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    Übersprechen - Nebensprechen  206 von 234eine Seite zurückeine Seite vor

    Übersprechen - Nebensprechen

    Übersprechen oder Nebensprechen, englische Bezeichnung crosstalk, abgekürzt XT, ist ein Begriff aus der Telefonie und bezeichnet ursprünglich einen Effekt, durch den man am Telefon ein anderes Gespräch leise mithören kann – daher der Name.

    Heute wird der Begriff in der Nachrichtentechnik allgemein für die unerwünschte gegenseitige Beeinflussung eigentlich unabhängiger Signalkanäle verwendet. Die Stärke des Übersprechens zwischen Kanälen wird in Dezibel (dB) angegeben.


    Elektrisches Übersprechen


    Dem elektrischen Übersprechen (engl. crosstalk oder X-Talk) liegt ein einfacher physikalischer Vorgang zugrunde: ein Adernpaar stellt einen elektrischen Schwingkreis dar und kann daher sowohl als Sender als auch als Empfänger elektrischer Felder dienen. Wird nun ein elektrisches Signal, wie beispielsweise das Sprachsignal, über ein Adernpaar übertragen, das gemeinsam mit mehreren anderen Adernpaaren in einem Kabel geführt ist, so wird dieses Signal auf andere Adernpaare eingekoppelt. Die Einkopplung erfolgt induktiv, kapazitiv oder galvanisch, wobei der eingekoppelte Signalpegel nur sehr niedrig ist. Man spricht von Übersprechdämpfung, engl. crosstalk attenuation.

    Bei Vollduplex-Datenübertragung unterscheidet man zwei Arten von unerwünschten Störungen: Nahübersprechen und Fernübersprechen, siehe weiter unten.

    Verschiedene Techniken werden angewendet, um das Übersprechen zu verringern: Verseilung und Schirmung der Kabeladern, Einsatz von Koaxialkabeln, Einsatz von Lichtwellenleiterkabeln. Glasfaserkabel sind unempfindlich gegen Übersprechen zwischen den einzelnen Glasfasern.

    Bei bestimmten Modulationsverfahren tritt Übersprechen auch zwischen den einzelnen Kanälen in dem Medium auf (zum Beispiel WDM bei Lichtwellenleiter).

    Nahübersprechen


    Als Nahübersprechen oder Nahnebensprechen (near end crosstalk, NEXT) bezeichnet man das Störsignal, das am nahen Ende, also auf Seite des Senders, empfangen wird. Der Pegel des Störsignals ist größer als beim FEXT.


    Senderseite                                  Empfängerseite

      Signal  A -> ========================== -> Signal A - Dämpfungsverluste
                     || |  |  |   :     :
                     VV V  V  v   v     v
        NEXT(A) <- ========================== -> FEXT(A)

    Fernübersprechen


    Das Fernübersprechen oder Fernnebensprechen (far end crosstalk, FEXT) wird am fernen Ende, also auf der Seite des Empfängers empfangen. Da sich induktive und kapazitive Einkopplung in Rückwärtsrichtung (zum Sender) addieren, in Vorwärtsrichtung aber tendenziell auslöschen, ist das FEXT wesentlich kleiner als das NEXT.

    Fremdübersprechen


    Das Fremdübersprechen (Alien crosstalk, AXT) entsteht durch Signaleinkopplung nicht durch die Leitungen eines gemeinsamen Kabelstrangs, sondern durch andere in der Nähe verlegte Kabel. Diese Einkopplungen treten unkorreliert zum Nutzsignal auf und lassen sich ähnlich schwierig herausfiltern wie Rauschen. Das Fremdübersprechen wird zusätzlich untergliedert, ob es am nahen, oder am fernen Ende beobachtet wird.

    • Fremdnahübersprechen: (alien near end crosstalk, ANEXT)
    • Fremdfernübersprechen: (alien far end crosstalk, AFEXT)

    Quelle Wikipedia: Creative Commons-Lizenz   



    Pupinspulen im Rheinlandkabel

    Übersprechen beim Fernsprechkabel Berlin–Rheinland:

    Der Ausgleich von Kapazitätsunterschieden, die trotz der Verseilung der Viererleitungen übrig blieben und störendes Nebensprechen verursacht hätten (er erfolgte schließlich durch Zusatzkondensatoren), und die Pupinisierung auch der Viererleitungen

    – man erreichte sie durch einen zweiten Satz von Spulen (rechtes Bild Abb. 3) in jeder Doppelleitung, der nur auf die Viererleitung wirkt, während der erste Satz (c) nur für die Doppelleitungen selbst bestimmt ist.


    Abkürzung:  XT

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