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    Stromstoßübertragung 29
    Stromstoßübertragung 29 Stromlaufplan

    Die Stromstoßsübertragungen (STRUe) werden in einem Teilamt für den abgehenden Verkehr zum Vollamt eingeschleift. Sie führen die Mikrofonspeisung und die Impulsübertragung durch.

    Eine Mikrofonspeisung wie sonst durch den 1. GW müsste bei einem Teilamt über die Ortsverbindungsleitung laufen und würde durch den zusätzlichen Widerstand geschwächt. Die Str. UE erfüllen dadurch einen Teil der Aufgaben die sonst der 1.GW durchführen müsste. Im Vollamt kann der 1.GW für den Teilamtsanschluss dadurch einfacher gestaltet werden. Für seine Aufgaben genügen nun die einfacheren Schaltungen des 2.GW. Er wird im Vollamt auch als 1/2 GW bezeichnet. Seine Ausgänge sind mit denen des 1.GW im Vollamt vielfach geschaltet. Die Stromstoßübertragung wird entweder mit einer 3 adrigen Ortsverbindungsleitung, oder für 2 adrigen Betrieb wird eine Glimmlampenübertragung nachgeschaltet.

    Die Stromstoßübertragung System 29 enthält 7 Relais:

    • A Stromstoß- und Speiserelais für den rufenden Teilnehmer
    • B zweites Speiserelais
    • C Belegungs- Relais
    • J Belegungs- Hilfsrelais
    • V Verzögerungs- Relais für die Nummernwahl
    • K Wahlbeginn Relais, es hat die Aufgabe wie sonst die Kopfkontakte beim Hebdrehwähler
    • Z Zähl- und Sperr Relais für die rückwärtige Sperrung

    Damit die Str. UE nur dann von einem 1. Vorwähler belegt werden kann, wenn auch der im Vollamt befindliche 1/2.GW empfangsbereit ist, liegt das Relais-Z mit seinen zwei Wicklungen an der Ader-c die zum Vollamt zum 1/2. GW führt. Im Ruhezustand ist das Relais-Z angezogen. Ist die Ortsverbindungsleitung unterbrochen oder ist der zugehörige 1/2.GW im Vollamt belegt und gesperrt, dann fällte das Relais-Z ab. Dadurch wird mit dem Kontakt z1 auch die ankommenden Verbindungen durch öffnen der ankommenden c-Ader gesperrt. Dieser Vorgang heißt rückwärtige Sperrung.

    Erfolgt jetzt durch einen 1. Vorwähler bei angezogenen Relais-Z eine Belegung, so sprechen die beiden Relais A und B an. Über den Eingang-c spricht jetzt auch das Relais-C und das Relais J an.

    Schleifenstrom zum Teilnehmer:
    Spannung, Relais-A, a-Ader, zum Teilnehmer
    vom Teilnehmer, b-Ader, Relais-B, Erde.

    Belegung durch 1. VW
    Eingang c-Ader, Widerstand1, Widerstand2, Relais-C (a Kontakt ist schon offen), Kontakt z1, Kontakt k1, Relais-A, Relais-B, Erde

    Der Kontakt a1 schließt das Relais-V kurz, es kann deshalb noch nicht anziehen. Das Relais-C kann wegen dem Kontakt a1 der den Kurzschluss von Relais-C aufhebt anziehen Über den c3 Kontakt spricht Relais-J an. Der Kontakt b2 schaltet das Amtszeichen (Wählton) auf die Wicklung A1 und B1. Durch induktive Übertragung wie bei einem Übertrager wird das Amtszeichen auf die beiden Wicklungen A und B in der Teilnehmerschleife übertragen. Über diese beiden Wicklungen von Relais A und B erfolgt auch die Mikrofonspeisung des Teilnehmers.

    Die Ausgang c-Ader wird durch den Kontakt j5 direkt an Erde gelegt. Dadurch spricht im 1/2.GW im Vollamt das Belegungsrelais C an. In der Str. UE kann das Relais-K noch nicht anziehen, es ist durch den J4 Kontakt an Erde gelegt, wird jedoch durch den Kontakt a2, b1, k2 kurzgeschlossen.

    Bei der Impulswahl durch den Teilnehmer fallen di Relais A und B taktweise ab. Dadurch kann beim ersten Impuls das Relais-K ansprechen. Es bleibt angezogen, der Kontakt k2 unterbricht den Kurzschlussweg.

    Jeder Abfall von Relais-A gibt mit seinem Kontakt a4 einen Erdimpuls auf die Ader-a, dadurch wird de 1/2.W im Vollamt gesteuert.

    Währende einer Belegung sind die Relais A, B, C, J und K angezogen. Der Kontakt k3 hat das Relais-Z an die abgehende Ader-b gelegt, dessen Erde ist jedoch noch durch den Kontakt c5 abgetrennt. Es wird für die spätere Zählung benötigt.

    Auslösung:
    Die Auslösung der Sgtr-UE erfolgt nach dem Ende des Gespräches durch den Anrufenden Teilnehmer. Die Teilnehmerschleife wird unterbrochen, es fallen dadurch Relais A und B ab. Durch den Kontakt a1 fällt das Relais-C verzögert ab. Über den Kontakt c5 kann nun auch das Relais-Z ansprechen, falls ein gebührenpflichtiges Gespräch stattgefunden hat. In diesem Fall liegt an der Ader-b vom Leitungswähler als Regelkennzeichen Spannung an der Ader-b. Der Kontakt z2 schließt den Widerstand Wi2 kurz, durch den höheren Strom wird nun im 1. VW der Zählimpuls ausgelöst.

    Das Relais-J fällt verzögert ab durch Öffnung des Kontakt c3. Der Kontakt j4 öffnet und das Relais-K fällt ab, beendet mit k4 den Zählstromstoß und trennt die ankommende Ader-c auf. Dadurch löst der 1.VW aus. Der 1/2.GW im Vollamt kann jetzt auch auslösen, da die hochohmige Wicklung des Relais-Z nun wieder in der abgehenden Ader-c liegt. Der 1/2.GW erhält dadurch nur Fehlstrom.

    Die Str-UE ist ab diesem Zeitpunkt wieder für eine neue Belegung bereit.

    Zum Fangen eines Teilnehmers wird das Relais-J mit einer weiteren Wicklung mit Spannung an die abgehende Ader-a gelegt. Dadurch kann beim Fangen die Verbindung nach dem Auflegen des rufenden Teilnehmers nicht auslösen.

    Bei neueren Stromstoßübertragungen ist der Ringkernübertrager durch eine Kondensator Drosselkette ersetzt.




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