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    Hebdrehwähler Teil 1  33 von 43eine Seite zurückeine Seite vor

    Hebdrehwähler Teil 1
    Hebdrehwähler Teil 1 Details Anzeigen

    Der Hebdrehschalter (Hebdrehwähler) wird im System nach Dietl als Gruppenwähler und Leitungswähler eingesetzt.

    Der Hebdrehwähler besteht aus folgenden Bestandteilen:

    • Magnetsystem des Hebemagneten
    • Magnetsystem des Drehmagneten
    • Magnetsystem des Auslösemagneten
    • Schaltwelle mit Federgehäuse, Bürstensystem und Kopfkontakt
    • Kontaktsatz mit Tragkonsole. 

    Das Magnetsystem des Hebemagneten HM, Fig. 2, ist mit einer Spule in ähnlicher Weise wie beim Vorwähler ausgebildet, nur mit dem Unterschied, dass der dem Anker abgewandte Magnetpol einen aus dem Flacheisen E gebildeten Polansatz in einer U-Form besitzt. Die Enden der beiden Schenkel dieses U-Eisens stehen nun in gleicher Weise wie beim Vorwählermagneten dem Anker gegenüber.

    Das Magnetsystem des Drehmagneten DM, Fig. 3, ist mit Rücksicht auf die mehr Kraft beanspruchende Drehbewegung der Schaltwelle mit zwei Spulen ausgerüstet, die von dem gemeinsamen Magnetjoch J getragen werden.

    Das Magnetsystem des Auslösemagneten AM, Fig. 4, ist wegen des geringen Kraftbedarfes für die Auslösung der Schaltwelle wieder mit einer Spule ausgebildet, wobei der dem Anker abgewandte Magnetpol in Form eines winkelförmig gebogenen Flacheisens W ebenfalls dem Anker wirksam gegenüber gebracht wird.

     

    Die einzelnen Magnetsysteme besitzen eine Befestigungsvorrichtung, mittels welcher sie am eigentlichen Wählergehäuse, Fig. 10 und 11, befestigt werden können. Diese Befestigungsvorrichtung besteht aus einer zylindrischen, außen mit einem feinen Gewinde versehenen Hülse G, Fig. 2, 3, 4, mit Sechskantkopf, durch welche die Befestigungsschraube S hindurch gesteckt und in den Eisenkern der Magnetspule eingeschraubt werden kann.

     


    Hebdrehwähler Figur 9, 10, 11, 12

    Die Gewindehülsen können nun, wie aus Fig. l0 und 11 ersichtlich ist, bei h, d und a in das Gehäuse des Wählers eingeschraubt werden. Je nachdem diese Hülsen mehr oder weniger tief eingeschraubt werden, umso näher oder weiter werden sich die Magnetpole der bezüglichen Elektromagneten ihren fix gelagerten Ankern gegenüber befinden.

     

    Die Regulierung wird nun vorgenommen, indem man die Schraube S zuerst etwas lüftet und dann je nach Erfordernis die Gewindehülse mit einem Sechskantschlüssel in der entsprechenden Richtung verdreht. Die Schraube S muss dann wieder festgezogen werden.


    Einen weiteren Hauptbestandteil des Wählers bildet die in ihrer Längsrichtung in der Höhe verschiebbare und horizontal drehbare Schaltwelle A, Fig. l.

    Die Welle A wird an zwei Stellen L 1 und L2 des Wählergehäuses, Fig. 13  gelagert.

     

    Zum Heben der Welle dient die zylindrische Zahnwalze W, Fig. l, welche mit Rücksicht auf die l0 Etagen des Kontaktsatzes, Fig. 9, mit l0 ringförmigen Zahnwülsten versehen ist, in welche der Hebezahn z des Hebemagnetankers, Fig. 5, eingreift. Dieser Anker ist im Wählergehäuse, Fig. 11, mit Hilfe der Körnerschrauben s1 s2 gelagert.

     

    Die Drehung der Welle wird mittels des Zahnrades R, Fig. I, bewerkstelligt, in welches der Schaltzahn z1 des Drehmagnetankers, Fig. 6, eingreift. Der Anker des Drehmagneten ist ebenfalls im Wählergehäuse und zwar bei s3 und s4 gelagert.

     

    Die vertikale Welle A steht unter der Einwirkung einer in dem Federgehäuse F untergebrachten Spiralfeder, welche das Bestreben hat, die Welle entgegen der Uhrzeigerrichtung zu verdrehen. Die Schaltrichtung ist demnach des Uhrzeigers. Die Grenzlage für die Rückbewegung der Welle ist durch einen im Zahnrade R eingeschraubten Stahlstift g, Fig. 13, gegeben, welcher sich im Ruhezustand der Welle gegen den Anschlag w legt und somit der Wirkung der Feder eine Grenze setzt.

     

    Nachdem die einzelnen Kontaktetagen des Kontaktsatzes 10 Lamellen besitzen, ist es nötig, dass die Schaltwelle l0 Stellungen einnimmt und in jeder dieser Stellungen aber auch festgehalten werden kann.

     

    Dieses Festhalten wird durch einen Sperrzahn z2 des Auslösemagnet-Ankers, Fig. 7, bewerkstelligt. Von diesem Anker ist auch die Rückkehr des Wählermechanismus in seine Ruhelage abhängig.

     

    Bevor aber die Schaltwelle zu einer Drehbewegung veranlasst werden kann, muss mindestens die Hebung derselben um einen Zahn vorangehen. Damit aber die Schaltwelle in der gewünschten Höhenlage verbleibt, wird dieselbe mit Hilfe eines Sperrzahns z3, welcher sich am unteren Ende des Auslöseankers, Fig. 7, befindet und in die Zahnwalze W eingreift, am Abwärtsgleiten gehindert.

     

    Quelle: Buch die automatischen Einrichtungen der K. K. Staatstelephon Zentralen WIEN System G. H. Dietl


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Hebdrehwähler Teil 2 Weitere Informationen verfuegbar Hebdrehwähler Teil 2  

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