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    KVSt Ablauf  28 von 40eine Seite zurückeine Seite vor

    KVSt Ablauf
    KVSt Funktionsablauf

    Gesamtablauf und kurze Funktionsbeschreibung in einer Knotenvermittlungsstelle (KVSt).

    Der Ablauf der einzelnen Funktionen ist auf dem Blockschaltbild vereinfacht für den Aufbau einer normalen Verbindung dargestellt. Die einzelnen Abläufe von der Belegung bis zur Auslösung sind fortlaufende nummeriert.

    Sobald der rufende Teilnehmer die Verkehrsausscheidungsziffer 0 wählt, wird er über den 1. GW in der Ortsvermittlungsstelle über eine Fernleitung zur nächsten KVSt an einem ZIG angeschaltet.

    In der KVSt ist die ankommenden Fernleitung über eine Übertragung fest mit einem ZIG verbunden. Der ZIG ist ebenfalls fest mit dem 1. RW in diesem Fall dem KRW verbunden.

    • 1a: Von der Übertragung aus erfolgt die Belegung des ZIG.

       
    • 1b: Über einen Relaissuchwähler RWS belegt der ZIG ein freies Knotenregister KRg.
      Das KRg besitzt einen Vollspeicher für alle vom Teilnehmer gewählten Nummern auch für die Auslandsgespräche. Diese Nummer setzt sich bei Inlandsgesprächen aus der Ortnetzkennzahl und der Teilnehmerrufnummer zusammen. An dieser Stelle gibt es eine Zeitnot, weil der Teilnehmer nach der Wahl der Ziffer 0 sofort weiterwählt. Durch den Suchlauf im 1. GW der Ortsvermittlungsstelle ist von der Zeit zwischen zwei Nummern schon ein großer Teil verbraucht worden. Ein normaler Drehwähler an dieser Stelle für den Suchlauf zu einem freien Register zu viel Zeit benötigt. Es wurde hier an dieser Stelle die Durchschaltung zu einem Register mit einem sehr schnellen Relaissuchwähler realisiert

       
    • 2. Die ersten 3 Ziffern, der Z-, H-, K- und ggf. E-Ziffer werden im Register eingespeichert

    • 3. nach dem Eingang der ersten 3 Ziffern versucht sich das KRg an den Umwerter (Umw) über ein Prüfvielfach anzuschalten. Es darf sich zur gleichen Zeit immer nur ein Register an den Umwerter anschalten.  

      Erklärung der Abkürzungen der einzelnen Ziffern.
      Z = 1. Ziffer Zentralvermittlungsstelle
      H = 2. Ziffer Hauptvermittlungsstelle
      K = 3. Ziffer Knotenvermittlungsstelle
      E = 4. Ziffer Endvermittlungsstelle (in der Regel eine Ortsvermittlungsstelle)

    • 4a: Übertragung der Ursprungsvermittlungsstelle an den Umwerter
    • 4b: Übertragung der ersten 3 oder 4 Ziffern als Kennzahl für die Richtung, die Übertragung erfolgt durch eine dekadische Parallelausgabe um kurze Anschaltzeiten  zu erreichen. Es stehen für 3 Ziffern dann (3 x 10)  30 einzelne Leitungen zur Verfügung. Von den Registern sind dieser Leitungen über ein Ringkabel an den Umwerter herangeführt.  

    • 5. Der Umwerter wertet die eingegebene Information (Ursprung und die ersten 3 Ziffern) nach Zone und Leitweg aus. Die Ergebnisse werden über parallele Leitungen an das Register übergeben. .

      Zusätzlich werden die für den weiteren Verbindungsaufbau noch die erforderliche Stellenzahl der noch auszusendenden Kennziffern sowie weitere Sonderaussagen an das Register übertragen (nicht eingezeichnet).

      Sofern bei einer der Querleitungen die Bündelabschaltung angesprochen hat. So wird diese Aussage im Umwerter dadurch beachtet, dass die entsprechende Zeile abgeschaltet wird und die Information der nächsten Zeile angeschaltet wird (Überlaufsteuerung). Es ist auch eine Mehrfachabschaltung (Mehrfach Überlaufsteuerung) möglich.

    • 7. Nach der Aufnahme des Ergebnisses prüft das KRg die im Umwerter erzeugten Ausgaben und schaltet den Umwerter sofort wieder frei.
      In dem Gestellrahmen für die 16 Richtungswähler ist immer nur ein Einstellsatz (ES) vorhanden.

    • 8. Das KRg prüft den Zustand der Belegung. Sobald der Einstallsatz frei ist,
      schaltet er sich an das Register an. 

       
    • 9. Es wird aus Zeitgründen mit einem Code die Markierung der gewünschten Richtung vom KRg (die wurde vom Umwerter übertragen und im KRG gespeichert)  an den Einstellsatz übertragen.

       
    • 10. Der KRW (1.RW) wird durch den ES auf die erste Leitung der markierten Richtung eingestellt und beginnt dann sofort mit der freien Leitungssuchwahl.

      Sollte das erforderliche Bündel an einem 2. RW angeschaltet sein, so wird dieser Wähler in der gleichen Weise eingestellt. Der Umwerter hat dazu bei der Anfrage auch die Einstellung für den 2. RW gleichzeitig mit dem 1. RW an das Register übertragen. 

      Nach der Belegung einer freien Fernleitung durch den RW wird nach
      einer fest eingestellten Vorgabezeit von 360 ms mit dem Aussenden der für den weiteren Verbindungsaufbau noch benötigten Ziffern begonnen.  

    • 11, 12: Führt der QW z.B. auf einen KGW so werden entsprechend der Stellenzahlaussage des Umwerters die Z- und H-Ziffern nicht benötigt, dann wird nur die K-Ziffer (11) zum Einstellen des KGW gesendet und im Anschluss die weitere Teilnehmernummer. (12)

    • 13. Gleichzeitig wird der Zoneneinstellwähler (ZE) im ZIG mit Impulsen auf die entsprechende Zeittaktleitung des Zeittaktgebers (Maschinenzeittaktgerber) eingestellt.

    • 14. Sobald im Verbindungsaufbau der Leitungswähler (LW) in der Ortsvermittlungsstelle erreicht ist, so sendet dieser bei der Übertragung der letzen Nummer das Wahlendezeichen (WeZ) rückwärts zum ZIG. Es wird über dem ZIG vom KRg ausgewertet.

    • 15. Das KRg schaltet sich jetzt vom ZIG ab.  Das KRg steht ab diesem Zeitpunkt für andere ZIG voll zur Verfügung.
      Bei einem fehlenden Wahlendezeichen (WeZ) (z. B eine Störung, oder Teilnehmer hat nicht alle Ziffern gewählt), so tritt im KRg eine Zeitüberwachung (7,5 bis  15 s) in Kraft und löst die Verbindung aus. Der rufenden Teilnehmer bekommt das Besetztzeichen zu hören.

    • 16. Bei einem erfolgreichen Verbindungsaufbau wird das Wahlendezeichen, Beginnzeichen oder Belegteichen vom ZIG aufgenommen und ausgewertet.

    • 17. Sobald der gerufenen Teilnehmer den Hörer abnimmt wird das Beginnzeichen rückwärts zum ZIG gesendet. Der ZIG sendet darauf den ersten Gebührenimpuls zum Teilnehmer und leitet die Gesprächzählung ein. Anschließend werden die Zonenimpulse vom ZE über ein Wählerrelais zum Teilnehmer übertragen.

    • 18. Das Einhängen des rufenden Teilnehmers führt zur Auslösung des ZIG sowie der gesamten weiteren Schaltglieder. Es werden dadurch keine Fernleitungen unnötig blockiert.

      Wenn der rufende Teilnehmer nicht auflegt, sondern nur der gerufenen Teilnehmer, so führt das rückwärtig übertragene Flackerschlusszeichen nach einer Zeitüberwachen nach ca. 90 Sekunden  ebenfalls zur Auslösung dieser  Fernverbindung ab ZIG. Die Gebührenzählung wird ab diesem Zeitpunkt beendet und der Besetztton angeschaltet.

    Es kann neben dem hier geschilderten Normalfall auch noch der Sonderfall eintreten, wenn in einem QW Bündel zwar noch eine Leitung frei war und die Bündelabschaltung hat noch nicht angesprochen. Dann findet  der RW beim Absuchen keine freie Leitung, weil z. B. die Leitung gerade von einem anderen RW belegt wurde, dann bleibt der RW wird dann auf dem letzten Rastschritt von diesem Bündel stehen und teilt dies dem KRg als RW-Besetztzeichen mit.

    Die Verbindung wird dann als Besetztfall behandelt und der Besetztton wird zum rufenden Teilnehmer übertragen. Das KRG schaltet sich sofort wieder frei.

    Es kann jedoch aufgrund der Sonderaussage KW (Kennzahlweg) vom Umwerter durch das KRg selbständig ein Umsteuerung auf den Kennzahlweg eingeleitet werden. Diese Umsteuerung wird auch als Abgleiten bezeichnet.

    Möchte ein rufender Teilnehmer ein internationales Ferngespräch führen, so muss er folgende Ziffernfolge wählen:

    00 + x1… x3 Auslandsvorwahl   + Ortsnetzkennzahl+ Teilnehmer-Rufnummer

    Durch die  internationale Verkehrsausscheidungsziffern 00 wird dieser Verkehr gesondert behandelt. Das nationale Fernnetz wird lediglich als Zugangsnetz zu den Auslandsvermittlungsstellen (AuslVSt) mitbenutzt.

    Entsprechend der Arbeitsweise der KRg gibt der Umwerter für jede Ziffernfolge 00+x1… folgende Aussage aus:

    • ZE auf Schritt 3 stellen: die Zählimpulse werden vom Auslands ZIG gesendet.
    • Kennzahlweg: die Auslandsvermittlungsstelle ist am Standort einer ZVSt, es wird der Kennzahlweg benutzt, Querwege sind in diesem Fall kein Vorteil
    • ohne Wahlendezeichen: sind im Ausland nicht überall gebräuchlich
    • Zählimpulse vom Auslands -ZIG: (AZIG), da AuslVSt am Standort der ZVSt, sind QW nicht lohnend.


    In diesem Fall wird die Verbindung über die Hauptvermittlungsstelle (HVSt) geleitet. Von der HVSt geht es über  Querwege (QW) oder über den ZGW der ZVSt zur Ausland Vermittlungsstelle weiter. 

    Die Register in der Auslandsvermittlungsstelle (ARg-g) sind Vollspeicher und speichern die gesamte Nummer ab und übernehmen den weiteren Augbau der Verbindung.  Das KRg schaltet sich in diesem Fall nach dem ausspeichern aller Ziffern nach ca. 7,5 bis 15 Sekunden ab.

    Der ZIG gibt die vom AZIG gesendeten Zählimpulse ohne Umformung an den rufenden Teilnehmer weiter. 




    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Prüfvielfach Arbeitsweise T62 Weitere Informationen verfuegbar Zählimpulsgeber ZIG
    Weitere Informationen verfuegbar Ursprungs Rangiergestell Weitere Informationen verfuegbar Umwerter
    Weitere Informationen verfuegbar Richtungswähler Weitere Informationen verfuegbar Relaissuchwähler
    Weitere Informationen verfuegbar Knotenvermittlungsstelle KVSt Weitere Informationen verfuegbar Knotenregister KRg 62

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