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    Chronik - Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA

    Polen
    Polen Karte 1921 - 1939
    • 1883: Erstes Ortnetz in Warschau (Russisch Polen) wird errichtet von der Bell Telephon Company.

    • 1883: Eröffnung der Ortnetze Lemberg und Bielitz (Österreich Polen) durch die Consolidated Telephone Construction and Maintenance Company Limited London.

    • 1890: Eröffnung eines privaten Ortnetzes in Lodz.

    • 1893: Eröffnung des Ortsnetzes in Krakau.

    1894 Tabelle Ortsnetze / Sprechstellen bis 1894:

    Ortsnetz Sprechstellen

    Brombeg 208
    Gnesen 38
    Graudenz 70
    Posen 219
    Thorn 108

    • 1901 1. November: Nach dem Ablauf der Konzession übernahm die schwedische Telephon AG Cedergren die Rechte von der Bell Telephon Company. Sie erhielt das Recht in Warschau und Umgebung Netze zu errichten und zu betreiben.

      Der schwedische Telefonnetzbetreiber Cedergren des Henrik Tore Cedergren wurde später von der Almanna Telefon AB LM Ericsson übernommen, einem Vorängerunternehmen des Ericsson-Konzerns.


    • 1919-1921: Die Netze von Russisch- und Österreich Polen wurden durch den ersten Weltkrieg stark beschädigt. Auf dem Gebiet der Post- und Telegrafendirektion Posen war das Leitungsnetz aus den Vorkriegszeiten größtenteils mit Eisendrahtleitungen aufgebaut. Diese Leitungsart war für den Fernverkehr sehr schlecht geeignet. Diese Leitungen mussten deshalb ersetzt werden. 
      Am 15. Mai 1992 wurde die endgültige Grenze für Oberschlesien durch das Abkommen aus Genf festgelegt.  Dadurch wurde das Bezirknetz in Oberschlesien in zwei Bestandteile aufgeteilt.

      Die drei Landesteile, die nach dem ersten Weltkrieg das Polen darstellen, hatten untereinander fast keine Verbindung.

    • 1919 27. Mai: Der neue polnische Staat verabschiedet ein Gesetzt, das dem Staat das Alleinrecht am Fernsprechwesen zusichert. Das Recht zur Erteilung von Konzession wurde in dem Gesetz vorgesehen.

    • 1922 1.Juli: Erteilung einer Konzession an Polska Ajcyjna Spolka Telefoniczna (PAST)  über eine Laufzeit von 25 Jahren. Die Konzession umfasst die Ortsnetze Warschau, Lodz, Sosnowiec, Lemberg, Boryslaw, Lublin und Bialystok. 
      Alle übrigen Netze und der  Fernverkehr verblieben unter staatlicher Führung.  Der Staat war an den mit 3/7 der Aktien an der PAST beteiligt.  Dadurch wurden auch Dividendenzahlungen an den Staat abgeführt. Die PAST musste auch eine Steuer von 3 % der Roh-Einahmen abführen.

    Tabelle Verteilung der Teilnehmer Staat und PAST von 1919 bis 1932:

    Jahr Ortsnetze Teilnehmer
    Staat
    Teilnehmer
    PAST

    1919 569 13.559 -
    1920 1.296 43.500 -
    1921 1.236 46.377 -
    1924 1.472 63.324 -
    1925 1.717 48.633 43.194
    1926 1.960 54.738 47.389
    1927 2.106 59.901 51.820
    1928 2.390 65.926 59.677
    1929 2.564 70.497 66.405
    1930 2.612 74.881 71.600
    1931 2.752 72.553 72.618
    1932 2.855 67.401 70.091

    • 1923-1925: auch in Polen ging die Währungsreform nicht spurlos vorbei. Durch die schlechte Finanzlage wurde jede Bauarbeit an dem Fernsprechwesen bis 1923 eingeschränkt.
      Erst ab dem Jahr 1925 wurde wieder eine Fortentwicklung sichtbar.  Es entstanden dabei neue Ortsvermittlungsstellen  und  neue Kabelanlagen.
      Der polnische Staat übernimmt die Wählvermittlungsstellen in Posen (1400 Anschlusseinheiten) und Krakau (3600 Anschlusseinheiten).

    • 1927: Übernahme der Vermittlungsstelle Bielitz durch den Staat. Es wurden in den Folgejahren weitere Vermittlungsstellen durch den Staat übernommen.

    Tabelle Anschlusseinheiten in Wählvermittlungen 1926 bis 1935:

    Jahr Anschlusseinheiten

    1926 8.000
    1928 12.000
    1929 29.300
    1930 52.000
    1931 67.500
    1935 93.600

    • 1932: Ein auf 6 Jahr geplantes Aufbauprogramm für die Automatisierung wird eingeleitet. Dazu wurde eine Anleihe von 650.000 Pfund Sterling aufgenommen.
    • 1934 Juni: die ersten Teile des Netzes durch das Aufbauprogramm konnte übergeben werden.

    • 1935 1. April: in Polen gibt es 93.600 Teilnehmer, 156.750 Hauptanschlüsse und 206.750 Sprechstellen.

    • 1936 31. Dezember: Polen hat 97.489 Teilnehmer.

    • 1945: nach dem 2. Weltkrieg erhielt die Karte von Polen eine neue Gestalt. Das Fernsprechwesen wird komplett verstaatlicht.

    • 1975:  Polen hat 1.37 Mio. Hauptanschlüsse mit 2,4 Mio. Sprechstellen.
      Die Hauptanschlüsse waren zu 87,2 % an automatischen Vermittlungsstellen angeschlossen.

    Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:

    Jahr Hauptanschlüsse

    1989 2.952.800
    1990 3.121.400
    1991 3.293.041
    1992 3.565.294   
    1993 3.796.755     
    1994 4.043.243



    PAST Gebäude Polen vor 1914  Zielna Straße

    Das rechte Bild zeigt das PAST Gebäude in der Zielna Straße vor dem Jahr 1914.
    Bildquelle: Public Domain

    Fernleitung und Ferndienst:

    • 1893 4. März: Eröffnung der Fernleitung Krakau - Lemberg
    • 1902: Eröffnung der Fernleitung Warschau – Lodz

    • 1924: Erster Entwurf für ein polnisches Fernkabelnetz. Es waren 12 Leitungslinien mit circa 4.000 km Kabel und 50 Verstärker-Ämter vorgesehen.

    • 1925: Der Fernsprechverkehr zwischen Polen und Deutschland in das Oberschlesische Bezirknetz sehr eingeschränkt und zum teil überhaupt nicht mehr möglich.  Dieser Zustand wurde durch die Leitung Berlin – Frankfurt/Oder am 4. Mai. 1925 behoben.

    • 1928: Der obige Plan wurde aufgeteilt. Ein Sofortplan sah 5 Linien mit 2.000 km Kabel mit einer Investition von 180 Mio. Zloty vor.  Ein Folgeplan sah ebenfalls 5 Linien mit 2.000 km Kabel vor, jedoch nur mit einer Investitionssumme von 120 Mio. Zloty.

    • 1929 26. März: der erste Teil der Teil der Fernleitung Warschau – Lodz wurde eröffnet.

    • 1931: Auf der Leitung Berlin – Frankfurt/Oder werden die ersten Hochfrequenz Einrichtungen zur Mehrfachausnutzung der oberirdischen Leitung eingeschaltet.

    • 1932 März: Fertigstellen der restlichen Linie Lodz – Teschen. Durch diese Line wurde in Myslowitz der Anschluss an das deutsche Fernsprechnetz hergestellt.

      Die Wirtschaftkrise in Polen lies den Ausbau des Fernkabelnetzes zum erliegen kommen.

    • 1933: Beschluss des Staates zum Bau einer Fernleitung von Warschau zum Hafen Gdingen.

    • 1935: Eröffnung Teilstrecke Lowicz – Krosniewice
    • 1936: Eröffnung Teilstrecke Korsniewice – Thorn
    • 1937: Eröffnung Teilstrecke Thorn – Gdingen

    • 1938: Baubeginn des Fernkabels Warschau – Lemberg. 

    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Handvermittlung - Polen Weitere Informationen verfuegbar Handvermittlung - Polen Weitere Informationen : Past Gebäude Warschau Weitere Informationen verfuegbar Past Gebäude Warschau
    Weitere Informationen : Solec Kujawski Weitere Informationen verfuegbar Solec Kujawski  

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