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    Nipkow Scheibe
    Nipow Scheibe

    Die Bilder zeigen das Innenleben eines Fernseher mit der Nipkow-Scheibe. 


    Nipow Scheibe



    Bildquelle: Museum für Kommunikation Frankfurt  Foto: JH


    Die Nipkow-Scheibe ist die Grundlage des von Paul Nipkow (1860–1940) erfundenen und so bezeichneten „Elektrischen Teleskops“.

    Das Patent mit der Nummer 30105 wurde am 15. Januar 1885 vom kaiserlichen Patentamt publiziert und rückwirkend auf den 6. Januar 1884 datiert. Die von Paul Nipkow vorgeschlagene Spirallochscheibe hatte 24 Löcher, die ein Bild mit 24 Zeilen schreiben sollte. Mit ihrer Hilfe konnte es Bilder in Hell-Dunkel-Signale zerlegen und wieder zusammensetzen. Die rotierende Scheibe wandert dazu zeilenweise am Bild (bei der Zerlegung) bzw. der Projektionsfläche (bei der Zusammensetzung) vorbei.

    Funktionsweise

    Die Löcher der Nipkow-Scheibe sind entlang konzentrischer Kreise angebracht. Die einzelnen Löcher tasten somit von außen nach innen jeweils eine Lochbreite ab. Damit immer nur ein Loch innerhalb des interessanten Ausschnittes (im Bild fett umrandet) ist, darf sich in einem Kreissegment jeweils nur ein Loch befinden.
    Mit anderen Worten, die Scheibe ist in so viele Kreissegmente eingeteilt, wie sie Zeilen abtasten muss. Durch diese Vorgehensweise wird das Bild sequenziell abgetastet. Mit einer Nipkow-Scheibe erzeugte Bilder erkennt man infolgedessen (etwa auf alten Fotos) an den leicht bogenförmigen Zeilen.

    Neonlampe

    Die Neonlampe ist das wichtigste Teil in diesem Fernseher.  (bitte nicht verwechseln mit  "Neonröhre", so wie die Leuchtstofflampe oft genannt wird). Diese Neonlampe wandelt die ankommenden Impulse in Licht um. Diese kamen von einem eigenen Empfänger z. B. ein handelsübliche Radio.

    Die Neonlampe besteht aus zwei dicht zueinander stehenden Metallplatten in einem gasgefühlten Glaskolben. Nach dem die  Zündspannung von 80 V bis 300 V erreicht wurde,  reagiert die Neonlampe auf Stromschwankungen mit einer wechselnden Helligkeit. Die Neonlampe gibt diese Stromschwankungen in einer ausreichenden Geschwindigkeit wieder um damit ein Fernsehbild aufzubauen zu können. Das Licht war nicht weiß, sondern mehr rosa bis orange. Eine normale Glühlampe war für diesen Einsatzzweck zu langsam.

    Synchronisierung:

    Die Synchronisierung des Fernsehbildes  erfolgte mit einem Tonrad.

    An dem Tonrad waren in einer Reihenschaltung  mit der Neonlampe zwei Elektronmagnete angebracht. Diese Elektromagnete fehlen auf den Bildern. Das Zahnrad befindet sich auf der gleichen Achse mit der Nipkow-Scheibe. Es hat ebenso viele Zähne wie das Bild Zeilen hat. Am Ende jeder Bildzeile wurde vom Sender ein schwarzer Impuls von einigen Bildpunkten Länge ausgestrahlt. Diese führten zu einem erlöschen der Neonlampe, und damit zu einer Überspannung an der Anode von der vor geschalteten Verstärkerröhre, welche zu den Magneten geführt wurde.

    Der Antriebsmotor war so eingestellt, dass er ein bisschen zu schnell lief, durch die Magnete am Zahnrad wurde die Nipkowscheibe somit genau auf die Höhe jedes Zahnes gebremst. Bei einem richtig eingestellten Gerät war diese Methode effizient. Mit dieser Methode konnte das Bild synchronisiert werden. Der Bildanfang konnte damit nicht festgelegt werden. Der ganze Einheit war drehbar, um den sichtbaren schwarzen Synchronbalken an den Anfang oder das Ende des Bildes zu verschieben. 


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Paul Nipkow Weitere Informationen verfuegbar Paul Nipkow Weitere Informationen : Nipkow-Scheibe Weitere Informationen verfuegbar Nipkow-Scheibe

    Nipkow Scheibe  53 von 71eine Seite zurückeine Seite vor
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