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    Optische Telegrafenlinie Metz–Mainz  4 von 435eine Seite zurückeine Seite vor

    Optische Telegrafenlinie Metz–Mainz
    Optische Telegrafenlinie Metz–Mainz

    Die französische optische Telegrafenlinie von Metz nach Mainz wurde am 29. Mai 1813 eröffnet.

    Damit war sie die erste optische Telegrafenlinie, die in einem Gebiet verlief, das sich heute zum größten Teil in den Grenzen der Bundesrepublik Deutschland befindet; der Verlauf führte in den damaligen Grenzen jedoch komplett durch das Kaiserreich Frankreich. Sie entstand als Streckenverlängerung der Linie Paris–Metz.

    Das bis Mitte Januar 1814 bestehende telegrafische Kommunikationssystem diente zur behördlichen und militärischen Nachrichtenübermittlung mittels optischer Signale über eine Distanz von fast 225 Kilometern (in direkter Linie). Die Telegrafenlinie bestand aus bis zu 22 Telegrafenstationen, die mit Signalmasten ausgestattet waren. Die Stationen waren mit Fernrohren ausgerüstet, mit denen Telegrafisten speziell codierte Informationen von einer signalisierenden Station ablasen und sie unmittelbar an die jeweils folgende weitergaben.

    Die Anlage wurde in der Neujahrsnacht 1814, als das Korps Yorck, eine unter Generalfeldmarschall Blücher stehende Vorhut, Kreuznach erreichte, nach Mainz hin unterbrochen, circa zwei Wochen später wurde der Betrieb komplett eingestellt.

    Geschichtlicher Hintergrund

    Auf Basis der Konstruktion von Claude Chappe und seinen Brüdern kam optisch-mechanische Telegrafie in Frankreich bereits ab August 1794 auf der Linie Paris–Lille zum Einsatz. Der Karlsruher Physikprofessor Johann Lorenz Boeckmann schickte am 22. November 1794 seinem Markgrafen Karl Friedrich von Baden ein Glückwunschtelegramm aus 200 Buchstaben ins Karlsruher Schloss unter Verwendung des Systems des optischen Telegrafen des Priester Claude Chappe. Claude Chappes jüngerer Bruder Abraham, der die Linie Paris–Lille erbaut hatte, verlängerte sie 1798 nach Dünkirchen, 1801 nach Boulogne-sur-Mer, 1809 nach Antwerpen und Vlissingen und schließlich 1810 nach Amsterdam.

    Ab Januar 1798 wurde eine zweite Linie ins Elsass gebaut, die bereits am 31. Mai des Jahres Straßburg, Metz und Chalons mit Paris verband. Anlass für den Bau gab nicht zuletzt der Rastatter Kongress (1797 bis 1799), bei dem der französische Gesandte auf den laufenden Informationsaustausch mit Paris angewiesen war.

    Der Abzweig nach Mainz wurde zur Anbindung der Hauptstadt des Département Donnersberg, einem französisch annektierten und 1798 in die Departementseinteilung übernommenen Gebiet, benötigt.
    Nach der Zerstörung der Mainzer Linie durch die Preußen dauerte es noch 18 Jahre, bis die optische Telegrafie ab 1832 selbst auf einer staatlich Preußischen Telegrafenlinie von Berlin nach Koblenz einsetzten. Während Schweden, Dänemark und England dem französischen Modell wesentlich früher nacheiferten, brachten die auf deutschem Gebiet bestehenden Klein- und Teilstaaten weder Interesse an einer das eigene Hoheitsgebiet überschreitenden Kommunikationstechnik auf, noch gab es die politischen Bedingungen für die erforderlichen Abkommen und Einigungen.

    Übertragungsgeschwindigkeit

    Für die ungefähr gleich lange Strecke von etwa 225 Kilometern von Paris nach Lille mit 25 Telegrafenstationen konnte 1794 eine Nachricht zwischen zwei Minuten und sechs Minuten übermittelt werden.

    Rekonstruktion

    Im Jahr 1973 wurde auf dem Hoxberg eine Rekonstruktion des Chappe-Signalmastes errichtet, der sich auch auf einem Sonderstempel befand.



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    Urheber: Lencer
    Text aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


    Zeitraum  1813

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