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    RSM Ruf und Signalmaschine  6 von 7eine Seite zurückeine Seite vor

    RSM Ruf und Signalmaschine
    RSM 25 Ruf und Signalmaschine mit Kontaktbank

    Das Bild zeigt eine RSM 25

    Der Wechselstrom von 25 Hz für den Ruf der Sprechstelle, sowie die Hörtöne von 450 Hz werden in einer Vermittlungsstelle mit Hilfe einer Ruf- und Signalmaschine erzeugt.

    Die RSM enthält einen Motorgenerator der die erforderlichen Wechselspannungen erzeugt. Die Rufspannung von 25 Hz beträgt im Leerlauf der Maschine circa 75 V und bei Volllast circa 55 V. In den ersten Maschinen war der Motor und Generator als getrennte Einheit ausgeführt.

    Die Hörtöne werden in besonderen Wicklungen oder mit Hilfe von Tonrädern erzeugt. Die Hörtöne haben eine Spannung von ca. 4 bis 6 Volt aus Ausgang der RSM.

    Die Leistung der RSM ist verschieden, sie wird je nach Größe der Vermittlungsstelle ausgelegt. 

    Richtwerte:

    • 5 VA   für OVSt bis 300 AE (Anschluss Einheiten)
    • 15 VA für OVSt bis 4000 AE
    • 60 VA für OVSt über 4000 AE


    Hier geht es zur Bildersammlung von RSM Maschinen


    RSM Ruf und Signalmaschine  RSM 31  (RU 607) von der Carl Lorenz AG

    Das rechte Bild zeigt eine RSM 31  (RU 607) von der Carl Lorenz AG mit 15 VA Leistung.

    Von der RSM wird ein Kontaktsatz angetrieben, der in den umlaufenden Nockenscheiben die Kontakte betätigt.

    Es sind dabei die folgenden Kontakte vorhanden:

    • Wählton: Morse A Zeichen
    • 5 Minuten Kontakt für Störungen
    • 10 Sekunden Kontakte für den Teilnehmerruf
    • Besetztzeichen
    • Aufschaltezeichen vom Fernamt usw.
    • Stillstandskontakt (am Getriebe angebracht)

    Die 10 Sekunden Kontakte sind auf der RSM mehrfach vorhanden und schalten nacheinander. Der 10 Sek. Rufstrom wird dadurch auf die Verschiedenen Leitungswähler verteilt. Die RSM wird dadurch entlastet, weil nicht alle Telefone gleichzeitig klingeln.

    Die RSM läuft in Ämtern mit mehr als 1000 AE ständig,  d. h. auch nachts (Dauerbetrieb). In Ämtern mit weniger als 1000 AE wird sie vornehmlich während der Nachtstunden stillgesetzt und nach Bedarf vom Signalrahmen aus angelassen (Anlassbetrieb). Hierbei kann der Betrieb der RSM entweder für die Dauer einer Verbindung aufrechterhalten (Daueranlassung) oder auf die Zeit der Hörzeichengabe beschränkt werden (Bedarfs- oder Einzelanlassung). Im ersten Falle wird das Anlassrelais im Signalrahmen bei der Belegung der GW und LW mit einem Kontakt des K-Relais eingeschaltet, im zweiten Falle über einen besonderen Anlassstromkreis ,,Ar" und ein An-Relais des betreffenden Gestellrahmens gesteuert. Die Daueranlassung ist in Ämtern üblich, deren RSM nur nachts auf den Anlassbetrieb umgeschaltet werden; die Bedarfs- oder Einzelanlassung dagegen wird in kleinen Ämtern mit schwachem Verkehr als ständige Betriebsform vorgesehen.

    In den kleinen Ämtern alter Technik werden z. T. an Stelle der RSM Doppelpolwechsler benutzt und die Zeichentakte von Relaisketten und Schrittschaltwerken erzeugt.

    Der Hinweiston (3 Frequenzen) wird nicht in der RSM erzeugt. Er wird in einem Transistor Generator erzeugt.

    In einer größeren Vermittlungsstelle sind immer 2 RSM eingebaut, die wechselweise angeschaltet werden.

    Es wurden alle benötigten Wechselspannungen aus dem 60 V Batterienetz erzeugt. Damit war die Bereitschaft der Anlage auch bei Stromausfall sichergestellt..


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Überwachungseinrichtung 10 Sek. Schalter und L-Relais Weitere Informationen verfuegbar RSM Ruf- und Signalmaschine 15VA RU607/46

    RSM Ruf und Signalmaschine  6 von 7eine Seite zurückeine Seite vor
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