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    II./IV. Gruppenwähler  13 von 15eine Seite zurückeine Seite vor

    II./IV. Gruppenwähler
    Stromlaufplan II. Gruppenwähler System 58

    Gruppenwähler (II./IV. GW) System 58

     

    Der II./ IV. GW des Motorwählersystems hat die gleichen Aufgaben zu erfüllen wie der II./ IV. GW des Hebdrehwählersystems. Neben der Ausführung für den Ortsverkehr existieren noch die Verwendungsarten als

     

    • I./II.GW hinter Fernplätzen
    • FDGW hinter Zählumsetzern (ZUs) mit d-1 Ader
    • FDGW hinter ZUs mit Pluspotential an d-1 Ader.

    Schaltungstechnisch ist der Wähler wesentlich einfacher als der I.GW, weil er nach der erfolgten Einstellung keine weiteren Funktionen zu erfüllen hat.

     

    Die Relais des Wählers  haben folgende Aufgaben:

     

    • A-Relais: Impuls- und Steuerrelais
    • C-Relais: Belegungsrelais
    • D-Relais: Motorwählereinschaltrelais
    • O-Relais: Relais für Nullstellung und Besetztkennzeichnung
    • P-Relais: Prüf- und Durchschaltrelais
    • V-Relais: Steuerrelais bei der Impulsgabe sowie Prüfbegrenzung.

    Belegung

     

    Beim Belegen des II./IV.GW wird das A-Relais erregt, das mit c-I-1 das Steuerrelais V einschaltet. Der- v-I-2 Kontakt trennt im Gegensatz zum I.GW den Kurzschluss des Motorstromkreises auf, so dass der Motorwähler beim Eintreffen des ersten Impulses sofort mit dem Drehen beginnt.

     

    Um auch im unbelegten Zustand des Motorwählers die Symmetrie der Sprechadern zu wahren, wurden die Wicklungen des A-Relais über die Nullstellung der a/b-Schaltarme an die Sprechadern angeschaltet.

     


    II. Gruppenwähler in Gestellreihe verkleidet

    Dekadenwahl

     

    Die Dekadenwahl erfolgt wie beim I.GW. Die Rastschritte Ra, Rm, Rd und Rz haben dieselben Funktionen. Abweichend ist, dass der erste Drehschritt nach der Nullstellung als Rm-Schritt beschaltet ist, weil der .II./IV. GW nicht erst nach dem ersten Impuls, sondern sofort beim Anzug des Impulsrelais A zu drehen beginnt und daher solange auf Rm (R-1-Schritt) festgehalten werden muss, bis das A-Relais wieder abgefallen ist. Nach dem Abfall des A-Relais wird der Wähler auf dem ersten Ra-Rastschritt stillgesetzt.

     

    An dem Beispiel der Wahl einer 2 soll die Dekadenwahl nochmals in den Einzelheiten beschrieben werden.

     

    Beim Eintreffen des ersten Impulses spricht das A-Relais an und schaltet mit a-II-1 die 150-Ohm-Wicklung des D-Relais und die 800-Ohm-Wicklung des V-Relais ein. D-Relais spricht an, und das V-Relais hält sich, denn es hatte beim Belegen bereits angesprochen.

    Durch den d-III-1-Kontakt wird der Motorstromkreis für die S2-Magnetspule eingeschaltet, und der Motorwähler dreht einen Schritt auf Rm (R-1- Schritt), wo er durch den geschlossenen a-II-2-Kontakt stillgesetzt wird.

    Nach dem Abfall des A-Relais wird der Stromkreis für die S2-Magnetspule unterbrochen, und der Motorwähler dreht auf den ersten Rastschritt Ra. Solange das A-Relais abgefallen ist, stehen beide Motorspulen unter Strom, der Wähler wartet am Anfang der ersten Dekade auf weitere Impulse.

    Trifft der zweite Impuls ein, so spricht das A-Relais wieder an und öffnet den Stromkreis für S1, so dass S2 den Wähler auf den nächsten Drehschritt zieht.

    Im Wechselspiel durch die S1-S2-Steuerkontakte gelangt der Wähler bis zum sechsten Drehschritt (Rm Rastschritt), auf dem er, wenn das A-Relais noch angezogen ist, stillgesetzt wird. Ist das  A-Relais bereits wieder abgefallen, so dreht der Wähler sofort weiter und wird erst auf dem zweiten Ra-Schritt stillgesetzt.

     

    Freiwahl

     

    Da nach dem zweiten kein weiterer Impuls mehr folgt, fällt in 85 bis 125 ms nach dem Abfall des A-Relais das V-Relais ab. Es leitet die gleichen drei Vorgänge ein wie beim 1.GW. Auch die nachfolgenden Schaltvorgänge sind die gleichen wie beim I.GW und werden daher nicht beschrieben. Nachdem der II./IV.GW geprüft hat, bleiben die Relais C, O und P bis zur Auslösung eingeschaltet.

     

    Durchdrehen

     

    Findet der Wähler bei der Freiwahl bis zum Schritt null der Dekade keinen freien Ausgang, so wird er auf diesem, ungeachtet dessen, ob er frei oder besetzt ist, über v-III-2, die niederohmige A-Wicklung und den geschlossenen s1-Kontakt stillgesetzt.

     

    Bei freiem Ausgang prüft das Prüfrelais, wodurch weitere Vorgänge unterbunden werden. Bei besetztem Ausgang wird vor Abfall des D-Relais (2,5 kOhm) das A-Relais eingeschaltet, welches sich nach Abfall von D über seine 900-Ohm-Wicklung hält. Während der Abfallzeit des D-Relais wird über den Me-Schaltarm ein Erdimpuls zu einem Besetztzähler ähnlich wie beim 1.GW gegeben.

    Da das P-Relais nicht angesprochen hat, wird über die a/b-Leitung zum rufenden Teilnehmer das Besetztzeichen angeschaltet.

     

    Auslösung

     

    Infolge Auslösung des in Richtung zum rufenden Teilnehmer liegenden Wählers oder Umsetzers fallen das C-Relais und damit das P-Relais ab.

     

    Die abgehenden a/b-Adern werden aufgetrennt und mit p-III der Stromkreis für das D-Relais (1 kOhm) über die Kontakte a-III und o-I-2 geschlossen. Das D-Relais schaltet den Motorstromkreis ein, und der Wähler dreht in die Nullstellung. In der Nullstellung kommen beide S-Magnete über v-I-2 und a-II-2 unter Strom, und der Wähler wird dadurch stillgesetzt.

     

    Durch Öffnen des m0-Kontaktes fällt das O-Relais ab, das den Stromkreis für das D-Relais unterbricht, welches den Strom für die Motorspulen abschaltet. Durch d-II-1 und O-II-1 wird sichergestellt, dass bis zum Drehen in die Nullstellung keine neue Belegung erfolgen kann.

     


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