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    Zählimpulsgeber ZIG  19 von 40eine Seite zurückeine Seite vor

    Zählimpulsgeber ZIG
    Zählimpulsgeber Gestell

    Der Zählimpulsgeber (ZIG) ist immer einer kommenden Fernleitung (EL-g) zugeordnet.

    Bei einer Belegung wird das Knotenamtregister (KRg) über einen Relaissuchwähler an den ZIG angeschaltet.

     

    Bei dieser Anschaltung an das KRg herrscht an dieser Stelle eine große Zeitnot. Nach der Wahl der Ziffer 0 vom rufenden Teilnehmer wird über die Fernleitung sofort ein ZIG belegt. Der Teilnehmer wählt aber sofort mit der nächsten Nummer weiter, es bleibt an dieser Stelle keine Zeit mehr durch einen normalen Wähler ein freies KRg zu suchen.

    Der erste Gruppenwähler in der Ortvermittlungsstelle braucht auch eine gewisse Zeit um in freier Wahl eine freie Leitung zu suchen.

     

    Es wurde an dieser Stelle die Anschaltung mit einer reinen Relais Konstruktion, dem Relaissuchwähler durchgeführt.

     

    Die verwendeten Relais sind ESK Relais mit einer schnellen Durchschaltzeit, so dass das Register innerhalb 100 ms angeschaltet werden konnte.

    Das rechte Bild zeigt zwei ZIG in einem Gestellrahmen.


    Zählimpulsgeber ZIG Blockschaltbild

    Während der Gesprächverbindung schaltet der ZIG die Zählimpulse nach der eingestellten Zone an die kommende Übertragung an. Diese Impulse werden als Rückwärtsimpulse über die Übertragung zum 1. Gruppenwähler in der Ortsvermittlungsstelle übertragen. Dort wird dann der Teilnehmer Gebührenzähler betätigt und bei Bedarf die 16 kHz Zählimpulse für den Teilnehmer Gebührenanzeiger angeschaltet.


    Wenn die Leitung bereits als 4DR Leitung ankommt, dann enthält der ZIG zur Abregelung nur Kondensatoren. Wenn die Leitung als 2DR Leitung ankommt, dann ist im ZIG noch eine Gabelschaltung eingebaut, die das Signal von 2 DR auf 4 Dr umsetzt. An dieser Stelle erfolgt der Übergang in das 4Dr Fernnetz.

     

    Der ZIG wird bei der Wahl der Ziffer 0 im 1. Gruppenwähler in der Ortsvermittlungsstelle über eine Endvermittlungsleitung (El-g) angesteuert und dadurch belegt. Über den schnellen Relaissuchwähler (RSW) wird sofort ein freies KRg angeschaltet. Die gewählten Ziffern werden über das Relais-A im ZIG an das KRg weitergeben, wo diese gespeichert werden.

     

    Über die Ader Eu wird der Ursprungskreis der Ortsvermittlungsstelle ermittelt und diese wird gleichzeitig mit der Umwerter Anfrage ausgewertet.

     

    Den eigentlichen Verbindungsaufbau führt das KRg durch, dieses schaltet sich nach dem Verbindungsaufbau selbständig ab.

     

    Der ZIG warte jetzt auf das Beginnzeichen durch das Relais-B. Sobald das Beginnzeichen ankommt wird der erste Gebührenimpuls (Meldeimpuls) angelegt, der über die zur ankommenden Übertragung zum 1. GW in der OVSt weitergeleitet wird. Im Anschluss daran wird die periodische Zeitzählung eingeleitet. Während des Aufbaus der Verbindung wurde bei der Umwerter Anfrage der Zoneneinstellwähler (ZE) durch das KRg auf die richtige Taktleitung eingestellt.

    Der Taktgeber sendet einen 6-mal schnelleren Impuls an die Taktleitung. Durch einen elektronischen Zeittaktuntersetzer (EZTU) wird nur jeder 6. Impuls rückwärts an die Übertragung EL-g angeschaltet. Durch diese Schaltung wird ein gerechter Zähleinsatz gewährleistet. Es kann dadurch nur einen Abweichung von maximal  1/6 der Zeiteinheit entstehen.

    Die Zählimpulse die Rückwärts über die Ader-b laufen, werden über einen Kondensator mit weichen Flanken eingespeist. Es sind dadurch die Impulse während des Gespräches nicht hörbar. Die Länge der Impulse wird durch die Abfallzeit des Relais Z gebildet. Die Ader-b wird auf Gleichstrom Durchgang laufend durch das Relais-H überwacht.

     

    Die Zeitüberwachungsschaltung (circa 90 Sekunden) wird zweifach ausgenutzt.

    • Es wird die Rufzeit zum Teilnehmer B begrenzt, wenn kein Beginnzeichen ankommt.
    • Nach dem Empfang des Flackerschlusszeichens wird die Verbindung nach ca. 90 Sekunden ausgelöst und der gerufene Teilnehmer frei geschaltet. (Blockadefreischaltung).

    Es kann dadurch bei einem Fehler auch zu keiner Dauerzählung kommen. Es werden im ZIG auch die ankommenden Rückwärtszeichen  wie Beginn oder Besetztzeichen ausgewertet. Bei einem Besetzzeichen trennt der ZIG in vorwärts Richtung die Leitung auf und gibt dadurch die wertvollen Fernleitung und nachfolgenden Schaltglieder sofort wieder frei. Es erfolgt dadurch keine unnötige Blindbelegung von den Einrichtungen.


    Abkürzung:  ZIG
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