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    Schutzvorrichtung gegen Blitzschlag....  49 von 52eine Seite zurückeine Seite vor

    Schutzvorrichtung gegen Blitzschlag für Telefone Teil 2
    Fig. 8

    Bericht aus dem Teletechnischen Journal 1880, Band 237 (S. 296–299 Teil 2

    Bei den deutschen Reichs-Telegraphenanstalten wird die Schutzvorrichtung zwischen dem in allen Fällen zur Aufstellung gelangenden Plattenblitzableiter und dem Fernsprechapparat derart eingeschaltet, das der vom Plattenblitzableiter kommende Draht an die Drahtklemme L und der zum Fernsprechapparat führende Draht an die Klemme A befestigt ist. Die Klemme E wird mit der Erdleitung verbunden. Ist der Fernsprechapparat in eine durchgehende Leitung einzuschalten, dann werden zwei Schutzvorrichtungen aufgestellt, für jeden der beiden Leitungszweige eine.

    Hiernach geht ein die Leitung durchlaufender elektrischer Strom zunächst durch die Leitungsplatte des Plattenblitzableiters und gelangt dann zur Drahtklemme L der Schutzvorrichtung. Von hier geht der Strom über Schiene S3, Feder f3, Spindelteil a und Schraube x zur Drahtumwicklung der Spindel, verfolgt diesen Draht bis zur Schraube y, gelangt durch Feder f1 und Schiene S1 zur Drahtklemme A, demnächst zum Fernsprechapparat und nach Durchlaufung der Drahtwindungen des letzteren zur Erde bezieh. (bei Einschaltung des Apparates in eine durchgehende Leitung) durch die übrigen Apparate zum anderen Leitungszweig.

    Da der mittlere Teil b der Spindel mit seinen Zapfen z1 und z2 durch die Feder f2, das Messingstück S2 und die Klemmschraube E mit der Erde verbunden ist, da ferner die die Leitung durchfliesenden Ströme den die Zapfen z1 und z2 in vielen Windungen dicht umschließenden Draht der Schutzvorrichtung durchlaufen müssen, ehe sie zur Drahtrolle des Fernsprechapparates gelangen, so werden die den zugehörigen Leitungsdraht treffenden Entladungen der atmosphärischen Elektrizität, welche nicht durch die Plattenblitzableiter abgeleitet werden, die aber doch noch kräftig genug sind, um eine Zerstörung der Drahtwindungen des Fernsprechapparates veranlassen zu können, in der Schutzvorrichtung von dem dünnen Drahte zu dem mit der Erde in Verbindung stehenden Teil der Spindel überspringen.

    Dabei wird die dünne, isolierende Hülle des Drahtes verbrennen und in der Regel auch der Draht selbst durch Schmelzen zerstört werden. In beiden Fällen tritt eine Berührung des von der isolierenden Hülle befreiten Drahtes mit dem mittleren Teil der Spindel bezieh. mit den Metallhülsen h1, h2 ein; dadurch wird die Leitung unmittelbar und vor dem Fernsprechapparat mit der Erde verbunden, die Entladungsströme können zur Erde gelangen, die Drahtrolle im Fernsprechapparat wird gegen Zerstörung geschützt. Ergibt sich nach einer solchen Entladung, da?s die Leitung unterbrochen ist oder eine ungehörige Verbindung mit der Erde erhalten hat, so ist die Spindel aus der Schutzvorrichtung herauszunehmen. Die Feder m geht dann herunter, durch die eintretende Berührung der Platinkontakte p1, p2 wird die leitende Verbindung zwischen den Drahtklemmen L und A wieder hergestellt: die Leitung ist wieder betriebsfähig. Durch Einschiebung einer neuen Spindel kann die Schutzvorrichtung ohne Schwierigkeit und in kürzester Frist wieder in Stand gesetzt werden.



    Text und Bilder sind unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar


    Zeitraum  1880
    Land:  D

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