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    Teilnehmer A
    Teilnehmer A  (W48) Details Anzeigen

    Am Anfang der Verbindungskette steht das Telefon.

    Alle älteren Telefone (Wähltelefone), die einen Nummernschalter (Wählscheibe) haben, arbeiten nacht dem Impulswahlverfahren (IWV).

    Der Nummernschalter  im Telefon enthält eine Wählschaltung (Nummerschalter nsi), die beim Wählen Schleifenunterbrechungen in den Sprechadern des Telefonanschlusses erzeugt.

    Je nach gewählter Ziffer wird eine entsprechende Anzahl von Unterbrechungen erzeugt. Beispiel: beim wählen der Nummer 5 mit der Wählscheibe wird die Leitung 5-mal für eine kurze zeit unterbrochen.

    Die Vermittlungsstelle wertet die  Anzahl der Unterbrechungen aus, und gewählte Ziffer wird dabei erkannt.
    Das Verhältnis der Unterbrechungen zur Schließung der Gleichstromschleife liegt bei 60 ms zu 40 ms.

    Das wichtigste Bauteil der Wählschaltung ist der Nummernschalter, auch Wählscheibe genannt.
    Der Nummernschalter enthält 3 Kontakte, die bei der Wahl folgende Aufgabe haben:

    • Nummernschalterarbeitskontakt (nsa)
      Er schließt die Hör- und Sprechschaltung während der Wahl kurz. Die Wahlimpulse sind dadurch im Hörer nicht zu hören. Der Schleifenstrom wird verstärkt, weil in diesem Zustand das Telefon fast 0 Ohm Widerstand hat, anstelle von sonst ca. 600 Ohm, Impuls Verzerrungen werden dadurch auch vermindert
    • Nummernschalterruhekontakt (nsr)
      Er unterdrückt die letzten beiden Impulse des nsi-Kontaktes. Es wird dadurch eine Wahlpause von mindestens 200 ms erzeugt, diese Zeit wird benötigt, damit die Vermittlungsstelle in der kleinen Zwischenzeit die Wähler in freier Wahl einstellen kann.
    • Nummernschalterimpulskontakt (nsi)
      Er unterbricht die Gleichstromschleife. Die Anzahl der Unterbrechungen entspricht der gewählten Ziffer.
      Dieser nsi Kontakt erzeugt immer 2 zusätzliche Impulse, die vom nsr Kontakt unterdrückt werden um eine Mindestwahlpause zu erzeugen.

    Bauteile des Wähltelefon:
    Gabelumschalter = doppelter Schließer
    Wecker = ca. 1500 Ohm (Wechselstromwecker)
    Fernhörer = (Lautsprecher)
    M = Kohlemikrofon ca. 500 Ohm
    Ü = Übertrager für die Rückhördämpfung und Anpassung
    T= Gehörschutzgleichrichter (Begrenzung kleiner 400 mV)
    nsi = Nummernschalter - Impulskontakt
    nsr = Nummernschalter - Ruhekontakt (schließt die letzten 2 Impulse kurz)
    nsa = Nummernschalter - Arbeitskontakt (schließt bei der Wahl den Sprechstromkreis kurz)
    C = 1 µF und R = 1000 Ohm
    RN = 400 Ohm (Leitungsnachbildung)

    Funktions-Zustände:

    • Bei aufgelegtem Handapparat verhält sich das Telefon hochohmig, es kann kein Gleichstrom durch den Apparat fliesen, er wird durch den Kondensator 1 uF abgeblockt.

    • Wird vom Amt ein Rufwechselstrom (60V~/25 Hz) an die ab Leitung angelegt. So fließt der Wechselstrom über den Kondensator 1 uF und den Wecker (ca. 5-10 mA). Der Wecker ertönt  im Ruf Rhythmus.

    • Beim Abnehmen des Handapparates werden alle Kontakte des Gabelumschalters  betätigt. Dadurch fließt ein Gleichstrom von der a-Leitung über die nsi-, nsr-Kontakt, den Gabelschalterkontakt, den Widerstand 400 Ohm, die Spule des Übertragers, hier 95 und 35 Ohm, ein Teil davon über das Mikrofon parallel.
      Das Mikrofon erhält nun Speisung ca. 50 mA, das ganze Telefon hat dann einen Widerstand von ca. 600 Ohm von der Ader-a nach der Ader-b.

      Der dem Speisegleichstrom überlagerte Sprechwechselstrom (und die Signal Töne) werden vom Übertrager auf den Fernhörer übertragen. Die über das Mikrofon erzeugten Sprechwechselströme gelangen nur gedämpft in den eigenen Fernhörer (Rückhördämpfung).

      Der Gehörschutzgleichrichter schließt Spannungen über 400 mV kurz. Dadurch wird eine zu große Lautstärke aus dem Lautsprecher verhindert.
      Beim Abnehmen des Hörers würde der Sprung der Leerlauf Spannung von 60 V auf ca. 30 V gehen. Es würde dadurch einen lauten Knall im Fernhörer erzeugt. Die beiden Dioden begrenzen die Spannung auf circa 400 mV. Es wird auch als Knallschutz bezeichnet.

    • Beim Betätigen des Nummernschalters (Wählscheibe) wird die Sprech- und Höreinrichtung durch den nsa-Kontakt kurzgeschlossen. Durch den geringeren Widerstand erhöht sich der Schleifenstrom. Dadurch wird eine sichere, unverfälschte Impulsgabe gewährleistet. Gleichzeitig wird verhindert, dass Schleifenunterbrechungen im Hörer wahrnehmbar sind.

      Beim Ablaufen des Nummernschalters unterbricht der nsi-Kontakt die Gleichstromschleife. Das RC-Glied (R und C) verhindern Funkenbildung am nsi-Kontakt.

      Beim Auflegen des Handapparates wird das Telefon wieder hochohmig.

     



    Weitere Information finden Sie unter:
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