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    Prüfen über Prüfgrup....  5 von 8eine Seite zurückeine Seite vor

    Prüfen über Prüfgruppenwähler
    Stromlaufplan Prüfübertragung PrUe

    Prüfung der Anschlussleitungen über Prüfgruppenwähler (PrGw) und Prüfleitungswähler (PrOFLW)

     

    Aus Gründen der Rationalisierung wurde der Entstörungsdienst weitgehend zentralisiert und zu diesem Zweck ist ein besonderes Prüfnetz mit eigenen Schaltgliedern aufgebaut worden. Von einem Prüfschrank können dann über die einzelnen Wahlstufen verschiedene Ortsnetze angewählt werden und die Teilnehmerleitungen dabei geprüft werden.

     

    Als Schaltglieder werden im Knotenamt die Prüfübertragung (PrUe) und im Endamt der Prüfgruppenwähler (PrGW 55/1) und der Prüfleitungswähler (PrOFLW 55) eingesetzt. Als Leitung vom Knotenamt zum Endamt dient eine eigene 3adrige Prüfleitung, es können auch vorhandene gleichstrombetriebenen Leitungen ausgenutzt werden. wenn diese nur 2adrig sind, muss von einer anderen Leitung als dritte Ader (Steuerader) verwendet werden.

     

    Die Prüfübertragung (siehe Bild) wird belegt durch das einstecken des Stöpsels in die Klinkenbuchse des Prüfschrankes. Dabei sprechen die Relais W, T, L an.

     

    Im Prüfgruppenwähler des Endamtes (siehe Bild) sprechen die Relais C, V, V-1 an. Bei Ausnutzung einer vorhandenen Verbindungsleitung hat das Relais E (Kontakt e- I) in der PrUe die Funktion, die Belegung erst dann zu ermöglichen, wenn die Verbindungsleitung frei ist. Im Prüfschrank ist jeder Leitung eine Überwachungslampe (ÜL) zugeordnet. Sie leuchtet dunkel, wenn die Leitung frei ist, und gibt damit dem Prüfbeamten den Hinweis, dass er mit der Nummernwahl beginnen kann.

     

    Neuerdings wird der Prüfschrank durch den Prüftisch 59 ersetzt. Bei diesem wird die betreffende PrUe (Prüf Übertragung) mit Hilfe einer Prüftaste angeschaltet. Sobald der PrGW (Prüf Gruppenwähler) belegt ist, soll die Messung des Schleifenwiderstandes und der Isolation der Verbindungsleitung erfolgen. Dazu muss am Prüfschrank den Schalter auf ,,Messen" umgelegt werden.

     

    In der PrUe kommt Relais-M unter Strom, die Leitung wird durchgeschaltet (Kontakte m-I-2 und m-III-2) und im Endamt kurzgeschlossen (über Kontakte n-I und nIII). Mit der Einrichtung im Prüfschrank kann nun gemessen werden.

     


    Stromlaufplan Prüfgruppenwähler PrGw

    Danach ist der Messschalter zurück zu legen, und der Schalter ist auf Wählen zu schalten (Schalter: Amtsanruf im Prüfschrank). Die Impulse bei Wahl der ersten Ziffer steuern das Wählerrelais des PrGW (Prüf Gruppenwähler) und bringen auf dem erreichten Schritt das A-Relais zum Anzug.  Damit ist die Belegung des PrOFLW (Prüf Orts-Fern-Leitungwähler) eingeleitet.

     

    Der PrOFLW ist für jedes Teilnehmer-Hundert einmal vorhanden. Die Ausgänge des PrGW zu den PrOFLW sind jeweils 6adrig durchgeschaltet.

     

    Bezeichnung der 6 Adern für die Anschaltung:

    • die Ader a zum Eingang a (Stromstoßrelais E) des PrOFLW
    • die Ader c zum Eingang c (Belegungsrelais C) des PrOFLW
    • die Ader d zum Q-Relais des PrOFLW
    • die Adern a',b',c2 zu den Armen des OFLW Laufwerkes, an denen die Zugänge a, b, c2 zu den Teilnehmerschaltungen liegen.

    Das Q-Relais trennt mit seinem Kontakt das Prüfpotential am c1-Arm ab. Es ist eigens für den PrOFLW vorgesehen und sitzt im Signalfeld des Gestellrahmens.

     

    Ist der angesteuerte PrOFLW besetzt, so leuchtet die ÜL im Prüfschrank nicht. Sobald der PrOFLW frei wird, spricht das P-Relais des PrGW an und polt die c-Ader zur PrUe um, so dass dort die Relais L und H fallen. Die ÜL im Prüfschrank leuchtet nun hell und gibt dem Prüfbeamten an, dass er weiter wählen kann.

     

    Er wählt über den PrOFLW den zu prüfenden Teilnehmeranschluss an, wobei die ÜL erlischt, da in der PrUe wieder H unter Strom kommt. Im PrGW werden die beiden Ziffern durch V2 und V3 abgezählt. Nach dem Wählen sprechen X und N an, über Kontakt x-III-1 und die d-Ader kommt das Q-Relais des PrOFLW unter Strom. Über x-II und x-III-2 wird die Teilnehmerleitung zur PrUe durchgeschaltet.

     

    Wenn der Teilnehmeranschluss frei ist, spricht im PrGW dass an den c2-Arm des PrOFLW geführte Relais K an und überbrückt mit k-III, den Widerstand 3800 Ohm in der c-Ader zur PrUe. Dort wird das Relais F erregt und legt Flackerzeichen an die ÜL. Daran kann der Prüfbeamte erkennen, dass der Teilnehmeranschluss frei ist.

     

    Wird der Teilnehmeranschluss dagegen besetzt gefunden, so kommt Relais K nicht unter Strom und die ÜL flackert nicht. Im Prüfschrank kann kurzzeitig eine ,,Mithörtaste" gedrückt werden, wodurch Relais das Mh in der PrUe anspricht und die a-b-Adern über die Kondensatoren Cl und C2 zum Prüfschrank durchschalten. Hört man das noch gesprochen wird, so kann auf das Freiwerden des Anschlusses warten, was an dem Flackern der Überwachungslampe angezeigt wird.

     

    Nun schaltet der Prüfschrank wieder auf Messen. Damit kommt Relais M unter Strom und legt die a-b-Adern an. In der PrUe sind M, H, F, W in dem PrGW C, N, P, K und X erregt. Im PrOFLW sind die Relais PH und A abgefallen, ab jetzt sind die beiden Adern a und b auf der ganzen Länge des Verbindungsweges für die Messung durchgeschaltet. Die beiden Adern sind in diesem Zustand frei geschaltet.

     

    Falls zwischendurch Arbeiten an der Sprechstelleneinrichtung erforderlich sind, kann die Leitung auf Überwachung gelegt werden, indem der Stöpsel beim Prüfschrank gezogen wird, der Messschalter aber umgelegt bleibt. Da in der PrUe das Relais W abfällt, liegt jetzt das Relais J an der Leitung. Wenn jetzt von der Sprechstelle als Eintrete Zeichen in Form einer Schleife gemacht wird, spricht Relais J an und die ÜL, die bisher flackerte, leuchtet jetzt dauernd.

     

    Zur Prüfung der Funktion der Teilnehmerschaltung vom Prüfschrank aus ist die Mithörtaste kurzzeitig zu drücken. Dann wird durch dem Kontakt mh-II-2 in die c-Ader zum PrGW ein Widerstand von 3800 Ohm gelegt. Im PrGW fällt Relais N und damit auch das Relais K ab und gibt die c2-Ader im PrOFLW frei. Das T-Relais der TS fällt ab, so dass nun vom Prüfschrank bei Amtsanruf die Schleife wirksam wird und der AS und I. GW belegt werden. Ein Prüfanschluss kann angewählt werden.

     

    Wie hier dargestellt, lässt sich auf diese Weise über PrUe und PrGW eine ganze Reihe von Messungen und Prüfungen des Systems vom übergeordneten Amt aus durchführen.

     

    Es sind von auch bereits Einrichtungen entwickelt worden, die es erlauben, die Messungen bei Gleichstrommäßig abgeriegelten Verbindungsleitungen durchzuführen. Dabei lassen sich dann die Leitungen des SWF-Dienstes ausnutzen, indem die Steuerung der Messvorgänge durch Wahl verschiedener Kennziffern über die vorhandenen Wechselstrom- bzw. TF-Übertragungen eingeleitet und das Messergebnis in Form von Impulsen als, Gut oder Schlecht Meldung zur Prüfstelle gesendet wird.

     

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Prüfgerät 57 Weitere Informationen verfuegbar Wählprüfnetz
    Weitere Informationen verfuegbar Prüfgruppenwähler  

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