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    I. Gruppenwähler 55v  7 von 24eine Seite zurückeine Seite vor

    I. Gruppenwähler 55v
    I. Gruppenwähler 55v Schaltplan

    Der I. Gruppenwähler (l. GW) des EMD Systems 55v hat die gleichen steuertechnischen Aufgaben zu erfüllen wie der I. GW aus dem System 50.

    Belegung und Verbindungssuche zur nächsten freien Wahlstufe sowie die normalen I. GW typischen Aufgaben

    • Speisung des Teilnehmers
    • Wahlimpulsumsetzung
    • Gleichstromabriegelung zu den folgenden Wahlstufen
    • Einspeisung von Signaltönen
    • Auswertung von Schaltkennzeichen wie z. B. Beginn-, Schluss- und Besetztzeichen • Unterscheidung von Orts- und Fernverkehr
    • Einleitung und Überwachung der Gebührenzählung
    • Zählimpulsumsetzung für den zeitgerechten Zähleinsatz, ggf. Zählimpulsersatzschaltung
    • Ausführen der Fangschaltung
    • Alarmsignalabgabe im Störungsfall
    • bedarfsweise Einspeisung der 16 kHz-Impulse für den Gebührenanzeiger.

    Die Bedingungen und Vorgaben für den 1. GW 55 sind die gleichen wie beim 1. GW 50. Auch die Funktion als erste Abwurfstufe für den Fernsprechverkehr wird hier ähnlich wie beim System 50 erfüllt, durch die Verwendung von TS, AS und AO statt der VW ist dieser Aufbau wesentlich wirtschaftlicher.

    Gab es beim Wählsystem 55 für besondere Fälle neben den Gruppenwählern mit 10 x 10 Ausgängen auch Gruppenwähler mit 10 x 20 Ausgängen. Diese konnten in einer OVSt dabei wirtschaftlich eingesetzt werden. Zum Beispiel 20 Ausgänge für die freie Wahl bei besonders hoch frequentierten Gruppen. Durch die gewünschte Vereinfachung beim Aufbau des EMD Systems 55v standen dann nur noch einheitlich der 100teilige 1. GW zur Verfügung.

    Wie in allen direkt gesteuerten Systemen ist Schaltstufe des 1. Gruppenwählers auch ein aufwendiges dezentrales Schaltglied des EMD Systems 55v. Neben dem 112teiligen EMD Wähler wird zur Erfüllung der Steuerungsaufgaben ein Relaissatz mit 8 Relais und der nachgerüstete Zählzusatz (ZZS) benötigt.
    Bei der Belegung erfolgt über die Ader-c vom fest zugeordneten Anrufsucher (ASg bzw. 2. AS), dabei zieht zunächst das Speiserelais A an und dann das Belegungsrelais C.

    Über einen Kontakt wird in diesem Zustand der Wählton über eine getrennte OLÜ Wicklung auf die Sprechadern induktiv eingekoppelt.

    Mit Wahl der 1. Ziffer wird die über das Speiserelais A die Impulsserie umgesetzt, das Motor Einschalte Relais D spricht an und schaltet gleichzeitig den Wählton ab. Die Impulse werden auf den Motorstromkreis des 1. GW Motors übertragen. Nach dem ersten Nummernimpuls steht der EMD Wähler auf dem ersten Hauptrastkontakt (2. Schritt), von wo er, wenn als die erste Ziffer eine 1 ist, dann sofort die Freiwahl beginnt und eine freie Leitung sucht.

    Ist die erste gewählte Ziffer keine 1, so wird der EMD Motor mit jedem weiteren Impuls auf den jeweils den nächsten Hauptrastschritt (Dekadenwahl) fortbewegt. Da der EMD Motor bei der gesteuerten Dekadenwahl mit einer Geschwindigkeit von 155 bis 185 Schritten pro Sekunde sehr schnell ist, wird er jeweils ein paar Schritte vor dem nächsten Hauptrastschritt über einen Zwischenrastkontakt abgebremst und in der Impuls Pause bis zum nächsten Impuls, langsam in Eigensteuerung bis zum nächsten Hauptrastschritt weiterdreht.

    Am Ende der ersten Impulsserie fällt das abfallverzögerte Relais V ab, der EMD Wähler sucht in der sofort anschließenden langsameren Freiwahl mit 125 bis 155 Schritte pro Sekunde einen freien Ausgang.

    Ist eine freie Leitung zum nächsten Schaltglied (z. B: 2. GW) erreicht, so wird der EMD Motor mit Hilfe des sehr schnellen Prüfrelais P still gesetzt. Das schnelle Prüfrelais hat nur eine Ansprechzeit von circa 1 ms. Beim Aufprüfen auf die Ader-c der wird das langsamere Prüfhilfsrelais erregt und schaltet den erforderlichen Stromkreis durch.

    Es wird der Andruckmagnet im EMD Wähler die Sprechkontakte zur nächsten Wahlstufe durchgeschaltet.
    Der Wahlvorgang im 1. GW ist damit beendet. Die folgenden weiteren Impulsserien werden über das Relais-A und die Ader-a zu den nachfolgenden Wahlstufen weitergeleitet.

    Bei einem nicht geerdetem Arm-d des EMD Wählers wird die Verbindung vom ZZS bei einem Beginn Impuls größer als 600 ms über den b-Adernfühler als Ortsverbindung erkannt. Es wird die Zeitzählung für den Orts Dienst (Nahverkehr) aktiviert. Der erste Zählimpuls wird jetzt sofort über das Relais-Z zum Teilnehmer Gebührenzähler weitergeleitet und danach wird jeder 16. Zeitimpuls vom elektronischen Zeittaktgeber für den Orts Dienst (EZTGO) in einen Zählimpuls zeitgerecht umgesetzt.

    Kann bei der selbständige Freiwahl des 1. GW keine freie Leitung zur nächsten Wahlstufe gefunden werden, so kann dadurch das Prüf- und Prüfhilfsrelais nicht ansprechen. Der EMD Wähler dreht auf den Durchdrehschritt dieser Dekade, es wird dem rufenden Teilnehmer über die getrennten OLG-Wicklungen der Besetztton angeschaltet.

    Wird als erste Ziffer die Verkehrsausscheidungsziffer 0 gewählt, so wird die Verbindung mit Hilfe des Relais-Z als Fernverbindung markiert. Dadurch wird der ZZS so eingestellt, dass alle Zählimpulse (Minusimpulse auf der Ader-b größer als 40 ms) die von einer Fernvermittlungsstelle (KVSt, AVSt) kommen, durch mit das Relais-Z direkt als Zählimpulse über die Ader-z zum Gebührenzähler des Teilnehmer weiter gereicht werden.

    Hat der rufende Teilnehmer einen eigenen Gebührenzähler am Telefon angeschaltet, so ist der zugehörige Gebührenzähler des Teilnehmers hochohmig geschaltet. Es wird dadurch zusätzlich mit dem Relais-Z auch das Relais-G anziehen gebracht. Die Zählimpulse werden dann gleichzeitig als 16 kHz-Impulse über die Gebühren Anzeiger Amtsweiche auf die Anschlussleitung in Richtung des rufenden Teilnehmers eingespeist.

    Die Auslösung des 1. GW erfolgt durch den Abfall des Speiserelais A durch die dauerhafte Auftrennung der Anrufer-Teilnehmerschleife, als Folge davon wird das Belegungsrelais C abfallen.

    Der EMD Wähler dreht dann selbständig in die Nullstellung und ist somit über die ankommende Ader-c wieder für die nächste Belegung bereit.

    Legt jedoch der Angerufene Teilnehmer zuerst auf, so werden die vom LW rückwärts gesendeten Flackerschlusszeichen Impulse (Plusimpulse auf der Ader-a) vom a-Adernfühler des ZZS ausgewertet und die Verbindung wird ab dem 1. GW bis zum LW des gerufenen Teilnehmers nach dem achten Flackerschlusszeichenimpuls durch Auftrennung der Ader-c ausgelöst (selbstständige Blockadefreischaltung).



    I. Gruppenwähler  55 mit Relaissatz

    Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Gestellrahmen mit den I. Gruppenwählern, jeder Gruppenwähler hat seinen eigenen Relaissatz unter der Klarsichtabdeckung.

     

    Bildquelle Foto JH:
    De olln Handwarkers ut Worphusen un annere Dörper e.V.


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