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    Bremsung und Pendeln des Ankers
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    2.6. Bremsung und Pendeln des Ankers

     

    Die magnetische Bremsung des Ankers, ist eine stoßfreie elastische Bremsung. Der Schaltarm bleibt daher auf der Bremslamelle nicht schlagartig stehen, sondern führt eine Pendelbewegung um die spätere Ruhelage, die Bremsstellung, aus. Die Bremsstellung, besser die Bremslinie auf der Lamelle, wird von den Maulkanten der Schaltarme entsprechend der festgelegten oder sich einstellenden Auflaufbreite der Schaltarme auf die Lamelle gebildet.

     

    Während die Zahl der Pendelungen für den Bremsvorgang von nach geordneter Bedeutung ist, muss gewährleistet sein, dass auch bei der größten (der ersten) über die Bremslinie hinausgehenden Amplitude alle Schaltarme eines Schaltarmsatz auf den Lamellen verbleiben.

     

    Rutscht irgendein Schaltarm über die Lamelle hinaus, so schließt sich das Schaltarmmaul hinter der Lamelle, und der Schaltarm kann nicht mehr zurückgeholt werden. Unter dem Einfluss der weiter wirkenden Bremskraft, die den Schaltarmsatz auf die vorgesehene Bremslinie zurückholen will, werden die Schaltarme mechanisch verbogen. Stahlschaltarme halten in der Regel die Beanspruchung aus, und es kommt nur zur Auslösung der Wählersicherung. Bronzeschaltarme hingegen werden verbogen und berühren u. U. Lamellen benachbarter Kontaktbahnen.

     

    Die Größe der entscheidenden ersten Pendelamplitude wurde an mehreren fabrikations-mäßig hergestellten Wählern mit 25 bis 40 Grad gemessen. Da einer Ankerdrehung von 3 Grad eine Bewegung der Schaltarme von 0,1 mm auf der Lamelle entspricht, laufen bei 40 Grad die Schaltarme 1,3 mm über die Bremslinie hinaus. Für das Verbleiben der Schaltarme auf der Lamelle gilt also, dass Auflaufbreite und Pendelausschlag zusammen stets kleiner als die Lamellenbreite (2,0mm) sein müssen.

     


    2.7. Probleme des Auflaufes der Schaltarme

     

    Das Einhalten einer konstanten Auflaufbreite der Schaltarme auf allen Lamellen einer Kontaktbahn wird durch die Fertigungstoleranzen außerordentlich erschwert.

     

    Während der Kontaktsatz mit nahezu gleichmäßiger Teilung am Anfang und am Ende der Kontaktbahn hergestellt wird, kann die auf dem Einschub befestigte Schaltarmachse infolge von Toleranzen in der Schlittenführung der Einschubplatte niemals mathematisch genau in den Mittelpunkt des Kontaktkranzes gebracht werden.

     

    Eine weitere Abweichung kann bei der Schichtung und beim Zusammenpressen des Schaltarmsatzes dadurch entstehen, dass die Maulkanten nicht genau um 180 Grad versetzt sind. Aus diesen Gründen muss beim Auflauf stets mit der Toleranz von 0,1 bis 0,4 mm gerechnet werden.

     

     

    2.8. Das Entstehen und die Beseitigung von Zwischendrehern

     

    Nach der Einführung von Bronze-Schaltarmen an Stelle von Stahl-Schaltarmen wurden aus mehreren VStW Wählerstörungen folgender Art gemeldet:

     

    Die Schaltarme stehen mit verbogenen Mäulern in der Kontaktbahn, wobei öfter die Arme die Lamellen anderer Verbindungen berühren. Dadurch ist es möglich, dass Teilnehmer fremde Gespräche mithören. Derartige Wählerstörungen dürfen nicht geduldet werden.

     

    Die Zwischendreher traten überwiegend bei der Dekadenwahl und nur selten bei der freien Wahl auf. Bei der Dekadenwahl zwischen gedrehte Wähler standen mit ihren Schaltarmen stets hinter den Rastlamellen. Daraus war zu schließen, dass der Bremsvorgang über den Schaltarm versagte. Die Wähler hatten bei zu großem Auflauf eine zu große Pendelamplitude, wodurch die Schaltarme über die Bremslamelle hinausdrehten.

     

    Um diesen Fehler zu beseitigen, musste die Pendelamplitude der Arme auf der Bremslamelle verringert werden. Dies geschah erstens durch Wahl der günstigen Bremsstellung für die Raststellungen und zweitens durch Einführung von „Vorbremswiderständen" einen Schritt vor den Raststellungen. Durch diese Widerstände (circa 600 Ohm) wird die Geschwindigkeit des Wählers einen Schritt vor der Rastlamelle und damit auch die Pendelamplitude etwas herabgesetzt. Statt der Widerstände können normale Fernsprechglühlampen für 60 Volt verwendet werden, deren Widerstand von 100 auf etwa 1000 Ohm steigt.

     


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