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    Leitungswähler 50 Fernverkehr....  18 von 23eine Seite zurückeine Seite vor

    Leitungswähler 50 Fernverkehr: Nachrufen
    Leitungswähler  System 50 Ruhezustand Details Anzeigen

    Nachrufen:

    Hat der gerufene Teilnehmer aufgelegt (Flackerschlusszeichen ist angelegt) und muss die Fernbeamtin den Teilnehmer nochmals rufen, weil z. B. der Rufende Teilnehmer das Gespräch weiterführen möchte, so kann sie während der Schlusszeichengabe die Verbindung ohne Wiederholung des Verbindungsaufbaues durch Nachwahl der Ziffer 0 wiederherstellen (Nachrufkennzeichen).

    Die Wähl­impulse  der Leitungsschleife zum Fernplatz erregen das Relais-E über die mit Spannung an der Ader-a liegenden 750 Ohm-Wicklung, wenn über das Flackerschlusszeichen Erde an die Ader-b gelegt wird.

    Das Stromstoß Relais-E bringt, da sich Kontakte c- und die Kontakte i sich weiterhin  der Arbeitslage befinden, mit dem Kontakt e-1 im Stromkreis der Wicklung T 700 das Relais-T zum ansprechen. Das  sich mit seinem Kontakt t-2-2   über die Kontakte d 1, g-1-2, c-3-2, k-1  hält und gleichzeitig die Wicklung des Relais-Z 2000 Ohm  über den noch  der Arbeitslage befindlichen Kontakt u-3-2  kurzschließt.

    Das Relais-Z fällt ab, und der Kontakt z-1-1  im Stromkreis des Relais-G läßt den Langsamunterbrecher wieder anlaufen, nach dessen Ablauf sich die Schalt­vorgänge für den 1. Ruf und den Weiterruf  wie bereits bekannt abwickeln. Beim Melden des Gerufenen Teilnehmers zieht das Relais-A an und schaltet die  Sprechadern a/b wieder zum gerufenen Teilnehmer durch.

    Die Funktion der Aufnahme des Nachwahlkennzeichens ist auch bei gleichstrommäßig abgeriegelten Leitungen (z. B: Wechselstromübertragungen) sichergestellt, weil die vorwärtsgerichteten 10 Nachwahlimpulse bei der Wahl der Ziffer 0 mindestens einmal durch das rückwärts gerichtete Flackerschlusszeichen hindurch greifen.

    Schrankherbeiruf:

    Im handvermittelten Ferndienst kann der Teilnehmer die Fernplatz Beamtin auffordern,  in die Verbindung einzutreten. Das Kennzeichen dieses Schrankherbeiruf wird mit dem Nummernschalter durch mehrmaliges Wählen der Ziffer 0 abgegeben. Hierbei wird im Takt der Schleifenunterbrechungen über den Kontakt  a-1-2 das Flackerschluss­zeichen an die Ader-b gelegt, wo während der Erdphasen wie bei der Schlusszeichengabe beim Auflegen des Gerufenen wirksam ist, und die Schlusslampe am Fernplatz einschaltet.

    Besetztrückmeldung:

    Ist der gerufene Teilnehmer orts- oder fern­besetzt, so wird das Relais-T, das die Prüfzeit des Relais-P begrenzt, nicht dauernd gehalten, weil sein Haltestromkreis Relais-T 1000 Ohm wegen des geöffneten  Kontakt p-2 nicht geschlossen ist.

    Durch den  in die Ruhelage kehrenden Kontakt t-2-2 wird der Haltestromkreis des Relais-U Wicklung  1000 Ohm unterbrochen, dessen Kontakt u-2-1 im Stromlauf der Kontakte g-1-1 und z-3-2 über die Drossel Dr 750 Ohm Erde an die Ader-b legt.

    Dieses Dauerzeichen wird im Fernverkehr über abgeriegelte Leitungen  der Ankunftsübertragung auf 600 bis 900 ms begrenzt, das heißt es wird  als Impulszeichen weitergegeben.

    Der Schaltzustand „Erde an Ader-b nach beendeter Wahl" ist die Kennzeichnung für die Besetztrückmeldung (Teilnehmer­besetzt), das ist nicht von der  fernverkehrsmäßigen Einstellung des OFLW abhängig, kommt also auch bei jedem Besetztfall auch im Ortsverkehr zustande, wo das Kennzeichen jedoch nicht ausgewertet wird.

    Im SWF-Verkehr bewirkt das Kennzeichen, egalg ob der gerufene Teilnehmer orts- oder fernbesetzt ist  im ZIG die Auslösung der Verbindung auf der Fernnetzebene aus. Das entlastet das Fernwahlnetz und steht dadurch sofort wieder für andere Verbindungen zur Verfügung. Das Besetztzeichen sendet dann der ZIG an die rufende Sprechstelle.

    Im handvermittelten Ferndienst wird die Verbindung nicht ausgelöst. Der Fern­platz erhält hier nach der Wahl den Besetztton (Besetztzeichen), und die Fernbeamtin hat die Möglichkeit, die Fernamtsansage durchzu­führen.

    Die Möglichkeit des Aufschaltens geht nur am Fernplatz, beim rufenden  Teilnehmer im SWF-Verkehr geht das nicht  (Wahrung des Fern­meldegeheimnisses) .

    Im SWF-Verkehr wird das Aufschalten bereits durch die Aufnahme des Wahlendezeichens im ZIG, also unabhängig von der Besetztrückmeldung, verhindert. Der ZIG sendet nach dem Wahlendezeichen keine Impulse mehr weiter.

    Im Ortsverkehr ist die Aufschaltung durch Nachwahlimpulse seitens des rufenden  Teilnehmers nicht möglich, weil die fernverkehrsmäßige Einstellung des OFLW als Voraussetzung für die Aufnahme der Nachwahlimpulse nicht ge­geben ist.




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