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    Wählsternanschluss  8 von 15eine Seite zurückeine Seite vor

    Wählsternanschluss
    Wählsternübertragung in der Vermittlungsstelle

    Eine weit bessere Leitungsausnutzung als Zweieranschluß, bietet der Wählsternanschluß. Hierbei wird eine kleine Zahl von Anschlussleitungen einer größeren Gruppe von Teilnehmern zugeteilt. An den Wählsternanschluß WstAn 53 können bis zu 12 oder 16 Teilnehmer über nur drei Hauptleitungen an die Vermittlungsstelle (Ortsamt) angeschlossen werden. Die drei Hauptleitungen sind dabei nicht auf bestimmten Teilnehmergruppen zugeordnet, es kann jede der drei Hauptleitungen von jedem Teilnehmeranschluss benutzt werden. Das Vorhandensein von drei Hauptleitungen können bei dieser Vorfeldeinrichtung die Teilnehmer einen Sprechverkehr innerhalb der an einem Wählsternanschluß angeschlossenen Teilnehmer durchführen. Es werden dabei zwei Hauptleitungen belegt.

     

    Der Wählsternanschluß WstAn 53 besteht aus zwei zusammengehörenden Geräten, und zwar aus dem Wählsternschalter WstSch 53a für 12 bzw. WstSch 53b für 16 Teilnehmer und der im Ortsamt aufgebauten Wählsternübertragung WstUe 53.

     

    Das Bild rechts zeigt die WstUE 53 in der Vermittlungsstelle.

     

    Der Wählsternschalter sollte um möglich viele Leitungen einzusparen möglichst in der Nähe der angeschlossenen Teilnehmer aufgestellt werden.

     

    Der Arbeitsweise liegt das Abgreife Prinzip zugrunde. Eine Nachwahl ist nicht erforderlich. Die  Teilnehmer können an beliebigen Leitungswählerausgängen angeschlossen werden. Jedem Teilnehmer kann somit eine Rufnummer zugeordnet werden, die unabhängig von den Rufnummern der übrigen zu derselben Gruppe gehörenden Teilnehmer ist und dieselbe Stellenzahl wie die ortsüblichen Rufnummern aufweist. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass Teilnehmer, die vorher einen Einzelanschluss hatten, jederzeit ohne Nummernänderung an den Wählsternanschluß angeschlossen und umgekehrt Teilnehmern vorn Wählsternanschluß wieder Einzelanschlüsse gegeben werden können.

    Als Beispiel kann in einem Siedlungsgebiet die Anzahl der benötigten Teilnehmer ansteigen und die Leitungskapazität reicht nicht aus. Mit dem Wählsternschalter können in diesem Gebiet durch die Mehrfachausnutzung der Leitungen sofort neue Teilenehmer angeschaltet werden. Dazu werden schon vorhanden Teilnehmer ohne Rufnummernänderung über den Wählsternschalter gelegt.

     


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    Bild rechts zeigt den Wählsternschalter WstSch 53a für 12 Teilnehmer.

     

    Der Wählsternschalter hat die Aufgabe, bei ankommendem Verkehr den gerufenen und bei abgehendem Verkehr den rufenden Teilnehmer aus der Teilnehmergruppe in automatischer Wahl herauszusuchen und mit der eine freien Hauptleitung zu verbinden. Als Schaltelemente werden nur Gleichrichtern (Dioden), Kondensatoren, Widerständen und  Relais verwendet. Diese Relaislösung hat gegenüber Systemen mit den empfindlichen Drehwählern und Wählerrelais den Vorteil der geringeren mechanischen Störungsanfälligkeit, der besseren Kontaktgabe und damit des geringeren Pflegeaufwandes. Der Wählsternschalter wird als ein konstruktive Einheit, staubdicht abgedeckt, in der Regel in einen entsprechend vorbereiteten Kabelverzweiger federnd eingehängt und mit zweiadrigen Steckbaren Kabeln an die Rangierleiste angeschlossen. Eine eigene Stromversorgung ist nicht erforderlich. Der für die Betätigung der Steuerrelais und der aus Haftrelais bestehenden Relaiswähler notwendige Strom wird von der Wählsternübertragung aus der Vermittlungsstelle über die 3 Hauptleitungen geliefert. Der Wählsternschalter benötigt lediglich einen Erdanschluss. Die Wählsternübertragung dient als Amtsweiche und hat die Aufgabe, die für abgehenden und ankommenden Verkehr notwendigen Umschaltungen durchzuführen. Im Gegensatz zum Wählsternschalter mit Relaiswähler werden hier Drehwähler verwendet, die bei ankommendem Verkehr den belegten Leitungswähler Ausgang heraussuchen, bei abgehendem Verkehr den zum Teilnehmer gehörenden Gebührenzähler anschalten und an den entsprechenden Leitungswählerausgängen an die Ader-c das Sperrpotential anlegen.

     

    Die Wählsternübertragungsrahmen sind im Amt in besonderen Gestellen eingebaut, in denen bis zu 5 solcher Rahmen in einem Gestell untergebracht werden können. Im Mittelteil des Gestellrahmens befinden sich die Gesprächszähler, Sicherungen, Signalrelais, Signallampen, Sperrtasten und Prüfklinken.

     

    Bildquelle Foto JH:
    De olln Handwarkers ut Worphusen un annere Dörper e.V.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Wählsterneinrichtung 63 Weitere Informationen verfuegbar Wählsterneinrichtung 62
    Weitere Informationen verfuegbar Wählsternanschlüsse Weitere Informationen verfuegbar Zehneranschluss
    Weitere Informationen verfuegbar Teilnehmer Konzentrator Weitere Informationen verfuegbar Gesellschaftsleitungen Übertragung
    Weitere Informationen verfuegbar Amtsteil für Zweieranschlüsse ZA68 Weitere Informationen verfuegbar Wählsternübertragung

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