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    Homepage > Telefontechnik > Chronik des Fernmeldeamtes Gießen
    Handvermittlung in Rodheim-Bieber w....  31 von 74eine Seite zurückeine Seite vor

    Eine Dokumentation der geschichtlichen Entwicklung des Fernmeldewesens in Mittelhessen

    Handvermittlung in Rodheim-Bieber wird abgeschaltet
    • 1957 Kurznachrichten: 
    • 30. Januar: Die Handvermittlung in Rodheim-Bieber wird abgeschaltet und durch eine Wählvermittlungsstelle mit 150 Anschlusseinheiten (AE), System 50p mit HDW 46 ersetzt.


      Die Umwandlung der noch bestehenden handvermittelten Ämter in Wählvermittlungsstellen schafft die Voraussetzung für die spätere Einbeziehung in den Selbstwählferndienst (SWFD).
       
    • Folgende Ortsvermittlungsstellen (OVStW) werden im Laufe des Jahres erweitert:

      Datum

      Ort System

      29.03.1957

      Obertiefenbach auf 200 AE  System 50, HDW 27

      2.08.1957

      Beilstein auf 60 AE  System 50p, HDW 46

      16.08.1957

      Hirzenhain auf 70 AE  System 50p, HDW 46

      13.09.1957

      Breitscheid auf 150 AE  System 50p, HDW 46

      14.11.1957

      Ulm auf 100 AE System 34

      12.12.1957

      Frankenau auf 130 AE System 50p



    • An Fernämtern werden aufgerüstet:

      Datum

      Ort

      Fernplätze

      Ferneitungen

      31.03.1957

      Limburg

      28

      63

      1.04.1957

      Biedenkopf

      10

      37

      1.04.1957

      Dillenburg

      24

      55

      1.04.1957

      Gießen

      50

      200

      1.04.1957

      Marburg

      23

      64

      1.04.1957

      Weilburg

      6

      25

      1.04.1957

      Weilburg

      25

      72

      1.11.1957

      Biedenkopf

      12

      73

    • 17. März: In Dillenburg werden die Fernsprech-Ansagedienste erweitert. Für die Ortsgesprächsgebühr sind nun Zeitansage, Toto- und Lottodienst und die Wettervorhersage nutzbar. Für die Nutzung des Nachrichtendienstes und der Küchentips fällt eine Ferngebühr von 1,44 DM an.

    • 15. April: In Wetzlar wird der Selbstwählferndienst (SWFD) eingeführt. Damit zählt die Industriestadt am Zusammenschluss von Lahn und Dill zu den ersten Städten im Bundesgebiet, die an das SWFD-Netz angeschlossen werden. Ermöglicht wurde die relativ frühe Einführung durch die Unterstützung der ansässigen Industrieunternehmen, die Kredite für den technischen Aufbau zur Verfügung stellten.
      Die Wetzlarer Knotenvermittlungsstelle (KVSt) nimmt am 15. April ihren Betrieb auf (System 4-Draht-Übergangstechnik 54). In der 1. Ausbaustufe beschränkt sich der Selbstwählbetrieb jedoch auf die Teilnehmer des Wetzlarer Ortsnetzes.

    • 21. Juli: Anschluss der Haupttelegrafenstelle (HTSt) Gießen an das Gentex-Netz. Verbunden damit ist die Einführung des Nachtdienstes. 
       
    • Für den Bau eines neuen FA-Gebäudes in der Liebigstraße laufen die Vorplanungen an und erste Baugrunduntersuchungen werden vorgenommen. Die auf dem Grundstück noch stehende Ruine der „Alten Klinik“ muß dem Neubau weichen und soll abgerissen werden.
      Zunächst war von der OPD vorgesehen, auf dem Grundstück ein Postamt mit Paketumschlagstelle zu errichten. Da sich die Fläche jedoch für die Pläne nicht eignete, waren die bereits eingeleiteten Kaufverhandlungen mit der Stadt wieder abgebrochen worden.
       
    • 1. August: Die Telegramm- und Eilzustellung in Marburg, die bisher noch der Fernmeldedienststelle zugeordnet ist, wird dem dortigen Postamt eingegliedert.

    • 1. November: Die Erreichbarkeit im SWFD von der Wetzlarer Knotenvermittlungsstelle (KVSt) aus erhöht sich auf 220 Ortsnetze.

    • Mit der Einrichtung einer zweiten FernVStHand Ende des Jahres in Dillenburg wird der Bestand an Fernplätze nochmals um 6 erweitert.
       
    • 23. November: In der Poststelle Niederkleen geht die Zeit der Handvermittlung zu Ende. Die alte Einrichtung wird abgeschaltet und durch eine Wählvermittlungsstelle, System 50p mit HDW 46 ersetzt. Damit sind alle Ortsvermittlungsstellen im Bereich Wetzlar auf Wählbetrieb umgestellt.

    • In Limburg wird eine Telegrafen-Wählvermittlungsstelle (TWVSt) in Betrieb genommen.

    • Die Rundfunk-Hilfsmeßstellen in Marburg und Dillenburg werden an den Sitz des Fernmeldeamtes nach Gießen verlegt und mit der Dienststelle FuS vereinigt. Der erste Dienstwagen mit „Spezialausrüstung“ für den Funkstörungsmeßdienst in Gießen war ein sogenannter „Funkmeßwagen 50“, ein mit Stromversorgungsanlage und Peilantenne ausgestatteter VW-Käfer.

    • Statistik 1957


      ÜF-Bereich
      (KVSt-Bereich)

      Ortsgespräche
       

      handverm.
      Ferngespräche

      SWFD
      Gespräche
      Gießen

      6.581.701

      1.859.546

      -.-

      Marburg

      3.888.089

      1.108.578

      -.-

      Limburg

      3.587.829

      1.486.747

      -.-

      Wetzlar

      3.173.175

      906.960

      274.270

      Biedenkopf

      1.062.633

      534.439

      -.-

      Weilburg

      1.009.427

      431.169

      -.-

      Dillenburg

      2.216.077

      1.182.952

      -.-



      Bereich FA Gießen

      Fernschreibanschlüsse
       

      Rundfunkteilnehmer
       

      Fernsehteilnehmer
       

      Personalstand
      1.1.1957

       153

      188.750

      15.531

      988


    Artikel GAZ vom 31. Januar 1957
    Zeitungsartikel GAZ vom 31. Januar 1957
    Handamt außer Betrieb - Zahl der Fernsprechanschlüsse auf über 100 erhöht.

    Quellen Bild und Text: Seniorenbeirat der Deutschen Telekom in Giessen
    zur Homepage SBR Giessen
    Zeitraum  1957
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Post will großes Fernmeldeamt bauen Weitere Informationen verfuegbar Post will großes Fernmeldeamt bauen  

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