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    Richtfunkumlenkung Passiv  162 von 232eine Seite zurückeine Seite vor

    Richtfunkumlenkung Passiv
    Schemazeichung: Richtfunkumlenkung Passiv

    Eine passive Richtfunkumlenkung ist eine Anlage zur Verwirklichung einer Richtfunkverbindung, die aufgrund eines Hindernisses im direkten Signalweg (Sichtverbindung) nicht auf direktem Wege möglich ist.

    Siehe dazu Schemazeichnung rechts.


    Richtfunkumlenkung Passiv von der Plattenspitze zu Umsetzerstation Obertauern

    Technischer Hintergrund:

    Gegenüber der Errichtung einer Relaisstation mit aktiven Komponenten hat die passive Richtfunkumlenkung den Vorteil, dass am Ort der Installation keine Stromversorgung erforderlich ist und keine weiteren Frequenzen benötigt werden.


    Relaisstationen mit aktiven Komponenten benötigen meist unterschiedliche Sende- und Empfangsfrequenzen, da bei Verwendung derselben Frequenz die Gefahr von Rückkopplungen besteht. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass bei passiven Systemen das reflektierte Signal erheblich schwächer ist als bei aktiven.

    Zur passiven Umlenkung gibt es zwei Methoden:

    • Die Antennenmethode

      Dabei wird das Signal von einer Richtantenne mit großem Gewinn z.B. einer Parabolantenne aufgefangen und über ein Koaxialkabel oder Hohlleiter einer zweiten Richtantenne zugeführt, die es in die gewünschte Richtung wieder  abstrahlt.
      Solche Systeme werden gelegentlich bei  Fernsehumsetzern oder  Tunnelsendern verwendet.


    • Die Reflektormethode mit Umlenkspiegel
      Siehe dazu Bildmontage rechts.

      Für eine Umlenkung werden ebene Flächen aus metallischem Material verwendet, die so angeordnet sind, dass das einfallende Signal nach dem Reflexionsgesetz in die gewünschte Richtung gelenkt wird.

      Bei kleinen Umlenkwinkeln können auch Hohlraumprismen verwendet werden.

     

    Bildbeschreibung:

    Stahlgittermast mit einer Höhe von 36 m auf der 2294 m hohen Plattenspitze.
    Der Umlenkspiegel hat eine Seitenlänge von circa 5 m.

    Eigentlich war geplant, in der Nähe der Bergstation der Zehnerkarseilbahn in Obertauern eine übliche - aktive - Relaisstation zu errichten.
    Einsprüche von Grundstückseigentümern und der Naturschutzbehörden machte jedoch eine Verlegung an den heutigen Standort in die Nähe des Tauernpasses notwendig.

    Eine Verbindung zum Roßbrand durch Richtfunk war somit nur über einen Umlenkspiegel möglich.

    Die Signale werden etwa 500 m tiefer zur Umsetzerstation Obertauern geschickt (und auch in umgekehrter Richtung).
    Die Entfernung beträgt etwa 1600 m.

    Bildquelle: Dampfradio

    Der Text auf dieser Seite ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Valluga Weitere Informationen verfuegbar Valluga Weitere Informationen : Richtfunk Weitere Informationen verfuegbar Richtfunk
    Weitere Informationen : Plattenspitze Weitere Informationen verfuegbar Plattenspitze  

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