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    I. VW System 29 Prüfstromkreis, Besetzfall
    I.  VW System 29 Prüfstromkreis, Besetzfall Details Anzeigen

    Prüft nach dem Belegen und Durchschalten zum I. GW ein anderer I. VW auf den gleichen I. GW auf, so liegt das prüfenden Relais-T mit seinen beiden Wicklungen 800 Ohm und 10 Ohm parallel zur 10 Ohm Wicklung des durchgeschalteten Relais-T

    Das Relais-T des suchenden I. VW erhält nur einen  Fehlstrom von 1,3 mA, weil es durch das andere Relais mit 10 Ohm überbrückt ist. Es kann mit diesem niedrigen Strom nicht anziehen

    Durchgeschalteter I. VW Stromkreis 108 mA grün
    Spannung, Relais-T 10 Ohm, 1.VW Arm-c, Eingang 1.GW c, Widerstand, Relais-C

    gesperrter 1.VW Stromkreis 1,3 mA rot
    Spannung, Relais-T 800 Ohm, Relais-T 10 Ohm, 1.VW Arm-c, Eingang 1.GW c, Widerstand, Relais-C

     


    I.  VW System 29 Prüfstromkreis, Besetzfall Details Anzeigen

    Findet der 1.Vorwähler auf seinen Ausgängen 1-10 keinen freien 1.GW, so dreht der 1.VW bis auf die Stellung 11 weiter. Am Ausgang 11 des 1.VW befindet sich im Gruppengestell Rahmen das Abschalt Relais-G. In der Stellung 11 können dadurch das Relais-T und das Relais-G anziehen.

    Stromkreis rot:
    Spannung, 1VW Arm-d Stellung 11, Kontakt r3, Relais-T 800 Ohm, Relais-T 10 Ohm, 1.VW Arm-C Stellung 11, Widerstand Z, Kontakt  r2, Relais-G, Erde

    Der Kontakt t3 trennt den Stromkreis für den Drehmagnet-D auf, dadurch bleibt der Wähler stehen.

    Das Relais-G im Gestellrahmen legt mit seinem Kontakt g1 das Besetztzeichen der Ruf- und Signalmaschine  (RSM) auf die zweite Wicklung des Relais-LA (Leitungs- Alarm Relais) Der Besetztton wird von der ersten Wicklung des Relais-LA induktiv wie bei einem Übertrager auf die zweite Wicklung des Relais-LA gekoppelt.

    Dadurch wird das Belegt Zeichen über den vorhanden blauen Stromkreis auf den Fernsprecher des Teilnehmers geschaltet.

    Stromkreis blau:
    Spannung, Relais-LA, Widerstand Wi, 1.VW Arm-a Lamelle 11,Kontakt t1, Leitung Ader-a zum Teilnehmer, Leitung Ader-b vom Teilnehmer, Kontakt t2, 1.VW Arm-b Lamelle 11, Relais-R, Erde

    Das Relais-R ist Abfallverzögert, das wird mit einer Kupferdämmung im Relais-A erreicht. Die Abfallverzögerung ist so groß, das es bei einer Nummerwahl vom Teilnehmer nicht abfallen würde. Eine Fehlfunktion der Schaltung wird dadurch verhindert.

    Um eine neue Verbindung aufzubauen, muss der Teilnehmer erst den Handapparat wieder auflegen und erneut abnehmen um eine Verbindung herzustellen.

    Diese Art der Abschaltung bei belegten Ausgängen wird teilnehmerabhängige Einzellabschaltung genannt. Es wird jeder 1.VW individuell nach bedarf auf seinem 11. Schritt abgeschaltet.

    Das ältere System 22 war mit einer Gruppenabschaltung versehen. Die Abschaltung erfolgte von einem Abschaltrelais das vom 1.GW oder 2.VW gesteuert wurde. Dieses Relais unterbrach den Relaisunterbrecher RU der jeweiligen Teilnehmergruppe. Damit blieben die Drehmagnete D in den 1.VW stromlos. Die Wähler konnten sich dadurch nicht drehen. Beim Freiwerden eines Gruppenwählers fiel das Abschaltrelais ab und gab den RU wieder frei. Dadurch konnten die 1.VW mit der Suche beginnen.

    Bei dem älteren System konnte der Teilnehmer solange warten, bis ein Gruppenwähler frei wurde und er darüber das Wähleichen dann erhielt.

    Beim System 29 war zuerst mit einem 1. VW 29 ausgestattet. Die Beschreibung auf diesen Seiten bezieht sich auf den 1. VW 31.

    Es gab einen 11. Drehschritt auf dem der Wähler stehen geblieben ist, jedoch wurde bei der Abschaltung dann auch der RU (Relaisunterbrecher) abgeschaltet. Dadurch wurde zu zugehörige Teilnehmergruppe abgeschaltet. Damit aber durch eine längere Zeit stehender 1.VW durch einen nichtauflegenden Teilnehmer keine Blockade verursachen konnte, wurden die Wähler alle 5 Sekunden automatisch zum Drehen freigeben. Dadurch war es ebenfalls möglich, dass die Teilnehmer solange am Hörer warteten bis das Freizeichen ertönte.

    Die Art der Abschaltung heißt Gruppenabschaltung mit Abwerfen. Die Einzellabschaltung hat den Vorteil, das andere 1.VW der gleichen Teilnehmergruppe nicht behindert werden.

    Die Drehwähler der 1.VW 31 wurden mit einem Zusätzlichen Kontakt-d der durch den Drehmagnet gesteuert wird ausgerüstet. Dadurch wird beim abschalten des Drehmagneten-D eine vorzeitige Unterbrechung des Strom verhindert. Beim Abschalten durch das Relais-T oder beim Heimlauf durch die Kontaktbahn-d würde der Drehmagnet dadurch vorzeitig abgeschaltet. Das würde an den Kontakt von Relais-T oder auf der Bahn (Arm-d) eine zusätzliche Funkenbildung verursachen.

    Der Kontakt-d hält den Stromfluss des Drehmagneten solange aufrecht, bis er durch den RU richtig abgeschaltet wird.

     

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Prüfstromkreis Relais P und Relais C Weitere Informationen verfuegbar Prüfstromkreis Relais P und Relais C  

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