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    Landessender Beromünster - Blo....  21 von 26eine Seite zurückeine Seite vor

    Landessender Beromünster - Blosenbergturm
    Blosenbergturm bei Beromünster

    Der Landessender Beromünster war eine Sendeanlage für Mittelwellenrundfunk in der Schweiz. Die Sendeanlage lag während ihres Bestehens nicht in Beromünster selbst, sondern auf dem damaligen Gemeindegebiet von Gunzwil LU (Amt Sursee).

    Sie übertrug das gleichnamige öffentlich-rechtliche Programm Radio Beromünster.


    Geschichte


    • Der Sender nahm am 11. Juni 1931 seinen Betrieb auf und wurde bis zum 29. Dezember 2008 genutzt.

    • Der Hauptsendeturm auf dem Blosenberg steht seit 2009 unter Denkmalschutz, die Ausrüstungen des ehemaligen Mittelwellensenders sind heute im Museum für Kommunikation Bern ausgestellt.Eine Umgestaltung des Hauptsendeturms zum Museum ist in Absprache.

    • Im ehemaligen Betriebsgebäude des Senders befindet sich seit 2010 das Zentrum für Kunst und Kultur im Landessender Beromünster (KKLB), eine Initiative des Künstlers Werner Zihlmann alias Wetz.


    Infrastruktur



    Der Landessender Beromünster nahm als neue Mittelwellen-Sendeanlage der Schweiz am 11. Juni 1931 seinen Betrieb mit einer T-Antenne an zwei 125 m hohen Sendemasten in Gunzwil auf.

    Eine Erhöhung der Sendeleistung und die Errichtung des Blosenbergturms als selbststrahlender Sendemast im Jahre 1937 machten das Signal in weiten Teilen Europas empfangbar. Die zwei Türme der T-Antenne trugen weiterhin eine Antenne für Mittelwelle.


    1962 wurde der Westturm abgebaut und als Sendeturm St. Chrischona für UKW-Rundfunk und TV wieder aufgebaut. Der in Gunzwil verbliebene Ost Turm diente als Reservesendeturm Beromünster.

    Der 1973 aufgeschaltete Landessender Sarnen ersetzte in den Nachtstunden das in der Dunkelheit (Ionosphären-Einfluss) durch Gleichkanal-Sender mittlerweile stark gestörte Signal des Landessenders Beromünster. Die Station Sarnen wurde über das Betriebsgebäude in Beromünster überwacht.

    Der Sender Beromünster war mit der Umsetzung des Genfer Wellenplans ab 1978 auf Mittelwelle auf der Frequenz 531 kHz empfangbar und markierte gleichzeitig das untere Ende des offiziellen Mittelwellenbereichs.

    Die alte Frequenz betrug 529 kHz. Zwischen 1969 und 1992 war der Landessender Beromünster zusätzlich auf einer zweiten Frequenz von 1566 kHz zu hören. Die Sendeleistung betrug zuletzt 180 kW.


    Im Jahr 2002 wurde festgestellt, dass der Sender bei der damaligen Sendeleistung von 600 kW die im Jahr 2000 in Kraft getretene Verordnung über Emissionsgrenzwerte für nicht ionisierende Strahlung (NISV) überschreitet, was für jene Leistung eine aufwändige und kostenintensive Sanierung nötig gemacht hätte. Da der Mittelwellenrundfunk zunehmend an Bedeutung verliert, wurde beschlossen, den Sender am 28. Dezember 2008 abzuschalten.


    Blosenbergturm (Kanton Luzern)


    Der Blosenbergturm ist ein 1937 fertiggestellter Sendeturm des Mittelwellensenders von Schweizer Radio DRS in Beromünster. Der Turm gehörte zum Landessender Beromünster.

    Beschreibung


    Der Blosenbergturm ist ein selbststrahlender, gegen Erde isolierter Sendeturm, der in 150 Meter Höhe eine Kabine besitzt. In der Kabine befindet sich eine Spule, über welche die vom Rest des Turms isolierte Turmspitze separat per Obenspeisung mit Hochfrequenzenergie versorgt wurde. Ursprünglich wurde der Blosenbergturm als Dipolantenne verwendet, wobei sich die Elemente für die Einspeisung und Anpassung in der Kabine befanden.

    Mit seiner Höhe von 217 Metern war er bis 1978 das höchste freistehende Bauwerk der Schweiz; heute ist er – nach dem Fernsehturm St. Chrischona und dem Landessender Monte Ceneri – das dritthöchste (Das höchste Bauwerk der Schweiz überhaupt ist die Staumauer Grande Dixence). Der Fuss des Turms liegt auf einer Höhe von 797 m. Bis 1995 war der Blosenbergturm komplett rot-weiss gestrichen. Heute sind die unteren 40 Meter grau-grün gestrichen.

    Die Flugsicherheitsbefeuerung des Blosenbergturms weist eine Besonderheit auf: während der Dämmerung wird zuerst ein orangefarbener rotierender Scheinwerfer, der sich oberhalb der Kabine befindet, in Betrieb genommen. Mit Einbruch der Nacht wird dieser Scheinwerfer abgeschaltet und die am Turm angebrachten roten Flugsicherheitslampen werden eingeschaltet. Am Gefahrenfeuer auf der Turmspitze konnte man erkennen, ob der Sender in Betrieb war oder nicht, denn es erlosch während des Sendebetriebs auf Grund der abgestrahlten elektrischen Feldenergie nicht vollständig.

    Der Turm wurde 2009 unter Denkmalschutz gestellt. Er wird saniert werden und soll eine Webcam erhalten. Eine Umgestaltung zum Museum ist in Absprache.

    Neben dem Blosenbergturm stand bis 2011 der Reservesendeturm Beromünster.


    Ehemaliger Reservesendeturm Beromünster

    Das obige Bild zeigt den ehemaliger Reservesendeturm Beromünster


    Bild oben: FAL  File: Beromuenster - Blosenbergturm.jpg Autor: Taxiarchos228
    Bild unten: GFDLFile: Reservesendeturm_Beromuenster_800_1780.jpg Autor: R.Koch
    Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar


    Zeitraum  1931-2008

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