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    Koordinatenschalter KS 53
    Koordinatenschalter KS 53 Schemazeichnung

    Im Grundgedanken entspricht der Koordinatenschalter dem schon in den Anfängen der Vermittlungstechnik angewendeten Kreuzschienenverbinder, der aus senkrechten und waagerechten Messingschienen bestand, die in zwei Ebenen isoliert hintereinander lagen und an den Kreuzungspunkten Stöpsellöcher aufwiesen. Durch Stecken von Stöpseln konnten jeweils eine senkrechte und eine waagerechte Schiene und damit zwei Teilnehmer verbunden werden.

     

    Beim Koordinatenschalter sind nun die Stöpsel durch Kontakte ersetzt, die in geeigneter Weise gekennzeichnet und durch Elektromagnete betätigt werden.

     

    Mit Hilfe der Abbildung soll dieser Vorgang erläutert werden. Die als Stangen bezeichneten waagerechten Einstellglieder können durch Stangenmagnete nach oben oder unten geschwenkt werden und tragen Markierfedern, die aus Stahldraht bestehen.

     

    In der Ruhestellung liegt die Markierfeder zwischen den beiden dargestellten Stegen in der Mitte. Wird die Stange in Richtung A gedreht, so liegt die Markierfeder vor dem oberen Steg. Wird nun der Brückenmagnet erregt, so wird sie vom Brückenanker gegen den Steg gedrückt, der seinerseits die acht Kontakte betätigt.

    Nach dem Abschalten des Stangenmagneten wird die Stange von einer nicht dargestellten Feder in die Ruhelage zurückgestellt. Die vom Brückenanker eingeklemmte Markierfeder folgt dieser Bewegung nicht. Erst beim Abfall des
    Brückenankers geht sie in ihre Ruhelage zurück, während sich gleichzeitig die Kontakte öffnen.

    Durch den Dämpfer klingen die Schwingungen der Markierfeder innerhalb weniger Millisekunden ab. Die Kontaktdrähte reichen bei jeder Brücke vom obersten bis zum
    untersten Federsatz. Der Koordinatenschalter besitzt 17 Brücken, die jeweils einem Wähler entsprechen, und 15 Stangen, von denen jede 17 Markierfedern trägt.


    Koordinatenschalter KS 53 KontaktanordnungJede Stange vermag zwei wirksame Stellungen einzunehmen, deshalb können 30 Ausgänge bei achtadriger Durchschaltung erreicht werden. Die Kontaktdrähte entsprechen dabei den Bürsten eines Drehwählers (Wählereingang). Benötigt man jedoch, wie im vorliegendem Fall, Wähler, die höchstens vier Adern durchzuschalten haben, so kann man durch eine Anordnung, die in Abbildung dargestellt ist, 56 Ausgänge mit vieradriger Durchschaltung erzielen.

    Die Ausgänge sind dabei in zwei Gruppen (gerade und ungerade) aufgeteilt, Die oberste Stange wird als Umschalterstange verwendet, mit der die Kontaktgruppe, ausgewählt wird. Bei einer Einstellung sind zwei Stangenmagnete zu erregen, und zwar einer im Bereich der Umschalterstange und einer im Bereich der 14 übrigen Stangen.

    Der Eingang des Wählers liegt jetzt an den von der Umschalterstange markierten Kontaktfedern. Die Ausgänge sind an die übrigen Kontaktfedern angeschaltet.


    Da die Einstellglieder allen 17 Brücken eines Schalters zugeordnet sind, kann zu einem Zeitpunkt nur eine Einstellung erfolgen. Durch eine zweckmäßige Ausbildung der Schaltung wird sichergestellt, dass die Einstellung der verschiedenen Wähler, die in einem  Schalterrahmen liegen, nacheinander erfolgt.


    m Allgemeinen werden die Ausgänge aller Brücken eines Schalterrahmens mit Hilfe eines Blankdrahtvielfaches verbunden.

     

    Der Koordinatenschalter ist vollständig gekapselt und daher vor Staub geschützt; seine Funktion kann durch eine Glasplatte beobachtet werden.

    Quelle: Mittlere Enämter mit Koordinatenschaltern
    von Dipl. Ing. D. Graf


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Zählmagnet Weitere Informationen verfuegbar Zählmagnet Weitere Informationen : Einleitung Weitere Informationen verfuegbar Einleitung

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