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    Kompressoranlage  7 von 52eine Seite zurückeine Seite vor

    Kompressoranlage

    Die Kompressoranlage dient zur Aufbereitung der Druckluft zum Zwecke der Überwachung der Fernmeldekabel. Je nach der Größe des zu überwachenden Kabelnetzes stehen 3 Typen von Kompressoranla­gen zur Verfügung. Im Allgemeinen werden die Typen mit einer An­saugleistung von 120 l/min und 170 l/min eingebaut. Die großen Kom­pressoranlagen mit 330 l/min sind nur für Sonderfälle vorgesehen.

     

    Größen und Abmessungen der Kompressoranlagen: 

     

    Die Größen und Abmessungen der Kompressoranlagen sind in der Tabelle 1 zusammengestellt.

     

    Die Kompressoranlage ist von einem Drahtgitterschrank umgeben. Vor diesem muss mindestens soviel Platz vorhanden sein, dass die Türen des Drahtgitterschrankes für die Prüf- und Wartungsarbeiten geöffnet werden können.

    Tabelle 1: Größen und Abmessungen der Kompressoranlagen

    Anzahl 
    ankommender
    Kabel
    Asaug-
    leistung
    l/h

    Ansaug_
    leistung
    l/Min

    Luftkessl
    Grösse in l
    Maximale Luftmenge
    zu den Kabeln
    l/h
    Abmessungen
    in mm
    H x B x T
    1 2 3 4 5 6
    bis 10 Kabel 7200 120 150 3600 H: 2050
    B: 1800
    T: 800
    bis 50 Kabel 10200 170 250 5100 H: 2050
    B: 1800
    T: 800
    bis 100 Kabel 19800 330 350 9900 H: 2200
    B: 2300
    T: 1000


    Maximale Lieferung von Trockenluft

    Die maximale Lieferung der Trockenluft ergibt sich auf Grund des Wirkungsgrades des Kompressors. Dieser beträgt 0,5 und gilt nur unter der Voraussetzung, dass sich ein Dauerlauf nicht einstellt. Bei größeren Entnahmen muss in der Endstufe der Druckminderer nachgeregelt werden. Der Kompressor geht dann zum Dauerlauf über. In diesem Falle kann eine größere Luftmenge zu den Kabeln geliefert werden. Diese Luftmenge ist dann etwa um 30 bis 40 Prozent größer als die in der Tabelle 1 in Spalte 5 angegebene Luftmenge. Der Fall des Dauerlaufes sollte wenn möglich nicht eintreten, weil hierdurch bedingt ein großer Verschleiß des Kompressoraggregats verbunden ist, und weil durch solche Überbeanspruchungen die in die Kabel einströmende Luft hinsichtlich der Konstanz beeinflusst wird. Die in der Tabelle angegebenen Effektiv Werte für die Luftlieferung (Spalte 2) sind daher für die Planung von Druckluftüberwachungsanlagen zu Grunde zu legen.

     

    Art und Aufbereitung der Druckluft

     

    Die bei der Deutschen Bundespost eingesetzten Druckluftüberwachungsanlagen werden von der Firma Peter Lancier hergestellt, geliefert und eingebaut. Dass von der Firma Peter Lancier verwendete System für die Aufbereitung der Druckluft ist bestimmt durch die Art der Trocknung der komprimierten Luft. Die Trocknung der Luft wird bei diesen Anlagen durch Abkühlung und im Wesentlichen durch den Einsatz von Wasser absorbierender Stoffen erreicht. Das Weis-Gel ist in besonderen Behältern, den Trockenmittelbehältern, untergebracht. Im Gegensatz hierzu wäre das Austrocknen der Luft durch gefrieren, das heißt durch Abkühlung unter den Taupunkt, möglich. Dieses Verfahren ist jedoch nur mit teuren Spezialkompressoren auszuführen, die darüber hinaus einem erhöhten Verschleiß unterliegen. Es ist daher bei der Deutschen Bundespost das einfachere Verfahren und, wie wir in der Praxis feststellen können, das robustere Verfahren eingeführt worden. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass hinsichtlich der Trocknung der Luft und der arbeitsaufwendigen Bauweise die z. Z. eingesetzten Druckluftüberwachungsanlagen nicht mehr den neuzeitlichen Anforderungen entsprechen.

     

    Neuentwicklung:

     

    Wegen der zwei großen Gel-Behälter und wegen der damit verbundenen sehr kostenaufwendigen Gel-Regenerierung, bzw. wegen des Gel-Austausches nach 4500 Betriebsstunden, ist von der Firma Peter Lancier eine technisch einwandfreiere Bauart der Kompressoranlage nach dem Rücktrocknungsprinzip entwickelt worden.

     

    Dabei erfolgt nach jedem Kompressorlauf die Trocknung selbsttätig während der Stillstandszeit. Diese Anlagen sind auf Grund des Rücktrocknungssystems kleiner als die bisher im Einsatz befindlichen Druckluftüberwachungsanlagen.


     Kompressoranlage

    Wirkungsweise der Kompressoranlage: 

     

    Die zurzeit im Einsatz befindlichen Kompressoranlagen verdichten die über ein Ansaugfilter angesaugte Luft mit Hilfe eines Einzylinder Kompressors, der durch einen Drehstrommotor betrieben wird. Die verdichtete Luft gelangt über eine Kühlschlange in den Luftkessel.

     

    Beim Erreichen des Kesseldruckes von 10 atü erfolgt mittels des Druckschalters die Abschaltung des Kompressors. Gleichzeitig wird die Druckleitung vom Kompressor zum Luftkessel entlastet, um beim Wiedereinschalten den Überlastfall zu vermeiden. Bei ständiger Entnahme aus dem Luftkessel fällt der Druck in diesem. Beim Abfallen des Druckes unter ca. 7 atü wird das Kompressoraggregat durch den Druckschalter wieder eingeschaltet.

     

    Läuft das Aggregat aus irgendeinem Grund nicht wieder an, so fällt der Druck weiter ab. Bei 4 atü wird der Kompressorausfall signalisiert. Es ist beabsichtigt, diesen Wert auf z. B. 6 atü festzulegen, weil bei frühzeitiger Signalisierung noch größere Luftreserven vorhanden sind. Ggf. kann dann der Fehler in der Kompressionsanlage so rechtzeitig behoben werden, dass der durch den Ausfall der Druckluftüberwachungsanlage hervorgerufene Druckabfall sich nicht auf das überwachte Kabelnetz auswirken kann.

     

    Aus dem Luftkessel strömt die Luft weiter durch das Siebfilter, Absperrventil, Öl- und Schmutzabscheider mit Kondensatablassventil (Abscheider bestehend aus Keramikfilter in Plexiglas), Doppeldruckminderventil Saturn/Saturn, Öl- und Schmutzabscheider mit Kondensatablassventil (Abscheider bestehend aus Keramikfilter in Stahlmantelbehälter), zwei Ölnebeladsorber (Adsorber mit aktiver Kohlefüllung), über die Ventilschalttafel zum jeweilig eingeschalteten Gel-Behälter (Trockenmittelbehälter A oder B)

     

    Bild rechts unten : Kompressoranlage 170 I/Min. 

    • Adsorber mit aktiver Kohlefüllung
    • Öl- und Schmutzabscheider (Stahlmantel)

    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Trockenmittelbehälter Weitere Informationen verfuegbar Trockenmittelbehälter  

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