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    Leitungswähler 50 Fernverkehr: Fernamtsansage (Fernamtsaufschalten).
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    Fernamtsansage (Fernamtsaufschalten)


    Die Fernbeamtin kann sich bei handvermittelten Gesprächen durch die Nachwahl der Ziffer „1" auf eine bestehende Ortsverbindung aufschalten, um dem Teilnehmer ein anstehendes Ferngespräch anzubieten. Das Trennen einer Ver­bindung ist grundsätzlich ausge­schlossen (keine Fernamtstrennung ist möglich).

    Beim Aufschalten durch das Fernamt gleichen die Schaltvorgänge im OFLW den Vorgängen wie beim Nachrufen. Sie unter­scheiden sich lediglich dadurch, daß beim Nachrufen der Gerufene Teilnehmer frei ist, beim Aufschalten ist er dagegen besetzt.

    Prüft ein OFLW vom Fernplatz auf einen  ortsbesetzten Teilnehmer, so fallen nach dem Rückprüfen sein Relais-T und sein Relais-U ab, die Relais-C, Relais-G bleiben angezogen. Über den Kontakt g-3-1 wird dann der Besetztton (Besetztzeichen) zum Fernamt ein­geschaltet. Ist der Teilnehmer ortsbesetzt, so kann sich die Fernamtsbeamtin jetzt durch Wahl einer 1 aufschalten.

    Der durch diese Nachwahl auf die Ader-a gegebenen Impuls bringt das Relais-E zum Anzug, es schaltet mit den  Kontakten e-2-1 und e-3-1 die vor der Nachwahl kurzgeschlossenen Wicklungen des Relais-G 400 Ohme  und 45 Ohm in einer Brückenschaltung unter Strom. 

    Da die beiden 700-Ohm-Wicklung des Relais-G, die vor diesem Schaltzustand als Haltewicklung diente, entgegengeschaltet sind, wird der Haltestromwert jetzt unterschritten, das Relais-G fällt ab. Das Abwerfen des Relais-G durch die Gegenerregung wirkt sowohl beim Aufschalten auf abgehend ortsbesetzte Anschlüsse (Ader-c im I. VW potentialfrei) als auch beim Aufschalten auf ankommende ortsbesetzte Anschlüsse (Ader-c über den Widerstand E 60 des  in der Gesprächsverbindung liegenden OFLW an Erde und über die Wicklung Relais-T 1000  Ohm des I. VW an Spannung) ein. Mit dem Abfall des Relais-G wird der Besetztton (Besetztzeichen) abgeschaltet.

    Durch das anziehen des Relais-E kommt durch den Kontakt e-1 auch das Relais-T 700 Ohm erneut unter Strom, es zieht an und hält sich über seinen Kontakt t--2. Nach Beendigung des Aufschaltimpulses fällt das Relais-E ab, Relais-A zieht an über seine parallel zur Wicklung des Relais-T 700 Ohm liegende Wicklung Relais-A 1250 Ohm. Die beiden Sprechadern zum besetzten Anschluss werden durchgeschaltet. Der  Fernplatz ist jetzt aufgeschaltet. Gleichzeitig wird mit dem Kontakt  a-3-11 das Fernamtsansagezeichen (FAZ) an die Sprechadern angelegt. Das FAZ ist in der Lautstärke leiser als die anderen Zeichen, es soll ja noch einwandfrei gesprochen werden können.

    Beenden die beiden Teilnehmer nach der Ansage des Fernamtes ihr Gespräch und legen den Hörer auf, so prüft das Relais-P des aufgeschalteten OFLW sofort auf den Teilnehmer auch, das Relais-P zieht an, sperrt die Ader-c gegen weitere Belegungen und schaltet das Fernamts­ansagezeichen mit dem Kontakt p-3-1 ab. Der gerufene Teilnehmern braucht so vom Fernamt nicht erneut angewählt zu werden.

    Zur gleichen Zeit schaltet der Kontakt p-1-2 die Haltewicklung des Relais-P und über die 600-Ohm-Wicklung das Relais-U ein, der Kontakt u-2-2 schaltet das Relais-A- ab und mit dem Kontakt u-3-1 im Stromkreis des Relais-G den Langsamunterbrecher einschaltet. Nach dem Ablauf des Langsamunterbrechers wird das Relais-G wieder zum Anzug gebracht, es wird die Abgabe des 1. Rufes und des Weiterrufes veranlasst.

    Der  Fernplatz kann sich nur auf Orts-besetzte Anschlüsse aufschalten. Ist der gerufene Teilnehmer Fernbesetzt, so kann die Nachwahl der Ziffer 1 nicht zum Aufschalten führen, weil die Ader-c des fernbesetzten Anschlusses unmittelbar geerdet ist (Fern­sperrung).

    Die beim Aufschalten auf die Ortsverbin­dungen zustande kommende Brückenschaltung kann nicht gebildet werden und die 45-Ohm-Wicklung des Relais-G während des Aufschaltimpulses e-3 in Arbeitslage kurzgeschlossen bleibt. Da aber mit der Wicklung des Relais-G 400Ohm  als Gegenwicklung allein der Haltewert des Relais-G nicht unter­schritten wird, bleibt sein Anker angezogen und unterbindet mit dem Kontakt g-1-2 Kontakt die Schaltvorgänge des Aufschaltens (Halten des Relais-, Ansprechen Relais-A), über Kontakt g-3-1 bleibt der  Besetztton (Besetztzeichen) angeschaltet.




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