VW und der LW, höchsten noch eine GW Stufe eingebaut war.

    Die 3 adrigen Ortsverbindungsleitungen lassen sich die Einschaltung einer Übertragung in 2 adrige Leitungen umwandeln. Das heißt, die von der C-Ader getätigten Aufgaben werden zischen zwei solchen Übertragungen auf die a/b Ader übertragen. Die Glimmlampenübertragungen waren im Aufbau sehr einfach und trugen daher zu einer besseren Wirtschaftlichkeit bei.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Umsteuerwähler Weitere Informationen verfuegbar Umsteuerwähler  

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