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    Einfache oder doppelte Funkenlöschung
    Einfache oder doppelte Funkenlöschung

    2.9. Einfache oder doppelte Funkenlöschung

     

    In den seit mehreren Jahren in Betrieb befindlichen VStW werden hin und wieder Steuerschaltarme gefunden, deren Flachmäuler parallel zur Maulkante abgebrochen sind.

     

    Eine Überprüfung zahlreicher Wähler ergab, dass viele Steuerschaltarme hier eine rillenartige Vertiefung aufweisen, die im fortgeschrittenen Zustand zum Bruch führen muss. Diese Erscheinung zeigen alle Wählerausführungen, d. h. solche mit Stahl- und Bronzeschaltarmen und mit Vier- und Zweispulenmotoren.

     

    Die Untersuchung der Bruchflächen unter dem Mikroskop ergab, dass sich offenbar durch Lichtbogenwirkung Schweißperlen bilden und demnach eine elektroerosive Abtragung von Metall stattfindet, als deren Ursache eine dauernde oder zeitweilige Unvollkommenheit der Funkenlöschung anzusehen ist.

     

    Bevor die Vorgänge näher beschrieben werden, ist vorauszuschicken, dass grundsätzlich alle Kontakte beim Schließen der Kontaktstelle als prellend anzunehmen sind. Die Schaltarme sind davon beim Auflauf auf die Lamellen nicht ausgenommen. Das Prellen wird hier auch als „Flattern der Schaltarme" bezeichnet.

     

    Bisher wurde die einfache Funkenlöschung nach angewendet. (Schaltungsauszug linke Seite im Bild).

     

    Die Funkenlöschung als RC Glied liegt zwischen den Motorspulen S1 und S2. Der Steuerkontakt s1 hat gerade geöffnet und die Spule S1 abgeschaltet. Die Funkenlöschung muss jetzt parallel zu dem zu löschenden Kontakt s1 geschaltet sein, d. h. von der Spule S nach WK (Erde). Man erkennt, dass der Löschkreis über den geschlossenen Steuerkontakt s2 verläuft. Prellt dieser, so wird der Löschkreis unterbrochen und die Funkenlöschung unvollkommen. Durch Prellungen der Steuerkontakte kann sich unter Umständen auch der Löschkondensator nicht vollständig entladen, so dass er für den Löschvorgang nicht voll wirksam ist. Im Fall der Bremsung über den Schaltarm, genau genommen, wenn der Schaltarm Md die Rastlamelle R erreicht oder von ihr abläuft, führt bei dem Bremsstrom eine unvollkommene Funkenlöschung zur Funkenbildung am Schaltarm und damit zu der oben genannten Metallabtragung (Rillenbildung).

     

    Die doppelte Funkenlöschung nach (Bild rechter Schaltungsauszug) vermeidet die beschriebenen Mängel. Da bei ihr die besondere Funkenlöschung für den Anlasskontakt d fortfallen kann, entsteht für den Wähler kein Mehraufwand.


    Wird bei Wählern die Funkenlöschung von der Ausführung a) nach b) geändert, muss die Schrittgeschwindigkeit überprüft und gegebenenfalls durch Verdrehen der Überlappung auf den Nennwert gebracht werden.


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