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    Tonwahl Teil 3  40 von 40eine Seite zurück

    Tonwahl Teil 3
    Schaltplan Tonemfaenger

    Der Tonempfänger konnte auch durch Störsignale der Gegenrichtung beeinflusst werden, indem er durch Sprachlaute oder Schaltknacke verriegelt wurde oder fälschlicherweise ansprach.

    Solche Störzeichen wurden infolge der endlichen Fehlerdämpfung von der Amtsseite über die Gabel übertragen. Zur Abhilfe wurde der Tonempfänger gegen das nahe Leitungs-Ende dadurch entkoppelt, dass ein richtungsempfindlicher Übertrager eingefügt wurde, wie es im rechten Bild dargestellt ist.

    Die Tonzeichen, die von der Amtsseite eintrafen, wurden um etwa 3 N gedämpft, während die von der Fernleitungsseite ankommenden Zeichen infolge der Energieteilung lediglich um circa 0,4 N gedämpft wurden. Berücksichtigt man, dass die Gabelübergangsdämpfung bei einer mittleren Nachbildungsgüte etwa 2 bis 3 N betrug, so wurde die Sprache aus der Gegenrichtung insgesamt um den Wert von 5 bis 6 N gedämpft. Der vom CCI ursprünglich empfohlene Wert von 7 N wurde allerdings nicht erreicht.

    Schließlich musste verhindert werden, dass sich die Tonsignale über die weiterführende Richtung ausbreiteten und dort zu Fehlschaltungen oder Störungen führten. Diese Forderung gewinnt Bedeutung, wenn die Stromstoßgabe absatzweise betrieben werden sollte. Besonders wichtig war  sie aber beim Übergang vom innerstaatlichen in das zwischenstaatliche Netz.

    Da die Steuerverfahren in der Regel verschieden sind, musste eine gegenseitige Beeinflussung vermieden werden. Als zulässige Zeitdauer, innerhalb derer Maßnahmen getroffen sein müssten, um ein Weiterlaufen der Zeichen zu unterbinden, schrieb das CCI einen Wert 35 ms vor (Splitting time). Diese Toleranz wäre an sich auch für das Einfrequenz- Tonwahlsystem der Impulstechnik ausreichend. Denn ein Störzeichen von 35 ms wurde nicht als Impuls gewertet. Trotzdem schien es erwünscht, die Störzeit noch weiter zu verkürzen.


    Stromlaufplan Tonemfaenger Sperrschaltung

    Die geforderte Sperrwirkung wurde mit Hilfe eines Sperrübertragers oder durch ein schnell schaltendes Relais erzielt.

    Im ersten Fall war der Sekundärkreis normalerweise über die Ruheseite des Impulskontaktes des Tonempfangsrelais J geschlossen, so dass der Übertrager im Sprechkreis keine dämpfende Wirkung ausübte.

    Öffnete der Ruhekontakt des Relais-J den Sekundärkreis, dann entstand eine Einfügungsdämpfung von etwa 4 N. Ein eintreffendes Tonzeichen wurde daher am Weiterlaufen gehindert. spätestens nach einer Zeit, die der Einschwingzeit des Tonempfängers und der Anzugszeit des Empfangsrelais entsprach. Das waren in etwa l0 ms.

    Im zweiten Fall schloss ein Kleinrelais A mit einer sehr kurzen Ansprechzeit von nur 5 ms die weiterführende Leitung kurz. Die Schaltzeit war um die Anzugzeit dieses Kleinrelais länger und betrugt in etwa 15 ms.

    Die Sperrwirkung war beim Sperrübertrager auf die Zeichenfrequenz beschränkt. Diese wurde am stärksten gedämpft. während die übrigen Frequenzen nur wenig beeinflusst wurden. Ein Störzeichen unterbrach daher nicht die Sprachübertragung.

    Der Kurzschlusskreis umfasste dagegen alle Frequenzen. Im Störungsfall wurde folglich auch die Sprache kurzzeitig unterdrückt. Dafür wurde die Zeichenfrequenz vollständig gedrosselt, während sie beim Sperrübertrager nur auf einen sehr niedrigen Wert gesenkt wurde.  Die Vorteile und Nachteile heben sich gegenseitig auf, so dass beide Verfahren als gleichwertig angesehen werden konnten.

    Die hier geschilderten Schutzvorkehrungen, der Sprachschutz und das verdeckte Vorsignal, der Kurzschluss der rückwärtigen Leitung während der Impulsgabe, der gerichtete Anschalteübertrager und die auf der Leitungsseite getroffenen Sperrmaßnahmen gewährleisteten sowohl eine genügende Sprachsicherheit als auch eine befriedigende Zeichengabe der Einfrequenz-Tonwahl.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Tonwahl Teil 2 Weitere Informationen verfuegbar Tonwahl Teil 2 Weitere Informationen : Tonwahl Teil 1 Weitere Informationen verfuegbar Tonwahl Teil 1

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