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    Organisation
    Mischwähler mit Umsteuerung für die Auskunft

    Betriebliche Organisation

    Die unterschiedlichen Auskunftsarten bestimmen die grundsätzliche Gliederung der neuen Fernsprechauskunftssteilen.

    Sonderplatzgruppen übernehmen die verschiedenen Aufgabengebiete, wobei sich die Zahl der Platzgruppen nach den örtlichen Erfordernissen zu richten hat. Die Arbeitsbereiche der einzelnen Beamtinnen können auf diese Weise aufgegliedert werden, dass die zu bedienenden Karteien übersichtlich bleiben und. damit die Auskunftserteilung erleichtert und beschleunigt wird.

     

    Auskunftsplätze

     

    Alle eintreffenden Anrufe werden zunächst von dieser Hauptgruppe abgefragt und gegebenenfalls auf die Sonderplätze weitergeleitet. Die diesen Plätzen zugeordnete Namenkartei enthärt Angaben über alle Fernsprechteilnehmer des eigenen Hauptamtsbereiches. Es sollte hierbei angestrebt werden, jeder Beamtin eine eigene Kartei zur .Verfügung zu stellen, um gegenseitige Behinderungen, die den reibungslosen Betriebsablauf beeinträchtigen, auszuschließen. Diese Karteien sind raufend nach dem neuesten stand zu berichtigen und Änderungen gegenüber dem letzten amtlichen Fernsprechbuch kenntlich zu machen, weil Auskünfte über Fernsprechanschlüsse des eigenen Bereiches gebührenfrei erteilt werden, wenn gegenüber der letzten Ausgabe des amtlichen Fernsprechbuches Änderungen eingetreten sind.

     

     

    Nachtplätze

    Da es erforderlich ist, die Fernsprechauskunftsstellen jederzeit besetzt zu halten, liegt es nahe, in der betriebsschwachen Zeit auch die übrigen Sonderdienste wie Fernsprechauftragsdienst, Bescheiddienst, Störungsannahme usw. - auf besonderen Nachtplätzen zusammenzufassen. Es werden z1r diesem Zweck Plätze der Hauptgruppe verwendet, die jedoch für die zusätzlichen Aufgaben mit erweiterten Karteien ausgerüstet werden.

     

    Sonderplätze für Fernauskunft

     

    Dieser Gruppe kommt im Rahmen der Sonderplätze die Hauptbedeutung zu. Mit Hilfe der Fernsprechbücher aus allen Hauptamtsbereichen können hier Auskünfte über sämtliche Teilnehmeranschlüsse des Bundesgebietes erteilt werden. Unter Berücksichtigung der hohen Zahl von Rufnummern-Änderungen, die sich durch die laufenden Teilnehmerbewegungen sowie Aus- und Umbau der Fernsprechortsnetze ergeben, wird es notwendig, eine häufigere Neuausgabe bzw. Berichtigung der amtlichen Fernsprechbücher für diesen Zweck vorzunehmen.

    Da jedoch jeder Änderungsdienst dieser Art zeitlich nicht immer den neuesten Stand gewährleisten kann, ist den Beamtinnen dieser Platzgruppe die Möglichkeit gegeben, bei sämtlichen Fernsprechauskunftsstellen des Bundesgebietes rückzufragen. Dieser Weg ist der sicherste, weil die örtlichen Karteien der einzelnen Hauptamtsbereiche laufend berichtigt werden können und somit als einzige dem letzten Stand entsprechen. Diese Rückfragen sind für den anfragenden Teilnehmer kostenlos, während er, falls er im Rahmen des Selbstwählferndienstes direkt die ferne Auskunftsstelle anruft, nach den für die jeweilige Zone geltenden Tarifen belastet wird.

     

    Sonderplätze für die Straßenkartei

    Eine Platzgruppe, vornehmlich in größeren Auskunftsbereichen, kann mit einer Straßenkartei ausgerüstet werden, um das Auffinden von Teilnehmern mit gleichen Namen zu erleichtern. Die Beamtin kann, statt mehrere Karteiseiten mit gleichen Namen (Müller, Schulze, Lehmann) durchzusehen, auf Grund der Straßenkartei wesentlich schneller solche Anfragen beantworten. Diese Kartei wird nur so umfangreich sein, wie es zur Vereinfachung der Auskunftserteilung erforderlich ist. Vollständige Straßenkarteien sind nicht vorgesehen, so dass Teilnehmeranfragen, denen nur die Anschrift eines zu erfragenden Anschlusses zugrunde liegt, nicht beantwortet werden können.

     

    Sonderplätze für Auslandsauskunft

     

    Für Auskünfte über Fernsprechanschlüsse des Auslandes ist eine besondere Platzgruppe erforderlich. Diese wird zweckmäßigerweise dem Fernamt angegliedert, weil dort bereits die außerdeutschen Fernsprechbücher zur Verfügung stehen, und einer Zweitausstattung wegen der geringen Zahl der zu erwartenden Anfragen zunächst nicht notwendig erscheint.

     

    Sonderplätze für verschiedene Zwecke

     

    In großen Hauptamtsbereichen mit wirtschaftlich und kulturell bedeutungsvollen Städten wird es zeitweise zweckmäßig sein, Sonderkarteien einzuführen, um häufig wiederkehrende  Auskünfte über bestimmte Teilnehmergruppen möglichst schnell und erschöpfend erteilen zu können. Besonders anlässlich von Messen, Ausstellungen, Tagungen und Großveranstaltungen erscheint die Einrichtung einer solchen Gruppe empfehlenswert. Darüber hinaus können die Rufnummern von Behörden, Hotels, Versicherungen und Einrichtungen von allgemeinem Interesse hier ebenfalls zusammengefasst werden.

     

    Der Aufsichtsplatz

     

    Je nach der Größe der Auskunftsstelle sind ein oder mehrere Aufsichtsplätze vorzusehen, die im Wesentlichen die Aufgaben haben, einen einwandfreien Dienstablauf zu gewährleisten. Diesen Plätzen fällt außerdem die Aufgabe zu, Teilnehmerbeschwerden entgegenzunehmen und zu bearbeiten, zeitraubende Sonderauskünfte zu erteilen und Fragen, die den allgemeinen Fernmeldedienst betreffen, zu beantworten.

     

    Der Beobachtungsplatz

     

    Diese Platzgruppe dient rein innerbetrieblichen Belangen. Der gesamte Betriebsablauf wird von besonders erfahrenen Kräften beobachtet und die Ergebnisse werden in personeller und organisatorischer Hinsicht ausgewertet.

     

    Das Bild zeigt das Gestell mit den Mischwählern und Umsteuerung in einer Auskunftsstelle

     


    Quelle: Die T & N Fernsprechauskunftsstellen der Deutschen Bundespost
    von Gerd Bollmus
    Weitere Information finden Sie unter:
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