Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 0160-6753587


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • AGB
  • Haftungsausschluss
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     > Telefontechnik
        Geschichte Telekommu..
        Lexikon
        Vorwort
        Chronik des Fernmeld..
        Abkürzungen
        Videos
        Hauptbauteile
        Landesfernwahl
        Systeme Liste
        Verbreitung in Europ..
        Bilder
        Stromversorgung
        Animationen
        Links
        2 Sprechstellen mit..
        >> Vorfeldeinrichtun..
        Rund um die Telefont..
        Schaltungen
        Zusatzeinrichtungen
        Verbindungen
        Fernsprechauskunft
        Biografien
        1909 bis 1922
        Reichspostsystem - B..
        System Dietl Wien
        System 22
        System 27
        System 29
        System 31
        System 34
        System 40
        Wählsystem 48
        Wählsystem 48M
        System 50
        System 55 (EMD)
        System EMK
        Endamt 57
        System 58
        Endämter mit Koordin..
        Technische Dokumenta..
        Fachbuch 40 Jahre Fe..
        Fachbuch Das Rheinla..
        Das Fernsprechkabel ..
        Fachbuch Feyerabend
        Cyclopedia Telephony..
     Bilder
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email-Hilfe
     Schaltpläne
     Rundfunk

     
    Homepage > Telefontechnik > Vorfeldeinrichtungen
    Zweieranschluss neue Technik  4 von 15eine Seite zurückeine Seite vor

    Zweieranschluss neue Technik
    Gemeinschaftsumschalter 1/2 GUm 53

    Neue Technik bei den Zweieranschlüssen
    ½ GUm 53

     

    Allgemeines

     

    Die älteren Zweieranschlüsse zeigen in einigen Teilen kleine Mängel, die einen allgemeinen Einsatz von Zweieranschlüssen entgegenstehen.

     

    Im alten Gemeinschaftsumschalter  verursacht das Weichenrelais, das mit seinen Wicklungen in den Sprechadern liegt, zusätzliche Verluste (Dämpfung, Speisestromverlust).

     

    Der alte Umschalter unterbricht die Leitungsschleife sofort nach dem Auflegen des Rufenden Teilnehmers. Ein Gebührenanzeiger für das Anzeigen der Gebühreneinheiten konnte deshalb  nicht verwendet werden.

     

    Eine weitere Eigenart war, dass der Wecker des am Gespräch nicht beteiligten Teilnehmers   durch die Aufladung und Entladung der Kondensatoren leise mit angeschlagen hat, sobald  der andere Teilnehmer den Hörer abnimmt oder auflegt.

     

    Die alte Schaltung der Übertragung hat den Nachteil, dass das Sperren der Sprechstellen und das Umschalten auf die Fernsprechsonderdienste nur durch Auslöten und Isolieren einzelner Relaiskontakte möglich sind. Alle diese Nachteile des Umschalters und der Übertragung haben sich durch den Einsatz neuer Bauteile vermeiden lassen. Es wurde in dem neuen Umschalter das Haftrelais eingeführt.

     

    Auch der Vorwähler der Gemeinschaftsübertragung genügte nicht der Forderung nach einer Gleichwertigkeit des Gemeinschafts- und des Einzelanschlusses. Er ist mit einem Trennsteckverteiler ausgerüstet, jedoch können die Betriebsumschaltungen nur unter Zuhilfenahme einer besonderen Übertragung zur Unterscheidung der beiden Gemeinschaftssprechstellen vorgenommen werden.

     

    Neuer Umschalter für Zweieranschlüsse

     

    Der neue Umschalter für Zweieranschlüsse (1/2 GUm 53) enthält zwei Haftrelais, zwei Kondensatoren, vier Trockengleichrichter und vier hochohmige Widerstände.

    Im Ruhezustand ist die b-Ader jeder Zweigleitung über einen Gleichrichter GR und die 320-Ohm-Wicklung des U1 bzw. U2 Relais geerdet.

     

    Bei abgehenden Gesprächen wird der I. VW über die Teilnehmerschleife durch das Erden der a- bzw. der b-Ader der Hauptleitung belegt. Wie in der älteren Schaltung des Umschalters steht im Belegungsstromkreis das U-Relais zunächst unter Fehlstrom. Erst wenn der Stromkreis zum I. VW durchgeschaltet ist, spricht es über seine Wicklung U1-320 bzw. U2-320 an, und zwar - z.B. bei einer Verbindung der Gemeinschaftssprechstelle 1

     
    über den Stromweg: Spannung an der a-Ader von der Übertragung, Gemeinschaftssprechstelle 1, U1 10, Gr, U1-320/U1 5500, Erde.

     

    Das U1-Relais unterbricht seinen Ansprechstromkreis und schaltet die bis zum Eintreten dieses Schaltzustandes noch offene Ader der Hauptleitung durch. Gleichzeitig trennt es die niederohmig an der b-Ader der Zweigleitung liegende Erde ab und öffnet den Kurzschluss des über den Kondensator an der a-Ader liegenden 18-kOhm-Widerstandes. Um nach dem Offnen der Kontakte ein sicheres Durchschalten des Relais zu gewährleisten, wird gleichzeitig mit dem Auftrennen des Ansprechstromkreises die Anzugswicklung U1-320 über die 600 Ohm Wicklung und den Gleichrichter kurzgeschlossen, so dass der Erregerstrom nicht sofort unterbrochen ist, und der Anker vollständig angezogen wird. Im Gesprächszustand liegt an der b- und an der a-Ader Erde,
    und zwar über


    die Wicklung U1-5500, den 18-kOhm-Widerstand und den Gleichrichter Gr
    bzw. die mit dem Gleichrichter GR überbrückte Wicklung U1-600 + 320,
    den 18-kOhm-Widerstand und den Kondensator.

    Im Sprechstromkreis liegt lediglich in  der b-Ader die Wicklung U1-10 (geringste Energieverluste).

     

    Die Wicklung U1-5500 ist die Abwurfwicklung des Haftrelais U1. Der mit ihr erzeugte Erregungswert wird im Belegungszustand - Sprechstellenschleife geschlossen - durch die gegensinnig geschaltete Wicklung U1-10 aufgehoben. Wird die Sprechstellenschleife aufgetrennt, so werden beide Wicklungen stromlos und das Haftrelais bleibt angezogen; die Auslösung des Umschalters ist daher allein vom Belegungszustand der Übertragung,nicht von der Unterbrechung der Sprechstellenschleife abhängig, so dass die Gebührenanzeige möglich ist. Der Stromkreis der Abwurfwicklung wird durch den entsprechenden Abzweig der a-Ader zur Erde symmetrisiert.

     

    Bei ankommenden Verbindungen werden die Gemeinschaftssprechstellen - wie in der älteren Technik - entweder über die a-Ader oder die b-Ader gerufen. Der Rufstrom gelangt jedoch zunächst nicht zur Sprechstelle, weil die Rufschleife durch den Gleichrichter im Erdabzweig der b-Ader gesperrt ist.

     

    Er erregt dagegen mit dem 1. Ruf das U-Relais über die
    Wicklung U1-600 und U1-320 (Rufspannung im LW, a-Ader über die Gemeinschaftsübertragung zum Umschalter, u2, Kondensator C1, U1-600 + 320/Gr, Erde),

     

    das infolge der Parallelschaltung des Gleichrichters einen gleichgerichteten Rufstrom empfängt; denn bei der Richtung des Stromes von Erde nach Spannung ist der Weg über den Gleichrichter gesperrt und nur über die Relais offen, während bei der entgegen gesetzten Stromrichtung der Gleichrichter die Relaiswicklungen praktisch kurzschließt.

     

    Erst nachdem das U-Relais angesprochen hat, ist die Leitungsschleife über

    den Kontakt in der b-Ader durchgeschaltet, so dass die Sprechstelle den Weiterruf empfangen kann. Die Auslösung verläuft wie bei einer abgehend aufgebauten Verbindung.

     


    Gemeinschaftsübertragung 1/2 GU 53 VW

    Übertragung für Zweieranschlüsse

     

    Die Grundschaltung der neuen Übertragung für Zweieranschlüsse (1/2 GUe 53 VW) in Verbindung mit einem VW ist im Bild (Schaltplan) dargestellt. Sie enthält drei Relais normaler Bauart (keine Haftrelais), deren Aufgaben im Grundsätzlichen dieselben sind wie in der älteren Ausführung der Übertragung, und außerdem einen Trennsteckverteiler, der für jede der beiden Gemeinschaftssprechstellen alle Betriebsumschaltungen mit den üblichen Steckern möglich macht.

     

    Beim Abheben des Handapparates - z.B. bei der Gemeinschaftssprechstelle 1 - kommt über den bereits für den Umschalter beschriebenen Belegungsstromkreis das Kennzeichenrelais R1  mit seiner 3400-Ohm-Wicklung unter Strom, dessen Kontakt die Hauptleitung zum I. VW durchschaltet. Nach dem Durchschalten liegt zur Wicklung R1-3400 die Wicklung des Anrufrelais (R 800) des I. VW parallel, und die damit eintretende Widerstandsverminderung im Belegungsstromkreis des Gemeinschaftsanschlusses bewirkt das Ansprechen des Weichenrelais im Umschalter.

     

    Dieses schaltet die vollständige Leitungsschleife durch, über die sich dann alle weiteren Schaltvorgänge wie bei einem Einzelanschluss abwickeln. Beim Belegen der Übertragung werden über einen weiteren r1-Kontakt die Stromkreise der Wicklungen T1-7000 und T1-1500 geschlossen. Die beiden Wicklungen sind gegensinnig geschaltet, so dass das T1 Relais erst ansprechen kann, wenn mit dem Herausdrehen des  I. VW aus der Ruhestellung der Stromkreis der Wicklung T1-7000 unterbrochen und die Erregung der Wicklung T1-1500 allein wirksam ist. Jetzt wird mit einem t1 Kontakt der an der Sprechstelle liegende Abzweig des R1 Relais, das sich solange über die im I. VW an der b-Ader liegende Erde gehalten hat, unterbrochen und mit seiner Wicklung R1-3400 und über einen eigenen Kontakt parallel zur Wicklung T1-1500 unmittelbar geerdet. Die Relais R1 und T1 bleiben bis zur Auslösung angezogen; mit einem r1-Kontakt ist der zur rufenden Gemeinschaftssprechstelle 1 gehörende Zähler Z1 angeschaltet.

     

    Dreht der I. VW nach dem Auslösen der Verbindung in die Ausgangsstellung, so wird in der Übertragung die Gegenwicklung T1-7000 wieder wirksam. Das T1-Relais fällt ab und unterbricht den Stromkreis des R1 Relais, dessen Kontakte ebenfalls in die Ruhelage zurückkehren und die Ader-a und die Ader-b in der Hauptleitung an Spannung legen. Hierbei kommt über die zur Abwurfwicklung des Umschalters führende Ader der Hauptleitung, d. h. über die Wicklung R2-3400, der Stromkreis für das Abwerfen des Weichenrelais zustande. Die durch einen Kontakt des Trennsteckverteilers überbrückte Gegenwicklung des R2 Relais im Abwurfstromkreis hat den Zweck, bei einer am Trennsteckverteiler geschalteten Sperre der zugehörigen Gemeinschaftssprechstelle das Ansprechen des R2 Relais über den Belegungsstromkreis zu unterbinden, ohne jedoch bei Verbindungen der anderen Sprechstelle das Zustandekommen des Abwurfstromkreises zu verhindern.

     

    Bei Verbindungen in ankommender Richtung spricht über die Ader-c- das T1 Relais an, dessen Kontakte die Wicklungen des R1 und des R2 Relais von den Sprechadern abtrennt. Die Vorgänge beim Auslösen unterscheiden sich nicht von den entsprechenden  Schaltvorgängen bei abgehend geführten Gesprächen.

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Haftrelais Weitere Informationen verfuegbar Haftrelais Weitere Informationen : Gemeinschaftsumschalter Weitere Informationen verfuegbar Gemeinschaftsumschalter
    Weitere Informationen : Gemeinschaftsumschalter 1/2 Gum 70 Weitere Informationen verfuegbar Gemeinschaftsumschalter 1/2 Gum 70  

    Zweieranschluss neue Technik  4 von 15eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > Vorfeldeinrichtungen