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    Schaltvorgänge - Umsteuerung  7 von 7eine Seite zurück

    Schaltvorgänge - Umsteuerung

    In großen Auskunftsstellen war es wünschenswert, Umsteuermöglichkeiten für maximal 10 Richtungen vorzusehen. Hierbei ist die Zahl der Umlegungen innerhalb eines Anrufes unbeschränkt.

    Ebenso kann jede Platzgruppe ihre Gespräche zu jeder anderen umlegen.  

    Im Bild sind die wichtigsten Stromkreise für diese Funktionen auszugsweise dargestellt. Die Umsteuerung kann von jeder Beamtin durch Betätigung einer Richtungstaste eingeleitet werden. Die Umsteuerkriterien werden als Spannungskennzeichen über die Anrufübertragung hinweg zum MWmU gegeben und nur im Abfragezustand des Platzes wirksam, weil die Durchschaltung der Kennzeichenadern (t-Kontakte) in der AUe davon abhängig gemacht ist.


    Schaltungsauszug - Stromkreis Umsteuerung
    Die 10 verschiedenen Richtungskennzeichen werden im MWmU von 4 Relais markiert. Um sich für diese Steuerung auf die bereits anderweitig ausgenutzten drei Adern (c, d, e) zu beschränken, wird in einzelnen Richtungen mit Stromstufen gearbeitet. Die folgende Zusammenstellung lässt die Abhängigkeit der Markierrelais von den einzelnen Richtungstasten erkennen und gibt an, welche Signaladern für die Steuerung verwendet  werden.

     

    Zur Erläuterung der Vorgänge soll die Richtungstaste T2 gedrückt werden, wodurch direkte Spannung über Schutzwiderstand an die c- und d-Ader gelegt wird. Sind in der gewünschten Umsteuergruppe keine Abfrageplätze betriebsbereit bzw. ist das zugehörige Wartefeld voll belegt, so bleibt die Betätigung der zugehörigen Richtungstaste unwirksam, weil die über den Schutzwiderstand WF2 anzulegende Spannung abgetrennt ist.

     

    Bei aufnahmefähiger Umsteuerrichtung dagegen sprechen im MWmU über die c-Ader zusätzlich zu dem bereits im Zuge des Verbindungsaufbaues angezogenen Prüfrelais das niederohmige I-Relais und über die d-Ader das II- und IV-Relais an.

     

    Alle drei Markierrelais binden sich über eigene Kontakte in internen Stromkreisen und markieren an der f-Bahn des Wählers die anzusteuernde Richtungsgruppe. Das V-Relais wird über Kontakte der Markierrelais kurzzeitig erregt und trennt die c-Ader auf, wodurch P im MWmU und C in der Anrufübertragung abfallen und diese freigeben.

     

    Nachdem der Wähler die vorhergehende Schrittstellung, über welche die Umsteuerung veranlasst wurde, verlassen hat, kann das P-Relais nur über die der markierten Umsteuergruppe zugehörigen Schritte erneut ansprechen, weil es in diesem Zustand über eine Kontaktkette der Markierrelais Erde erhält.

     

    Die c-Ader dient jetzt wieder als Prüfader zur Anrufübertragung der neuen Platzgruppe. Nach erneutem Ansprechen von P wird über einen w-Kontakt der Haltekreis der Markierrelais aufgetrennt, wodurch diese abfallen und zur Aufnahme eines neuen Umsteuerkennzeichens zur Verfügung stehen.

    Sinngemäß erfolgt die Kennzeichenaufnahme auch für alle anderen Richtungen, wobei in Verbindung mit den Richtungstasten 4, 5, 6, 7 und B mit Hilfe der Vorwiderstände Widerstand 1 bis  4 Stromstufen erzeugt werden, durch die ein Ansprechen des niederohmigen Markierrelais IV in Reihe mit Relais II oder III verhindert wird.

     

    Bei Rücksteuerung in die Hauptrichtung (10) wird zusätzlich über die Kontakte 4, 2 und 3 das U-Relais durch Gegenerregung abgeworfen, wodurch das P-Relais direkte Erde erhält und damit dem MWmU die Möglichkeit gibt, wieder in der Hauptrichtung aufzuprüfen.

     

    Quelle: Die T & N Fernsprechauskunftsstellen der Deutschen Bundespost
    von Gerd Bollmus


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Schaltvorgänge - Zählung Weitere Informationen verfuegbar Schaltvorgänge - Zählung  

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