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    Hebdrehwähler Teil 2  34 von 43eine Seite zurückeine Seite vor

    Hebdrehwähler Teil 2
    Hebdrehwähler  Figur 13 und 14

    Außer dem beweglichen Sperrzahn z 3 ist noch ein fixer Sperrzahn z4 Fig. 13, am Wählergehäuse selbst angebracht, welcher in eine Längst Nut n der Zahnwalze eingreift und erst dann in Betracht kommt, wenn die Schaltwelle ihre Drehbewegung vollzieht.

     

    In diesem Falle dringt der Zahn z4 erst in die jeweilig gehobene Zahnlurche ein und hindert somit die Welle am Abwärtsgleiten, trotzdem sich der Sperrzahn z3 infolge der Drehbewegung des Zahnrades R und des daraus sich ergebenden Übergleitens der Zähne des letzteren durch den mit z3 starr verbundenen Sperrzahn z2 aus den Lücken der Zahnwalze bei jedem Drehimpuls entfernt.

     

    Wird der Anker des Auslösemagneten betätigt, so wird der Sperrzahn z3 aus dem Schaltrade R und gleichzeitig der Sperrzahn z2 aus der Zahnwalze W gehoben. Das Zahnrad wird sich daher unter der Einwirkung der Spiralfeder in seine Grenzlage bewegen, die Welle aber bis dahin in ihrer gegebenen Höhenlage verharren.

     

    Hat das Zahnrad seinen Anschlag w erreicht, so steht der fixe Sperrzahn z3 in der vertikalen Nut n der Zahnwalze und gibt die Welle für das herabgleiten frei.

    Die Welle A ist mit dem Zahnrade R mit Hilfe eines Streifkeiles verbunden, der sich in den Schlitzen einer Bronzehülse h1 Auf- und Abbewegen kann.

     

    Diese Hülse ist in dem verstellbaren Lagerstück I mittels eines zylindrischen Ansatzes drehbar gelagert. Das Lagerstück L trägt gleichzeitig den Begrenzungsanschlag k für den Schaltzahn z1 des Drehmagneten. Auf die zylindrische Hülse wird das Federgehäuse F aufgeschoben, dessen Spiralfeder einerseits in diesem Gehäuse und anderseits in einem Schlitz des zylindrischen Ansatzes des Anschlagstückes w für das Zahnrad R befestigt ist. Durch das Verdrehen des Federgehäuses F bei vorhergehendem Lösen der Schraube r kann ein Nachspannen der Spiralfeder vorgenommen werden.

     

    Das Lagerstück L ist mittels der Schraube s am Wählergehäuse festgeschraubt, kann aber, da das Durchgangsloch für die Schraube s ein Langschlitz ist, nach Lüftung von s verdreht werden, so dass der Anschlag k für den Schaltzahn z1 regulierfähig wird. Um den Eingriff des Schaltzahnes z1 des Drehmagneten in die Zähne des Schaltrades R in Bezug auf zeitliches Eingreifen regulieren zu können, ist ein Anschlag o, Fig. 13, vorgesehen.

     

    Derselbe besteht aus einer zylindrischen Hülse mit einer exzentrischen Bohrung, durch welche die Befestigungsschraube t gesteckt ist, mittels welcher die Hülse am Wählergehäuse festgeschraubt wird. Durch Verdrehen der Hülse o, an welcher das Ende u des Drehmagnetankers im Ruhezustande aufliegt, kann somit der Schaltzahn in die geeignete Lage zu den Zahnlücken des Schaltrades R gebracht werden. Bei dieser Regulierung ist noch zu berücksichtigen, dass sich außerdem auch der Abstand des Ankers von den Polenden des Drehmagneten ändert.

     

    Eine ähnliche Einrichtung ist auch beim Hebemagneten vorgesehen. An dem unteren Lagerstück m der Schaltwelle A ist ein Plättchen p angebracht, welches mit Hilfe einer Schraube vertikal verschoben werden kann. Auf der oberen Kante dieses Plättchens findet das Ende des Ankers u des Hebemagnetankers seinen Ruheanschlag. Durch Verschieben des Plättchens p lässt sich daher der Schaltzahn in die erforderliche Lage zu den Zahnlücken der Zahnwalze W bringen.

     

    Auch hier ist zu berücksichtigen, dass sich mit der Verstellung des Plättchens p die Entfernung des Hebeankers von den Polenden des Hebemagneten ändert. Damit sich die Schaltwelle ungehindert in ihre Normallage zurückdrehen, bzw. dass sie herunter gleiten kann, ist es nötig, dass die Schaltzähne in ihren Ruhestellungen außer Eingriff mit dem Schaltrade R, bzw. mit der Zahnwalze W kommen. Zu diesem Zwecke besitzen die Schaltzähne Ansätze v, welche sich ebenfalls gegen die früher geschilderten Anschläge o, bzw. p legen und auf diese Weise das Ausheben der' Schaltzähne besorgen.

     

    Ebenso wie der Drehzahn einen Begrenzungsanschlag k besitzt, so ist auch für den Hebezahn ein solcher vorgesehen, welcher sich am Wählergehäuse bei x befindet. Die Magnetanker werden durch Spiralfedern gegen ihre Ruhegrenzlage gedrückt. Für den Hebe- und Drehmagnetanker kommen Torsionsfedern T zur Anwendung, welche vermittels der Schlüssel U nachgespannt werden können. (Fig. 8.)

     

    Der Auslöseanker, Fig. 7, besitzt eine Zugspiralfeder, welche durch den verschiebbaren Stift y reguliert werden kann. (Fig. 13.)

     

    Die Drahtenden der einzelnen Elektromagnetspulen werden mit Hilfe von isolierten Drähten, durch Führungs-Ösen i den messerförmigen Anschlusskontakten K, bzw. dem Kontaktfederpaket P (Kopfschalter) zugeführt. (Fig. 10 und 11.)

     

    Die Messerkontakte stellen mittels korrespondierender gabelförmiger Kontaktstücke, Fig. 12, die Verbindung mit den Relaissätzen und der übrigen Schaltung der automatischen Anlage her.

     


    Hebdrehwähler Figure 15

    Auf der Schaltwelle A befindet sich das aus 3 Kontaktbürsten bestehende Bürstensystem, wovon die oberste Kontaktbürste für die a-Leitungen, die mittlere für die b-Leitungen und die unterste für die c-Leitungen bestimmt ist.

     

    Die Bürsten umfassen die Kontaktlamellen von beiden Seiten und gewährleisten somit eine sichere Kontaktgabe, welche außerdem noch durch einen ziemlich hohen Kontaktdruck verbessert wird.

     

    Die einzelnen Bürstenträger sind mit je 2 Schrauben an der Schaltwelle befestigt und lassen sich nach Lüftung dieser Schrauben von der Welle entfernen. Die Leitungszuführung zu den drei Kontaktbürsten wird durch ein flexibles 3-adriges Kabel bewerkstelligt.

     

    Wie auch beim Vorwähler so ist auch hier der Bewegungsmechanismus vom Kontaktsatz abnehmbar eingerichtet. Der Kontaktsatz, Fig. 9, besteht wie beim Vorwähler aus drei Kontaktgruppen, nämlich der a-Kontaktgruppe, der b-Kontaktgruppe und der c-Kontaktgruppe.

     

    Jede Kontaktgruppe besteht aus 10 Kontaktetagen zu je 11 Kontaktlamellen, von welchen letzteren die 11. Lamelle lediglich zu Signalzwecken dient, so dass man kurz nur von l0-teiligen Wählern sprechen kann.

    Die einzelnen Kontaktetagen sind durch Hartgummisegmente voneinander elektrisch isoliert. Zwischen den einzelnen Kontaktetagen befinden sich noch Metallsegmente eingebaut, welche einen wirksamen Schutz gegen eventuelles Übersprechen der übereinanderliegenden Etagen bewirken sollen.

     

    Sämtliche Kontaktlamellen besitzen einen Lötbaren Anschluss für die Multipeldrähte, desgleichen auch die früher besprochenen Metallsegmente, um selbe im Bedarfsfalle an Erde anschließen zu können. Die drei Kontaktblöcke, Fig. 9, sind auf zwei Säulen Ss aufgeschoben und werden von der gusseisernen Konsole C getragen, welche mittels der Schraube s5 am Rahmen der schmiedeeisernen Wählergestelle befestigt wird.

     

    Die Schraubenansätze s1 und s2 der Säulen S3 dienen zur Vereinigung des früher  beschriebenen Bewegungsmechanismus mit dem Kontaktsatz.

     

    Die Schraubenmuttern S1 und S2 besitzen wie beim Vorwähler zylindrische Ansätze, welche wegen einer genauer Zentrierung in die beiden mit zylindrischen Versenkungen versehenen Befestigungslappen f 1 und f 2 des Wählergehäuses passen.

    Die beiden Muttern brauchen nur etwas gelüftet zu werden, um den Bewegungsmechanismus vom Kontakts atz entfernen zu können.


    Quelle: Buch die automatischen Einrichtungen der K. K. Staatstelephon Zentralen WIEN System G. H. Dietl


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Hebdrehwähler Teil 1 Weitere Informationen verfuegbar Hebdrehwähler Teil 1  

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