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    II. Vorwähler System 50  3 von 23eine Seite zurückeine Seite vor

    II. Vorwähler System 50
    II. Vorwähler System 50 Ruhezustand Details Anzeigen

    Der II. Vorwähler im System 50 arbeitet ebenfalls mit Voreinstellung wie der II. VW im System 40. Der Drehvorgang wird gleichfalls von dem als Unterbrecherrelais dienenden Relais T gesteuert.

    Der Drehmagnet hat anstelle von 60 Ohm jetzt 300 Ohm, dadurch sinkt die Stromstärke die durch den Kontakt vom Relais T geschaltet wird. Der Funkenlöschkreis wird dadurch einfacher und kleiner. Ein weiterer Vorteil der geringeren Stromstärke ist die stoßweise Belastung der Amts Batterie, weil oft mehrere Wähler gleichzeitig schalten müssen. Die Schrittgeschwindigkeit musste deshalb herabgesetzt werden.

    Im Gegensatz zum II. VW 40 arbeitet der II. VW 50 nur mit gesteuerter Abschaltung, diese wurde schaltungstechnisch jedoch anders realisiert als die Gruppenabschaltung im System 40.

    Die Abschaltung der Wähler erfolgt durch das Relais-G im II.VW Einzellrahmen. Wird beim fehlen freier Ausgänge das Relais-G Stromlos, so wird das Relais-T über seine 1.000 Ohm Wicklung gehalten und schaltet mit dem Kontakt t3 den Stromkreis für den Drehmagneten ab. Die Abschaltung erfolgt für alle Wähler des Rahmens gerade auf dem Schritt wo sie stehen. Die Abschaltung kann bei dieser Schaltung auf jedem beliebigen Schritt eintreten. Ein unnötiges Drehen wird dadurch verhindert.

    Das Relais-G wird über die Ab Leitungen von dem Gruppenwähler gesteuert. Wenn alle Gruppenwähler belegt sind, dann hat an der Ab Leitung kein einziger Gruppenwähler mehr Erde angelegt, dadurch fällt das Relais-G ab. 

    Diese Form der Abschaltung heißt strenge Abschaltung. Es wird deshalb auch kein besonderer Abschaltschritt 17 benötigt. Es können alle Ausgänge des Wählers mit Gruppenwählern beschaltet werden.

    Währende der Abschaltung bleibt die Ader-c auf den Ausgang des folgenden 1. GW durchgeschaltet. Ein aufprüfender 1. VW findet dann die gleichen Verhältnisse vor wie beim direkten Aufprüfen auf einen 1. GW. Das in Serie liegende Relais-T mit seiner 5,5 Ohm Wicklung und der Widerstand von 50 000 Ohm über die Wicklung T mit 10 000 Ohm sind praktisch ohne Einfluss.

    Die Sperrung erfolgt wie üblich über die Ader-c rückwärtig, eine Schaltstellung für den Abschaltfall gibt es nicht, es kann deshalb auf dem 4. Arm des 2. VW verzichtet werden.

    Der 2.500 Ohm Widerstand im Stromkreis der 1.000 Ohm Wicklung vom Relais T begrenzt die Stromstärke soweit, dass die Haltebedingung des Relais erfüllt wird, jedoch nicht die Ansprechbedingung. Ein angezogenes Relais-T kann über diesen Widerstand gehalten werden, es kann jedoch nicht wider ansprechen.

    Auf diese Weise wird beim Abschalten, das entstehen unnötiger kurzer Impulse vermieden, was dazu führen könnte, das der Wähler zwischen zwei Schritten stehen bleibt.

    Der II. VW kann über die Taste SP abgeschaltet werden. Dadurch wird der Stromkreis für das Relais-T unterbrochen, ein zweiter Kontakt im Sperrtaster SP unterbricht den Stromkreis zum Drehmagneten.

    Eine bestehende Verbindung wird nicht getrennt, in diesem Fall hält sich das Relais-T über seine 5,5 Ohm Wicklung. Es fällt erst ab, nachdem der rufende aufgelegt hat. Eine Störung bestehender Gespräche ist deshalb durch die Sperrtaste ausgeschlossen.




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