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    Sendetürme Höhbeck schlug....  20 von 52eine Seite zurückeine Seite vor

    Sendetürme Höhbeck schlugen Funkbrücke nach Berlin Teil 1
    Sendetürme Höhbeck schlugen Funkbrücke nach Berlin

    Am 20. August 2009 wurde einer der beiden Übertragungsmasten (Gartor 1) auf dem Höhbeck gesprengt. Hier geht es zum Video der Springung.

    Damit ging ein Stück Geschichte zu Ende, das viel mit der Teilung Berlins und dem Kalten Krieg in der Nachkriegszeit zu tun hatte.

    Herbert Niebuhr aus Vietze arbeitete 38 Jahre als Fernmeldetechniker auf den Türmen. Wie oft er bei Wind und Wetter in die Masten klettern musste, um die Antennen zu warten und in luftiger Höhe gegebenenfalls zu reparieren, kann er heute nicht mehr zählen.

    Den Bau der ersten drei Türme hat er zwar nicht mit erlebt, aber natürlich weiß er viel über die Geschichte der insgesamt vier Übertragungsmasten zu erzählen, die in der Nachkriegszeit neben einer Funkstelle im Harz dafür sorgten, dass das eingeschlossene Berlin mit Rundfunk, Fernsehen und Telefonverbindungen versorgt werden konnte.


    Senderturm Höhbeck in der Gründerzeit

    Ein kurzer Ausflug in die deutsche Nachkriegsgeschichte

    Nach dem zweiten Weltkrieg war es zum Streit über den Status der ehemaligen Hauptstadt gekommen. Die West-Alliierten erkannten zwar die besondere Bindung Berlins an (West)Deutschland an, wollten der Stadt aber keinen Bundesland-Status zuerkennen, wie es das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland eigentlich vorsah.

    Die Ost-Alliierten akzeptierten die gewünschte Zugehörigkeit Berlins zur jetzigen Bundesrepublik gar nicht. Mitte 1948 eskalierten die Konflikte derartig, dass die Sowjetunion die Straßenzufahrten nach Berlin vollständig sperrte. Berlin war vom Rest der Welt abgeschnitten, die Bürger drohten zu verhungern.

    Die legendäre Luftbrücke der West-Alliierten versorgte die Berliner fast ein ganzes Jahr über den zumindest für sie freien Luftkorridor, bis Mitte 1949 die DDR-Strassen wieder für den Transit freigegeben wurden. Doch erst 1971 wurden die Durchquerungsrechte auf DDR-Gebiet mit dem Viermächteabkommen grundsätzlich geregelt.

    Aufgrund dieser Konflikte akzeptierten die DDR-Behörden natürlich auch keinen Aufbau eines funktionierenden Fernmeldenetzes. Dafür hätten Erdkabel quer durchs ganze DDR-Gebiet gezogen werden bzw. vorhandene Kabel genutzt werden müssen. Richtfunk war da zunächst die einzige Alternative, um die Berliner wenigstens grundsätzlich mit Telefonverbindungen und West Fernsehempfang auszustatten.

    Hier kommt nun der Höhbeck ins Spiel:

    mit seiner Höhe von 76 m in 133 km Entfernung vom Empfangspunkt Berlin-Schäferberg war die Erhebung am östlichen Rand der Bundesrepublik der optimale Standort, um eine Richtfunkverbindung nach Berlin einzurichten.

    Außerdem war auf dem Gelände bereits zu Kriegszeiten Anflugkontrolle und ein Flugfeuer unterhalten worden. Diese Wehrmachtsanlagen wurden aber durch Kampfhandlungen und Sprengungen vernichtet. Bereits 1948 begannen dann die Planungen für den Aufbau einer neuen Funkstelle. Genaue Geländeuntersuchungen wiesen das Höhbeck Gelände als besonders geeignet aus. 

    • Um 1950 wurde dann der erste freistehende Funkmast auf dem Höhbeck errichtet. 75 m hoch über dem Hügel aufragend, ermöglichte er die gleichzeitige Nutzung von 15 Fernsprechkanälen auf der UKW-Frequenz und die Übertragung eines Rundfunkkanals.

    • Doch dieser relativ niedrige Turm reichte schon bald nicht mehr aus. Am 25. Dezember 1952 hatte das Deutsche Fernsehen sein Programm eröffnet, vier Tage vorher bereits war die DDR regelmäßig auf Sendung gegangen - am 73. Geburtstag Stalins. Obwohl damals in Westdeutschland nur rund 300 Menschen im Besitz eines Fernsehers waren, wurden Fernsehen zum Prestigeobjekt und man wollte der DDR nicht die alleinige Informationsversorgung Berlins überlassen.

    • Bereits am 10. September 1952 begann auf dem Höhbeck der Fernseh-Versuchsbetrieb mit einer Übertragung der Krönungsfeierlichkeiten Elisabeth II. in London. 

    • Am 24. Dezember 1952 wurde dann der zweite, diesmal 157 m hohe Übertragungsmast auf dem Höhbeck regulär in Betrieb genommen
      – die Berliner konnten also ebenso wie alle anderen Westdeutschen den Start des Deutschen Fernsehens mit erleben. Inzwischen hatte sich auch die Technik weiter entwickelt
      – es wurde mit einer 300 Mhz Richtfunkverbindung übertragen. Gleichzeitig standen den Berlinern nun auch mehr Fernsprechkanäle zur Verfügung. Nun konnten bereits 135 Telefonate gleichzeitig geführt werden.

    Hier geht es weiter zum zweiten Teil

    Quelle Bild und Text:
    Mit freundlicher Genehmigung von http://wendland-net.de


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Video Sprengung Funkturm Weitere Informationen verfuegbar Richtfunkanlage Berlin-Frohnau
    Weitere Informationen verfuegbar Sprengung Mast in Gartow Weitere Informationen verfuegbar erster Versuch Richtfunkverbindung BRD / West-Berlin
    Weitere Informationen verfuegbar 1949 *** Kurznachrichten *** Weitere Informationen verfuegbar Sendetürme Höhbeck schlugen Funkbrücke nach Berlin Teil 2

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