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    Leitungswähler Teil 1  10 von 17eine Seite zurückeine Seite vor

    Leitungswähler Teil 1
    Leitungswähler

    Schaltungsbeschreibung des Leitungswähler (EMK - Wähler)


    I. Gruppenwähler

    nach S & H Zeichnung: Fg 107/3004/1,2 Blatt. 1,Ausg. I

    EMK System

     

    Relais, Wählermagnete und Kontakte, die in den nachstehend genannten Schaltungsvorgängen

    betätigt sind bzw. Werden, sind unterstrichen.

     

     

    A. Ortsverkehr

     

    1. Belegen:

    • Erde vom vor geschalteten GW an die ankommende c-Ader über mo III, v I 2, Verbindung 13-T (die beim     Herausziehen des P-Relais geöffnet wird), C 150, Ew 600, Spannung. 

    2. Sperrung c-Ader:

    • Erhöhen des Widerstandes der ankommenden c-Ader zur Sicherung der Sperrung des Wählers gegen weitere Belegung und Verringerung des Stromverbrauches um 1200 Ohm, sobald nach dem 1. Stromstoß V 800 und mo III betätigt werden: über c III 2, C 1200 + 150, Ew 600 Spannung. 

    3. Aufnahme der Stromstoßreihen vom AS oder von einem I. GW (Stromstoßübertragung) einer anderen VStW und Einstellung des OFLW:

    • Impulsweise Betätigung von E über a-Ader, E 750, z I 2, Wi 1  30, Spannung. Symmetrisierung der b-Ader über Dr 750, z III 2, (u III 2), Erde.
      Beim ersten Stromstoß wird V eingeschaltet: Erde, g III 2, e I 1, V 800, ph I 2, Wi 2 30, Spannung; es hält sich während des Stromstoßgebens infolge Abfallverzögerung (durch Kurzschluss von V 20 über v I 2).
    • a) Dekadeneinstellung:
      M 1  60 und M 2  60 im Wechsel über e II 1 und e II 2, d III 2, c I 1, f II 2, v I 1, Wk, Erde.
      Kondensatoren 1/uF (C 3, C 4, C 5) mit Wi 10 und 5 Ohm (Wi 10, 11, 12) für Funkenlöschung.
    • b) Umsteuern auf Drehen während der Wählpause:
      Nach Beendigung der 1. Stromstoßreihe fällt V verzögert ab, wodurch U, T und M3 betätigt werden. 
      Erde, mo II, c I 2, v III 2, wo II, U 60 + 1000 und über u I 1, g II 1, T 900, Spannung.
      Erde, mo II, c I 2, v III 2, wo I, M 3 900, Spannung.
      U und T halten sich über: Erde, mo II, c I 2, t III 1, u I 1 und U 1000 parallel zu g II 1 und T 900, Spannung.
    • c) Drehen:
      Betätigung von E 750 und V 800 wie unter 3.
      M 1  60 und M 2  60 wie unter 3a); Abfall von M 3  900 durch wo I - wo-Kontakte werden beim 1. Drehschritt betätigt. 

    4. Rückkontrolle:

    • Nach Beendigung der 2. Stromstoßreihe fällt V wieder verzögert ab. G erhält über eine Relaiskette LU 1 des Signalsatzes erst nach etwa 300 ms den Ansprechstrom über:
      Spannung, (LU 1), u I 2, z I 1, m 3 I, G 1200, h III 2, wo II, v III 2, c I 2, wo III parallel zu mo II, Erde und hält sich über Erde, wo III parallel zu mo II, c I 2, f III 2, h II 1, G 900, g II 2, Wi 4 (30 Ohm), Spannung.
    • Hat der Anrufende während der Wahl oder vor der Wahl der letzten Ziffer aufgelegt und gelangt die Auslösung vor dem Ansprechen von G bis zu LW, so wird durch Abfall von C das folgende Prüfen und Rufen des betreffenden Teilnehmers verhindert, der LW löst dann sogleich wie unter 14. Aus.

    Quelle: Deutsches Telefon - Museum Morbach Sigfried Warth


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    Weitere Informationen : Leitungswähler Teil 2 Weitere Informationen verfuegbar Leitungswähler Teil 2  

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