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    Homepage > Telefontechnik > Verbreitung in Europa und USA
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    Sowjetunion
    Die Kreuzung des Prospekts mit der Sadowaja-Straße in den 1800er-Jahren
    • 1879: Das erste Telefonat in Russland fand  zwischen Sankt Petersburg und Malaja Wischera statt.

    • 1880: konstruierte Pawel Golubizki ein mehrpolares Telefon, das in seinen Eigenschaften die Erfindung des Amerikaners Bell übertraf.

    • 1881: Die Internationale Fernmeldegesellschaft von Bell aus New York hat mit Russland einen Vertrag über die Einrichtung und den Betrieb von Fernmeldenetzen in gleich fünf Städten Russlands abgeschlossen: Sankt Petersburg, Moskau, Warschau, Odessa, Riga und Lodz. Die Laufzeit betrug 20 Jahre.

    • 1882 Juli: Die ersten Fernmelde-Gesellschaften in Moskau und Petersburg nahmen fast  gleichzeitig ihren Betrieb auf. Von den 1881 abgeschlossenen Verträgen gehen 4 Netze in Betrieb:

    • 1883: Das Netz in Warschau geht als letztes in Betrieb.

       

    Bei der Auswahl der Standorte wurde auf folgende Gegebenheiten geachtet:

    • Fernmeldeämter sollen im Stadtzentrum, an belebten Straßen aufgebaut werden, was für eine automatische Werbung sorgte.

    • Die Gebäudehöhe: von allen Seiten her sollten die Fernsprechfreileitungen zu diesem Gebäude führen. 

    • In Petersburg wurde ein Haus auf dem Newski-Prospekt (4,5 km lange Strasse in St. Petersburg) ausgewählt.

    • In Moskau wurde das Haus des Kaufmanns Popow in der Straße Kusnezki most als idealen Standort angesehen. Dort wurde das erste Amt mit Handvermittlung des Moskauer städtischen Fernmeldenetzes mit 800 Telefonanschlüssen eröffnet. Auf der Abonnentenliste standen 246 Personen. Es waren hauptsächlich gut betuchte Geschäftsleute und Industrielle.

      Die Gebühren betrugen in den ersten Jahren 250 Rubel pro Jahr.
      Zum Vergleich: ein Pelzmantel im teuersten Pelzgeschäft in derselben Straße Kusnezki most kostete nur 85 Rubel.

    • 1885: Das erste staatliche Netz wird in Zarskoje-Selo errichtet.

    Tabelle: Entwicklung der Netze von 1883 bis 1888.

    Jahr Netze Sprechstellen

    1883 6 1.351
    1886 20 5.280
    1888 37 7.585

     

    • 1890: Ericsson baut in Sankt Petersburg seine erste Auslandsfabrik.

    • 1893: Die Gesellschaft „Ericsson und Co.“ eröffnete ihr erstes Fernsprechamt in Kiew.

    • 1897: Die erste Telefonfabrik und  Werkstatt wurde von dem Schweden Lars Ericsson errichtet. In der Werkstatt in Petersburg wurden schwedische Bauteile verwendet und  in Russland erfolgte dann die  Montage.


    • 8. März 1900: Die im Jahr 1905 ablaufende Konzession der Indo-Europäischen Telegraphengesellschaft ist um 20 Jahre verlängert worden.

    • 1900: Die Kaiserliche Post- und Telegraph-Verwaltung Russlands lehnt die Verlängerung der Konzession für Bells Fernmeldegesellschaft ab, ihr Service war den gewachsenen Ansprüchen an nicht mehr gerecht. Es wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den die Gesellschaft von Lars Magnus Ericsson gewann

    • 1901: Die Konzession der International Bell Telephone Company läuft aus. Der Staat übernimmt die Netze. Diese Netze werden anschließend gleich wieder an private Gesellschaften vermietet. Bis zum Jahr 1917 blieb diese Mischung aus privaten und staatlichen Netzen bestehen.

    • 1901: Im Herbst  hatte das Petersburger Telefonnetz bereits 3.800 und das Moskauer Telefonnetzt 2.860 Teilnehmer.

    • 1902: Der Vertrag mit der Bells Gesellschaft ist ausgelaufen. Ericsson  trat als Ergebnis des Wettbewerbs an ihre Stelle.
      Gemäß den Verträgen begannen die Schweden einen Umbau des gesamten Telefonnetzes von Moskau. Es wurde mit dem Bau der größten Telefonzentrale in Europa für 60.000 Teilnehmer begonnen. Das Gelände befindet sich im Zentrum Moskaus in der Miljutinskij Gasse.

    • 1903: Der Stolz der Gesellschaft Ericsson war die Ausstattung des Kremls mit Telefonen, die anlässlich des Moskau-Besuches des Kaisers Nikolaus II. vorgenommen wurde.

    • 1912: Die ersten öffentlichen Fernsprecher wurden installiert.

    Tabelle: Verteilung staatliche / private Netze von 1893 bis 1915.

    Jahr staatlich privat

    1895 42 11
    1900 87 12
    1905 97 10
    1910 110 14
    1915 153 11


    Tabelle: Entwicklung Vermittlungsstellen / Sprechstellen von 1900 bis 1918.

    Jahr Vermittlungsstellen Sprechstellen

    1900 119 200.421
    1910 342 240.703
    1918 545 262.543

    • An diesen Vermittlungsstellen waren circa 1/3 der Sprechstellen über Leitungen mit nur einem Draht angeschlossen, die Erde diente als zweite Leitung. Von diesem Vermittlungsstellen waren circa 40% als Ortsbatterie (OB) System aufgebaut.

    • 1916: Es gab es durchschnittlich je 100 Moskauer Einwohner 3,7 Telefonapparate. Das war damals mehr als es in Hamburg gab.

    • 1917: Das gesamte Fernsprechwesen wird nach der Oktober Revolution dem Volkskommissariat für Post und Telegrafie unterstellt. Eine Ausnahme davon sind kleinere Bezirke, die durch die lokale Verwaltung betrieben wurden.

    • 1929: Die erste Wählvermittlungsanlage geht in Rostow in Betrieb.

    • 1930: Verschiedene Moskauer Bezirke erhalten automatische Wählvermittlungsstellen.

    • 1946 2. Februar: Abbau Ortsämter durch die russische Besatzungsmacht in Österreich. Es  waren auf Geheiß der russischen Besatzungsmacht einzelne Ortsämter des Wiener Ortsnetzes abgebaut worden, unter anderem auch das in Wien-Fünfhaus.

    Tabelle: Entwicklung der Sprechstellen von 1989 bis 1991

    Jahr Hauptanschlüsse

    1989 30.234.000
    1990 32.200.000
    1991 34.500.000



    Fernleitung und Ferndienst:

    • 1899 12. Januar: Die erste Fernleitung Moskau – St. Petersburg wird eröffnet.
      Die Länge der Leitung betrug 660 km.

    • 1914: Die erste Leitung ins Ausland mit der Strecke Libau – Memel wird eröffnet.

    • 1924: Auf der Fernleitung Moskau – Charkow wurden die ersten Trägerfrequenz Einrichtungen eingesetzt um die Anzahl der Sprechkanäle zu erhöhen.

    • 1925: Am Ende dieses Jahres bestanden folgende Fernleitungen:
      Moskau – Charkow – Kiew – Odessa
      Moskau – Charkow – Jekaterinoslaw
      Moskau – Jaroslaw
      Moskau – Kalug
      Moskau – Leningrag
      Moskau – Nishine – Kasan
      Moskau – Rjasan
      Moskau – Tula – Charkow – Rostow – Novorossiisk
      Moskau – Smolensk – Minsk

    • 1927: Bau der Fernleitung Moskau – Tiflis
      Die großen Entfernungen in diesem Land wurden dann später meistens mit Funkverbindungen hergestellt.

    • 1927: Die Leitung nach Warschau wird eröffnet. Das fehlende Teilstück Smolensk – Stolpce wurde fertig gestellt.

    • 1930: Eröffnung der Leitung Moskau - Riga.

    • 1932 7. März: Eröffnung der ersten Fernleitung nach Deutschland durch die Strecke Moskau – Berlin.

    • 1933 Juli: Einsatz von Trägerfrequenz auf der Leitung Moskau – Swerdlowsk.

    • 1934: Es bestehen Funkverbindungen Moskau – Tiflis – Taschkent.

    • 1939 29. Mai: Eröffnung der Leitung  Moskau Chabarowsk mit einer Länge von 8.715 km. Auch auf dieser Leitung wurde die Trägerfrequenztechnik eingesetzt.

    • 1948: das längste Koaxial Landkabel von Moskau nach Wladiwostok nimmt den Betrieb auf.

    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Video Telephone Museum Weitere Informationen verfuegbar Video Telephone Museum Weitere Informationen : HDW System Sowjetunion Weitere Informationen verfuegbar HDW System Sowjetunion
    Weitere Informationen : Museum MGTS  - Moskau Weitere Informationen verfuegbar Museum MGTS - Moskau  

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