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    Teilnehmerschaltung TS
    Teilnehmerschaltung TS

    4.1. Teilnehmerschaltung (TS) System 58

     

    Die Teilnehmerschaltung ist im Prinzip eine schaltungstechnische Weiche für abgehenden und ankommenden Verkehr und in dieser Hinsicht der Vorwählerschaltung ähnlich

     

     

    Abgehender Verkehr

    Beim Abheben des Handapparates durch den Teilnehmer spricht über die a/b-Schleife das an der a-Ader liegende R-Relais (2kOhm) an. Das R-Relais legt mit seinem r-III-Kontakt Erde an die Anlasskette für die Anrufsucher AS. Der AS läuft an und sucht den rufenden Teilnehmer. Nachdem er über die c-Ader die TS gefunden hat, spricht das T-Relais an. T-Relais trennt das R-Relais von der a-Ader und die Anlasserde zum AS ab. R-Relais hält sich mit seiner 150-Ohm-Wicklung in Reihe mit dem T-Relais über r-II-1 in der c-Ader weiter. Durch die Sperrerde vom AS ist die TS gegen weitere Anrufe gesperrt. Während des Verbindungsaufbaues bis zur Auslösung erfolgt in der TS kein weiterer Schaltvorgang.

     

    Neu im Motorwählersystem ist, dass in der Vorwahlstufe, wenn alle AS belegt sind und ein weiterer Teilnehmer seinen Handapparat abhebt, kein Besetztzeichen gegeben wird. Die Erfahrung hat gezeigt, dass nach der Einführung des 450-Hz-Tones für das Besetztzeichen von den Teilnehmern vielfach zwischen Morse-a für das Wählzeichen und Morse-e für das Besetztzeichen nicht unterschieden wird. Wählt ein Teilnehmer in solchem Fall trotz des Besetztzeichens, können Falschwahlen die Folge sein. Aus diesem Grunde wird dem Teilnehmer nach Abheben des Handapparates nur ein Zeichen gegeben, das ihm anzeigt, dass er mit der Wahl beginnen kann. Neu ist ferner, dass die Zählung über eine besondere z-Ader vom 1.GW aus erfolgt. Dadurch entfallen die schwierigen elektrischen Bedingungen die für den Gesprächszähler im Vorwählersystem notwendig sind.

     


    Teilnehmerschaltung TS

    Ankommender Verkehr

    Im ankommenden Verkehr wird die TS über die c-Ader vom LW aus belegt und gegen weitere Anrufe gesperrt. R- und T-Relais sprechen bei der Belegung an und sind von den a/b-Adern abgetrennt. Die weiteren Vorgänge erfolgen, wenn die Verbindung vom LW aus durch Auftrennen der c-Ader ausgelöst wird.

    Erd- oder Nebenschluss auf der Anschlussleitung bzw. unnötige Belegung

     

    Wenn ein niederohmiger Nebenschluss an den a/b-Adern oder ein Erdschluss der a-Ader eintritt, so wird in abgehender Richtung. eine Verbindung bis zum I.GW hergestellt. Da in diesem Fall der Belegung keine Wahl folgt, wird in bewachten VStW das Signal „unnötige Belegung" gegeben. Bei unbewachten VStW wird durch die Freischalteinrichtung (ähnlich wie beim System 50) vom I.GW aus die Verbindung bis zur TS ausgelöst, wodurch in dieser R- und T-Relais stromlos werden. Da das T-Relais eine größere Abfallzeit als das R-Relais hat, kann sich das T-Relais über die noch vorhandene a/b-Schleife bzw. a-Erde weiter halten. Durch angezogenes T- und abgefallenes R-Relais wird im Teilnehmer-Gehäuse über den t-III-Kontakt die TL Lampe „matt" eingeschaltet. Sie zeigt an, dass entweder ein Teilnehmer seinen Hörer nicht aufgelegt hat oder ein Erdschluss an der a-Ader bzw. ein Nebenschluss an den a/b-Adern vorliegt.

     

    Das rechte untere Bild zeigt aus dem Wählsystem 58 die Teilnehmerschaltung mit den Gebührenzählern.


    Bildquelle: Fundus Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e.V  Foto: JH 


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