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    Summermaschine
    Signalsatz
    • M = Gleichstrommotor als Antrieb
    • Z = Zahnrad (Tonrad)
    • E = Hufeisenmagnet
    • P = Primärspule
    • S1 = Sekundärwicklung 1
    • S2 = Sekundärwicklung 2
    • T = Schneckengetriebe
    • Uw,Uz,Su,K = Nockenscheiben
    • w1 = Welle mit 10 Nockenscheiben
    • w2 = Welle dto. jedoch um 36 Grad versetzt
    • R = Zahnrad Nockenscheibenverbindung
    • K = Klemmleiste

    Quelle Foto: Buch die automatischen Einrichtungen der K. K. Staatstelephon Zentralen WIEN System G. H. Dietl



    Das eiserne Zahnrad Z wird durch den Gleichstrommotor M angetrieben. Die Umdrehungsgeschwindigkeit beträgt circa 1300 U/min.

    Dem gezahnten Umfang des Zahnrades Z steht ein aus Lamellen geschachtelter Eisenkern als  Hufeisen Elektromagnet E gegenüber. Die beiden Schenkel sind mit den Spulen S1 und S2 versehen. Am Magnetjoch ist noch die Primärspule P angebracht. 

    Die Primärspule wird dauernd von 32 V Gleichstrom gespeist. Dadurch wird zwischen den beiden Magnetschenkeln ein magnetisches Feld erzeugt. Die Kraftlinien des Feldes werden durch das eiserne Zahnrad Z abwechselnd verstärkt oder geschwächt. Es entsteht dadurch in den Sekundärwicklung S1 und S2 ein Induktionsstrom. Welche durch seine höhere Frequenz dazu geeignet ist als Summerton für das Telefon verwendet zu werden.

    Mit dieser Maschine ist eine Unterbrechereinrichtung vereinigt, die aus mehreren Nockenscheiben Zs, Uw, Us und Su besteht. Diese sind auf den beiden Wellen w1 und w2 angebracht. Durch die Drehung werden die Federpackete f in geeigneter Weise geschaltet.

    Die beiden Wellen sind mit dem Zahnrad R miteinander verkuppelt. Das ganze wird mit dem Schneckengetriebe T angetrieben.

    Die Welle w1 hat 10 Nockenscheiben Uz, deren Vorsprunge um 36 Grad gegeneinander versetzt sind. Sie dienen dazu den Gleichstrom von 60 Volt zu durch die Federsätze zu schalten, damit werden die Zeitsignalsätze angesteuert.

    Jede Nockenscheibe schließt gleichzeitig mit Hilfe der Federpacket zwei Stromkreise (z.B. für 2 Teilnehmer- oder 2 Gruppenwählergestellen)

    Auf der Welle w2 befinden sich die 5 Nockenscheiben Uw, welche die zugehörigen Federpacket während einer Umdrehung der Welle w2 der Reihe nach durchschalten. Durch diese Stromkreise werden die Rufrelais in den Leitungswähler Relaissätzen geschaltet. Es ergibt sich daraus der periodische Teilnehmerruf. Auch hier werden durch eine Nockenscheibe zwei Teilnehmergestelle versorgt.

    Auf der Welle w2 sind noch die Nockenscheiben Us zur Erzeugung der periodischen Unterbrechung für den Selektivanruf in den G. L.-Leitungswählersätzen und die beiden Nockenscheiben Su für die absatzweise Einschaltung des Summerstroms für die Besetztanzeige untergebracht.

    Die Zuleitung zu der Summermaschine werden über die Klemmplatte K hergestellt. Als Reserve ist in einer Vermittlungsstelle eine zweite Maschine vorgesehen, die mit Hilfe eines mehrpoligen Umschalters auf der Hauptschalttafel umgeschaltet werden kann.


    In Deutschland wurde dieses Gerät als RSM (Ruf- und Signalmaschine) bezeichnet.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Leitungswähler Weitere Informationen verfuegbar Klappen- und Lampensatz
    Weitere Informationen verfuegbar Halbautomatischer Arbeitsplatz Weitere Informationen verfuegbar Gesamt Stromlaufplan System Dietl Wähler
    Weitere Informationen verfuegbar Aufbau Wählerstufen und Halbautomatische Arbeitsplätze Weitere Informationen verfuegbar Überblick automatisches Telefonsystem nach DIETL

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