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    Homepage > Telefontechnik > Chronik des Fernmeldeamtes Gießen
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    Eine Dokumentation der geschichtlichen Entwicklung des Fernmeldewesens in Mittelhessen

    Von der Amstgründung bis zum Neubau des Fernmeldeamtes
    • 1955 Von der Amtsgründung bis zum Neubau des Fernmeldeamtes 
    • 1955 1. April: Mit Verfügung II A 3 4201-0 vom 30.3. 1955 wird nach Abschluss der Planungsphase in Gießen ein Fernmeldeamt mit Linientechnik eingerichtet. Damit werden die strukturellen Vorgaben erfüllt, sämtliche Fernmeldedienste eines größeren Gebietes zusammenzufassen und durch ein zentrales Amt mit eigener Verwaltung zu organisieren.


      Die Leitung des neuen Amtes übernimmt OPR Dipl. Ing. Christoph Wolff, der bisher als Abteilungsleiter beim Fernmeldeamt Darmstadt tätig war.
        
        
      Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Aufgaben der Fernmeldedienste in Mittelhessen von folgenden Ämtern wahrgenommen: 


      Vom FBA Wiesbaden: 
      a) der Fernmeldebaudienst in den ÜF-Bereichen Gießen, Wetzlar, Biedenkopf, Dillenburg, Limburg und Weilburg
      b) die Unterhaltung der technischen Einrichtungen und die Fernsprechentstörung in den Außenbezirken dieser Bereiche.

      Vom FBA Kassel:   Der Fernmeldebaudienst im ÜF-Bereich Marburg.
          
      Von den Postämtern Gießen, Biedenkopf, Dillenburg, Wetzlar, Limburg und Weilburg:   Die Fernmeldedienste am Ort.
          
      Vom Postamt Marburg:   Die Fernmeldedienste des gesamten ÜF-Bereichs des Fernamtes Marburg (später KVST-Bereich).
       
      Die neuen Verwaltungsdienststellen können vorerst nur behelfsmäßig untergebracht werden.
      Im alten Fernmeldegebäude, Bahnhofstraße 91 (Hoftrakt des Postamtes Gießen) verbleibt der eigentliche Fernmeldebetrieb mit den technischen Einrichtungen.
      Im benachbarten ehemaligen Hotel „Kuhne“ befinden sich die Amtsleitung mit Kanzlei sowie die Personalstelle.
      Fernmelderechnungsstelle, Anmelde- und Buchstelle kommen in den beiden angemieteten Gebäuden „Karstadt“ im Seltersweg und „Euler“ unter.


    • Die Fernmeldedienststellen (Fernsprech- und Telegrafendienste) Wetzlar und Marburg werden am 1. Mai zugeordnet.
      Einen Monat später, am 1. Juni folgen Dillenburg mit der Fernmeldebetriebsstelle Biedenkopf und Limburg mit der Betriebsstelle Weilburg.
      Aus Organisationsgründen werden zum Gründungszeitpunkt des Gießener Amtes die Baudienste noch nicht eingegliedert und verbleiben noch einige Monate bei ihren bisherigen Verwaltungseinheiten.

    • So gliedert sich nach den Übernahmen das neue Fernmeldeamt zunächst in die 4 Abteilungen:

      Verwaltung
      II Fernsprech- und Telegrafenbetrieb
      III Technischer Betrieb und
      IV Planung
       
      und in die außenliegenden Fernmeldedienststellen Wetzlar, Marburg, Limburg mit Weilburg und Dillenburg mit Biedenkopf.
       
      Der Personalbestand beläuft sich am Gründungsdatum 1.4.1955 auf 279 und steigt zum 1.5.1955 auf 535 und nochmals zum 1.6. 1955 auf 771.

    • Zum Gründungszeitpunkt hat der Fernmeldedienst folgenden Umfang:

      64 Fernsprech-Ortsnetze mit ca. 20.000 Hauptanschlüssen und einem Verkehrsaufkommen von 18.000.000 Ortsgesprächen im Jahr
      7 handvermittelte Fernämter mit 150 Fernplätzen und 6.000.000 Ferngesprächen
      2 TW-Vermittlungsstellen mit zusammen 90 Fernschreibteilnehmern
      7 Telegrafenstellen

      Verstärkerstellen: in Gießen, Limburg, Weilburg, Wetzlar, Marburg, Biedenkopf und Dillenburg,
      davon 2 nur mit regionalen Verkehrsbeziehungen,
      sowie Hilfsverstärkerstellen in Gönnern, Ernsthausen und Josbach,

      1 Funkübertragungsstelle mit ersten überregionalen Richtfunkeinrichtungen.

      Im Amtsbereich werden ca. 170.000 Rundfunkteilnehmer gezählt.
      An Investitionsmitteln stehen im Gründungsjahr lediglich 5,5 Millionen DM zu Verfügung. 3 Millionen für den Ausbau der technischen Einrichtungen und 2,5 Millionen für den Netzausbau.
       
        
    • Erweitert werden folgende Ortsvermittlungsstellen (OVStW):

      Datum

      Bezeichnung System

      18.05.1955

      Ewersbach auf 270 AE HDW 46, System 50p

      6.06.1955

      Kirchhain auf 350 AE HDW 27, System 50

      9.09.1955

      Wallau auf 200 AE HDW 27, System 50

      1.10.1955

      Hartenrod auf 190 AE System 31a

      10.10.1955

      Oktober Lahr auf 100 AE System 34


      Das Limburger Fernamt wird um 7 auf 28 Fernplätze ausgebaut.

    • Im Laufe des Jahres erfolgt in Gießen der Erstaufbau von Trägerfrequenzeinrichtungen (System Z12), über die Verkehrbeziehungen nach Frankfurt, Biedenkopf, Marburg Wetzlar und Dillenburg geführt werden.
      Die Systeme werden auf unbespulten Rundfunk-Doppeladern der Fernkabel FK 09 und FK 31 betrieben.

    • Im April wird in der Funkübertragungsstelle (FuÜSt) „Hohes Lohr“ bei Haina eine Richtfunkstrecke in Betrieb genommen.
      Das verwendete „DMG“ System stammte aus Beständen der ehemaligen Wehrmacht und bleibt nur bis 1958 in Betrieb.
      Die Strecke dient zur Übertragung von 12 Fernsprechkanälen zwischen dem Feldberg (Frankfurt) und Lohfelden (Kassel).
    • Zudem werden noch 2 weitere PPM 24/2200 Systeme (Puls-Phasen-Modulation) von Telefunken für die Strecke Frankfurt-Lohfelden eingeschaltet, die jedoch nur kurz in Betrieb bleiben.
    • Am 22. Juni wird die erste FREDA-Anlage (Frequenzmodulierte Dezimeter-Anlage) zwischen dem Feldberg und dem Hohen Meißner in Betrieb genommen.

    Artikel GAZ vom 28.5.1955
    Zeitungsartikel aus der GAZ vom 28.5.1955
    Telefonkabel unter Gießens Straßen
    Großbaumaßnahmen im Gange - Beginn der Erweiterung des Ortsnetzes

    Quellen Bild und Text: Seniorenbeirat der Deutschen Telekom in Giessen
    zur Homepage SBR Giessen
    Zeitraum  1955
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Ausbau in Gießen Weitere Informationen verfuegbar Ausbau in Gießen  

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