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    Schaltung der Sprechstelle  5 von 7eine Seite zurückeine Seite vor

    Schaltung der Sprechstelle
    Schaltung der Sprechstelle Schaltplan

    Die Zusammenschaltung mehrerer einfacher Bauteile ergibt eine komplette Sprechstelle.

    Mit dem abheben des Hörers wird der Gabelumschalter geschlossen und dadurch die wird die Leitungsschleife geschlossen. Der Fernhörer Sp wird dadurch induktiv angekoppelt. Bei dem Mikrofon handelt es sich um ein Kohlemikrofon das seinen benötigten Speisestrom aus der Zentral Batterie der Vermittlungsstelle erhält.

    Bei der Nummernwahl werden die Kontakte des Nummernschalters (nsi, nsr. nsa) geschaltet. Wenn in unserem Beispiel die Zahl 6 gewählt wird, dann unterbricht der nsi Kontakt die Leitungsschleife 8-mal. Der nsr Kontakt öffnet vor Beginn der Impulsserie und schließt vor Beendigung den  nsi Kontaktes kurz, so dass die letzten beiden Impulse nicht wirksam werden. Es entstehen dadurch eigentlich nur 6 wirksame Impulse. Es entsteht dadurch eine Leerlaufzeit immer in der Länge von 2 Impulsen (ca. 200 ms).

    Während der Impulsgabe wird der Stromkreis wird der Mikrofon und Fernhörer Stromkreis durch den nsa-kontakt kurzgeschlossen. Dadurch wird während der Wahl der Schleifenstrom erhöht, dadurch wird die Impulsgabe verbessert, weil die Dämpfung durch den Widerstand der Sprechstelle entfällt. Insbesondere der unsichere Widerstand des Kohlemikrofon M. Dadurch wird die Reichweite erhöht und die Knackgeräusche währende der Impulswahl auf den Fernhörer (Lautsprecher) werden unterdrückt.

    In der hier gezeigten Schaltung überbrückt der nsa-Kontakt nur den Stromweg über den Sprechkreis, der Gabelumschalter bleibt in der Leitungsschleife und verhindert dadurch eine Wahl bei aufgelegtem Hörer. Diese Anordnung wird als elektrische Sperre bezeichnet. Sie verhindert die Impulsübertragung bei aufgelegten Hörer aber nicht das aufziehen der Wählscheibe. Es gibt auch Fernsprecher die bei aufgelegten Hörer das aufziehen der Wählscheibe mechanisch verriegeln. Das wird dann als mechanische Sperre bezeichnet.

    Zur Vermeidung von Abbrand Erscheinungen an dem nsi Kontakt sind durch einen Funkenlöschkreis vorgebeugt. Er Kreis besteht aus dem Widerstand R1 und dem Kondensator C1 der parallel zum nsi Kontakt über den Gabelschalter liegt. Durch diesen Löschkreis zur Unterdrücken von Funken werden auch Rundfunkstörungen vermieden.

    Der Kondensator C1 sperrt auch gleichzeitig bei aufgelegtem Hörer den Gleichstromweg zum Wecker (Klingel). Der Wecker kann über den Kondensator C1 nur auf den Rufstrom ansprechen. Der Rufstrom hat eine Spannung von ca. 60 V~ und eine Frequenz von 25 Hz.

    Bei abgenommen Hörer ist die Wicklung des Weckers wegen der Drosselwirkung nahezu undurchlässig.



    Schaltung der Sprechstelle Schaltung Eingenhördampfung

    Das Mikrofon, Übertrager und Widerstand bilden zusammen die Dämpfungs- oder Ausgleichsschaltung. Diese Schaltung hat den Zweck das hören der eigenen Sprache zu schwächen und dadurch das zustande kommen einer akustischen Rückkopplung zu verhindern.

    Die Schaltung stellt eine Brückschaltung mit Ausgleichs Übertrager dar. In einer Brückendiagonale liegt der Fernhörer F und das Mikrofon.

    Hat der Nachbildungs- Widerstand ZN einen Wert, der dem durchschnittlichen Wert des Eingangswiderstandes Z AL ist, so ist die Brücke abgeglichen.

    Der vom Mikrofon abgehende Sprechstrom verzweigt in nahezu zwei gleiche Teilströme, die im eigenen Fernhörer F nur sehr schwach ankommen, während die ankommenden Sprachströme voll zur Wirkung auf den Fernhörers kommen.

    Der Teilnehmer hört seine eigene Sprache und auch die Umgebungsgeräusche in seinen eigenen Fernhörer gedämpft mit. Das ganze heißt auch Rückhördämpfung. Dadurch wird die Güte der Übertragung verbessert. Die Größe der Rückhördämpfung hangt von der Güte der Nachbildung ab. Der Wechselstromwiderstand kann nur mit erheblichem Aufwand nachgebildet werden. Ein schwaches mithören der eigenen Sprache ist sogar erwünscht. Deshalb wird in vielen Sprechstellen Schaltungen nur ein Ohmscher Widerstand passender Größe verwendet.

    Die obige Schaltung des Fernsprechapparates 61 enthält als feste Nachbildung außer dem Widerstandsanteil in der 200 Ohm Wicklung des Übertrager einen Widerstand von 1000 Ohm und für den kapazitiven Widerstand der Leitung noch einen Kondensator von 0,1 uF. Diese Nachbildung verbessert die Sprechverständigung bei mittleren Leitungslängen. Für Sprechstellen die über besonders lange Leitungen an die Vermittlungsstelle angeschlossen sind, genügt diese Nachbildung nicht um ein hinreichend gute Rückhördämpfung zu erzielen. Für diesen Sonderfall lassen sich die Widerstandswerte und Kapazitäten der festen Nachbildung über eine Steckverbindung erweitern den Werten der Anschlussleitung anpassen.

    Die Fernsprechapparat V48 und 61 sind noch mit zwei antiparalellen Trockengleichrichtern (Dioden) ausgestattet. Diese beiden Dioden liegen parallel zum Fernhörer. Die Dioden werden ab einer Spannung von ca. 0,5 V elektrisch leitend und es kann dadurch keine höhere Spannung als 0,5 V an den Fernhörer gelangen. Das wirkt dann wie ein Begrenzen und es werden Knack und Knallgeräusche wirkungsvoll unterdrückt. Knackgeräusche entstehen durch das abnehmen des Hörers, durch Gewitter und durch induktive Beeinflussung der Leitung.

    Anstelle der beiden Dioden fand früher ein Varistor Verwendung.


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