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    II. Gruppenwähler System 22  11 von 23eine Seite zurückeine Seite vor

    II. Gruppenwähler System 22
    2. Gruppenwähler System 22 Stromlaufplan

    Stromlaufplan und Funktionsbeschreibung des 2. Gruppenwählers

     

    Beim Aufprüfen eines 1. Gruppenwählers am Eingang über die Leitung-c wird das Belegungsrelais C erregt

     

    Stromkreis:

    Spannung, Sicherung S1, S4, Widerstand A 40, Relais-C 150, Widerstand C 400, Eingang Leitung-c vom 1. Gruppenwähler

     

    Sobald der 2. Gruppenwähler einen Hebeschritt durchführt, wird der Stromkreis für das Relais-C 150 durch den Kopfkontakt k unterbrochen, das Relais fällt aber nicht ab, da es sich im angezogenen Zustand über seine Wicklung C 1500 noch halten kann.

     

    Stromkreis:

    Spannung, Sicherung S1, S4, Widerstand A 40, Kontakt c2, Relais-C 1600, Eingang Leitung-c vom 1. Gruppenwähler

     

    Dadurch wird in der Ader-c am Eingang der Strom vermindert, das Prüfrelais-P im der vor geschalteten Stufe fällt dadurch auch nicht ab. Die Prüfsicherheit wird durch den geringeren Strom erhöht. Falls aus irgendeinem Grund zwei Gruppenwähler mit dem Prüfrelais-P angeschaltet währen, dann würden in diesem Fall beide P Relais der vorhergehenden Stufe abfallen, weil der Haltstrom unterschritten würde.

     

    Wählt der Teilnehmer jetzt die zweite Nummer, so werden im 1. Gruppenwähler an die Ader-a die Erdimpulse durch das Relais-A im 1. Gruppenwähler gelegt. Das Relais-A im 2. Gruppenwähler nimmt die Nummernimpulse auf.

     

    Stromkreis:

    Erde vom 1. GW, Eingang Leitung-a, Kontakt p1, Relais-A 1000, Sicherung S4, S1, Spannung

     

    Der Hebemagnet wird dementsprechend vielen Schritten nach oben gehoben.

     

    Stromkreis:

    Erde, Kontakt a3, Wellenkontakt w, Hebemagnet H, Sicherung S4, S1, Spannung

     

    Am Hebemagnet ist noch der Kondensator C1 und der Widerstand W 50 an Erde angelegt. Es wird hier ein Funkenlöschkreis für den Kontakt a3 gebildet um den Kontaktabbrand zu vermindern.

     

    Während der Stromstöße werden im 1 GW durch das Relais V-2 Spannungen an die Ader-b am Ausgang angelegt.

     

    Stromkreis im 1. GW (Nicht eingezeichnet)
    Spannung, Widerstand A 40, Kontakt c2, Widerstand W 500, Kontakt v-2-3, Kontakt p-2, Arm-b, Ausgang 1. Gruppenwähler, Eingang b 2. Gruppenwähler
    ,

     

    Eingang b, Leitung-b, Kontakt p3, Relais B 1000, Erde

     

    Solange das Relais-B angezogen ist, wird durch den Kontakt b1 der Wähler am Eindrehen gehindert.

    Beim Abfall des Relais-B erhält der Drehmagnet seinen ersten Stromimpuls

     

    Stromkreis:

    Spannung, Sicherung S1, Wahl Kontrolle Relais WK, Sicherung S3, Drehmagnet D, Kontakt c1, Kontakt b1, Kontakt p2, Kopfkontakt k, Erde

     

    Sobald der Hebemagnet angezogen ist, wird über den Kontakt d das Relais A und B erregt.

     

    Stromkreis:

    Erde, Kontakt d, Relais B 500, Relais A 500, Kontakt c2, weiter über Stromkreis zur Spannung

     

    Der Stromkreis zum Drehmagneten wird jetzt durch die Kontakte a2 und b1 unterbrochen. Die beiden Kontakte sind hintereinandergeschaltet und öffnen gleichzeitig, der Kontaktabbrand wird dadurch auf beide Kontakte verteilt. Es wird jeder Kontakt nur halb so viel abgenutzt.

    Der Drehmagnet fällt wider ab und unterbricht den Stromkreis. Das Wechselspiel kann von vorne beginnen.

     

    Das Relais-P liegt mit seinen beiden Wicklungen am Ausgang des Wählers über den Arm-c beim Drehen auf dem Eingang der folgenden Wahlstufe.

     

    Stromkreis:

    Erde, Relais-P 1000, Kontakt v-1-1, Relais-P 60, Arm-c, Ausgang

     

    Sobald der 2. Gruppenwähler während der Drehung einen freien Ausgang findet, spricht das Relais-P an. 

     

    Durch den Anzug von Relais P wird die 1000 Ohm Wicklung kurzgeschlossen.  Das Relais kann sich nur noch über die 60 Ohm Wicklung mit Haltestrom versorgen. Es bleibt angezogen.  Der Stromkreis für den Drehmagnet (gelb dunkel) wird durch den Kontakt p3 unterbrochen, der Drehmagnet erhält keinen Strommehr, der Wähler bleibt auf dem gefundenen freien Ausgang stehen.

     

    Der zweite Kontakt d am gelben Stromkreis verhindert, dass der Strom durch den Magnet D über den Kontakt p2 vorzeitig unterbrochen wird, sonst könnte der Wähler auf der halben Strecke stehenbleiben.

     

    Die Sprechadern werden durch die Kontakte p1 und p3 an den nächsten Gruppenwähler  oder einen Leitungswähler durchgestellt  

     

    Die Relais A und B werden von den beiden Sprechadern abgetrennt und haben keinen Einfluss mehr bei weiteren Wahlvorgängen.

    Die Sprechadern sind dann 1:1 durchgeschaltet.

     

    Damit während des Eindrehens keine Knackgeräusche induktiv über das Relais A und B zum Teilnehmer gelangen, sind die Relais so ineinander verschaltet, dass an der Leitung a und b die Störspannung immer die gleiche Richtung hat, und dadurch nicht hörbar sind.

     

    Am Ausgang des 2. Gruppenwählers kann jetzt sofort ein Leitungswähler folgen, oder noch weitere Gruppenwähler. Diese werden dann als. 3. GW und 4. GW bezeichnet. Die Schaltung ist jedoch mit dem 2. Gruppenwähler identisch.

     

    Durch die Wahl der letzten beiden Ziffern wird der Leitungswähler angesteuert. Die Schaltungsvorgänge sind bei allen großen Selbstanschlussämtern die gleichen, unabhängig ob der Leitungswähler direkt vom 1. GW oder über einen 2. GW (3.GW usw.) belegt wird. Die beiden Leitungen a und b sind über die 2.GW (3.GW usw.) immer 1:1 ohne Unterbrechung durchgeschaltet.

     

     

    Bezeichnung Relais Wicklung
    Impuls Relais A

    1000
    300
    w 50

    Impuls Relais B 1000
    300
    w 1000
    Belegungs Relais C 150
    1000
    w 400
    Prüf Relais P 60
    1000
    w 2000
    Hebe Magnet H 60
    Dreh Magnet D 60
    Auslöse Magnet M 150
    W 500
    Kopfkontakt k
    Wellenkontakt w
    Wellenkontakt Stellung 12 w12
    Wahl Kontroll Relais WK 2
    SP SP 1000
    12
    K K 2000
    DK DK 600

      


    2. Gruppenwähler System 22 Vorne und Hinten

    Das Bild zeigt auf der linken Häfte die Frontseite eines Gestellrahmen mit 2. Grppenwählen, unten die Hebdrehwähler, oben die Relaissätze mit jeweisl 4 Relasi für einen Wähler, 2 Relaissätze sind geöffnet

    Auf der rechten Bildhälte ist die Rückseite mit der Verdrahtung der der Relaissätze und Wähler zu sehen, poben Steckduchse für Relaissatz, unten Verkabelung Hebdrehwähler

    Bildquelle: Fundus Interessengemeinschaft Historische Fernmeldetechnik e.V  Foto: JH 


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