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    Wählübertragung  30 von 40eine Seite zurückeine Seite vor

    Wählübertragung
    Blcokschaltbilder der Übertragungen zur Anpassung von Leitung und Wähler

    Um die Fernvermittlungsstellen untereinander zu Verbinden ist ein umfangreiches Fernleitungsnetz erforderlich. Alle Fernleitungen sind am Anfang und Ende beim FWS 62 und 69 durch verschiedene Wählübertragungen (Ue) abgeschlossen. 

    Es gibt eigentlich nur eine Ausnahme, dabei geht es um die örtlichen El. Am Standort einer KVSt ist auch meistens eine OVSt verdeckt aufgebaut. Diese Leitungen innerhalb der Vermittlungssteller werden meisten mit einer 3adrigen Leitung ohne Übertragungen ausgeführt. Auf diesen Leitungen werden die Schaltkennzeichen gleichstrommäßig mit dem IKZ ohne Korrektur übertragen.

     

    Die Übertragungen fällte die Aufgabe zu, die Anpassung zwischen der Fernleitung und der Vermittlungsstelle durchzuführen.

     

    Aufgaben einer Übertragung:

     

    • Übertragungstechnische Funktionen und Anpassungen
    • Vermittlungstechnische Funktionen.

     

    Übertragungstechnischen Funktionen in einer Ue:

     

    • Verlängerungsleitungen (Vl)
    • Vlf feste Vl mit einstellbarem Dämpfungswert zur Anpassung der Pegel von TF-Systemen an die Durchschaltpegel der einzelnen Wähler
    • Vld abschaltbare Vl mit festem Dämpfungswert von 3,5 dB in jedem Sprechweg von einer Ue 4Dr zur Entdämpfung einer im Durchgangsverkehr angeschalteten Gabel einer Ue 4Dr/2Dr oder 2Dr/4Dr Übertragung
    • Vlg feste oder zuschaltbare Vl mit einstellbarer Dämpfung in für die Ue 4Dr/2Dr oder 2Dr/4Dr zur Aufrechterhaltungr der Gabelübergangsdämpfung

    • Gabeln zum Übergang von 2Dr/4Dr und von 4Dr/2Dr Verkehr
    • Übertrager oder Kondensatoren zur Abriegelung der Fernleitungen

     

    Die vermittlungstechnische Funktion einer Übertragung bestehen darin, die leitungsseitig auf dem Sprechweg oder den Signaladern übertragenen Schaltkennzeichen zu empfangen, diese bei Bedarf zu korrigieren und in Gleichstromzeichen mit IKZ umzusetzen. Innerhalb einer Vermittlungsstelle werden alle Zeichen auf besonderen Signaladern als Erdimpulse zwischen den Wahlstufen weitergeleitet.

     

    Adern zur Steuerung in den 4Dr-EMD Wählern:

     

    • Ader c für Belegen und Auslösung des nächsten Schaltgliedes
    • Ader d für die Übertragung der Zeichen in Vorwärtszeichen
    • Ader e für die Übertragung der Zeichen in der rückwärtigen Richtung
    • Ader f für interne Steuerzeichen und Sonderfälle.

     

    Als Rückwärtszeichen müssen im Fernwahlnetz folgende Zeichen übertragen werden:

     

    • Wahlendezeichen
    • Beginnzeichen
    • Schlusszeichen
    • Auf den El-g das Zählzeichen.
    • Im aufsteigenden Kennzahlweg das Zählzeichen über die Verbindungen für Auslandsgespräche geführt.

     

    Vorwärtszeichen:

    • Wählzeichen für die Nummernwahl und das Belegungszeichen.

    Es gibt je nach Anwendung unterschiedlichen Möglichkeiten auf den Fernleitungen, um die Zeichen in Vor- und Rückwärtsrichtung zu übertragen.

     

    1. Gleichstromübertragung:

    Die Gleichstromübertragungen (GUe) werden innerhalb eines Ortsnetzes bei langen Ortsverbindungsleitungen oder zur Einsparung der Ader-c verwendet. Dabei wird das Belegungszeichen (Dauererde an der Ader-c) als Erdimpuls auf die Ader-b übertragen und werden die Sprechadern galvanisch durchgeschaltet. Die Auslösung (Wegnahme der Dauererde an der Ader-c) wird 50 Hz Wechselstromimpuls übertragen.

     

    2. Wechselstromübertragung:

    Die Wechselstromübertragungen (WUe) werden an solchen Stellen eingesetzt, wo die Fernleitungen mit einem Übertrager abgeriegelt sind.

     

    Gründe für den Einsatz:

     

    • Bildung von Phantomkreisen um die vorhandene Leitung besser ausnutzen zu können
    • Bei hohe Starkstrombeeinflussung wo die Gleichstromzeichengabe unzuverlässig funktionieren würde. Solche Fälle treten bei der Verlegung der Fernleitung in der Nähe von Starkstromleitung und Bahnleitungen auf.
    • Wenn die Entfernung so groß sind, das die Übertragung mit einer GUe nicht mehr funktionieren würde.

     

    Im SWFD Netz ist der Einatz für die Endvermittlungsleitungen die häufigste Anwendung für eine WUe (Wechselstromübertragung). Alle erforderlichen Schaltkennzeichen werden auf den Leitungen als Wechselstromzeichen unterhalb des Sprachbandes übertragen.
    Wegen der einfachen Bereitstellung aus dem öffentlichen Versorgungsnetz werden dazu 50 Hz benutzt. 
    Für die rückwärtige Übertragung der Zählzeichen werden dagegen 25 Hz benutzt. Die Oberwellen von einer 50 Hz Zählung würden zu sehr im Sprachband stören.

     

    3. Gabelübertragungen 4Dr/2Dr und 2Dr/4Dr:

     

    Für den Übergang von einer 4Dr-Wahlstufe (z. B. KGW) auf eine 2Dr-Wahlstufe (z. B. OGW einer verdeckten Endvermittlungsstelle einer HVSt werden Gabelübertragungen (GaUe) 4Dr/2Dr verwendet. Die GaUe enthalten im Übertragungsweg die Gabelschaltung und im 4Dr-Zweig der Gabel die evtl. benötigten Verlängerungsleitungen. Diese VIg werden bei Betrieb mit Entdämpfung (Vld in TFUe ausgeschaltet) und bei Bedarf aus Stabilitätsgründen wieder zugeschaltet.

     

    Vermittlungstechnisch setzen die GaUe die als Gleichstromzeichen auf den Signalader der 4Dr-Seite einlaufenden Schaltkennzeichen in Gleichstromzeichen auf den Sprechadern der 2Dr-Seite um. Für die Gegenrichtung gilt entsprechend das gleiche in umgekehrter Richtung.

     

    GaUe 2DR/4Dr haben im Prinzip die gleiche Funktion wie GaUe 4Dr/2Dr. Sie dienen der Anpassung einer 2Dr-Wahlstufe an ein Schaltglied mit 4Dr-Eingang.

    GaUe 2Dr/4Dr werden jedoch nur in wenigen Sonderfällen benötigt, als Beispiel die Anbindung EWSO an eine HVSt

    .


    Blockschaltbild einer Übertragung TFUe-g 4 Dr

    4. Trägerfrequenzübertragung:

     

    Trägerfrequenzübertragungen (TFUe) werden derzeit wegen der vorhandenen TF-Übertragungssysteme fast ausschließlich im Fernnetz oberhalb der KVSt verwendet. Bei einem Kanalträgerabstand von 4 kHz wird die Lücke zum oberen Sprachband von 3400 Hz dazu ausgenutzt, die Schaltkennzeichen kanalgebunden mit 3850 Hz zu übertragen. Die Anpassung zwischen dem Wähler der VSt und dem Kanalumsetzer (KU) des TF-Systems ist aus der dem Schemaplan einer TFUe(Z)-g 4Dr zu erkennen.

     

    Die übertragungstechnische Anpassung der Pegel der Sprechwege am KU (-14 dB gehend, +4 dB kommend) an den einheitlichen Durchschaltpegel der Wähler von -4 dB erfolgt durch die Verlängerungsleitungen Vlf. Diese sind in Stufen von 0,5 dB fest einstellbar. Im Falle der Entdämpfung der vor geschalteten Endleitungskette kann über das K-Relais (das Entdämpfungszeichen) die schaltbare Vld im Durchgangsverkehr ausschalten. Der vor geschalteten 2Draht Strecke steht dann ein um 3,5 dB höherer Pegel zur Verfügung, der entsprechend längere Endvermittlungsleitungen zulässt.

    Die vermittlungstechnischen Zeichenwerden in Vorwärtsrichtung (Belegen über Ader-c, Wählen über
    Ader-d) durch eine Impulskorrektur (Ah-Relais) neu geformt und dem KU über die Signalader S ab zugeleitet.

    Die Rückwärtszeichen aus dem KU des
    TF-Systems werden an der ankommenden Signalader S ab von einem E-Relais aufgenommen und unkorrigiert über die Ader-e weitergegeben.

     

    Tabelle TFUe gehend 4 Dr:

     

    Relais Funktion
    A Wähleimpulse aufnehmen
    Ah Hilfsrelais für die Impulskorektur
    C Belegungsrelais
    E Aufnahme der rückwärtigen Zeichen
    K Entdämpfung Vld aus / einschalten
    Q Hilfrelais für Quitungssignal


    Weitere Information finden Sie unter:
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