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    HVSt Ablauf  29 von 40eine Seite zurückeine Seite vor

    HVSt Ablauf
    Umwerter in einer HVSt

    Schaltglieder in einer Hauptvermittlungsstelle (HVSt).

     

    In einem Verbindungsaufbau von einem Ferngespräch über den Kennzahlweg hat die Hauptvermittlungsstelle (HVSt) die dem Ursprungsbereich folgt, die Aufgabe einer 2. Leitwegsteuerstelle. Diese ganze Schaltung und Einrichtung hat sehr viel Ähnlichkeit mit der in einer KVSt.

     

    In der nachfolgenden Beschreibung werden hauptsächlich die Unterschiede zwischen der KVSt und der HVSt dargestellt.

     

    Der Anschaltsatz (AnS) ist immer einer Fernleitung (Kl-g) fest zugeordnet. Während dem Aufbau der Verbindung schaltet sich der AnS so ähnlich wie der ZIG über einen Relaissuchwähler (RSW) an das Hauptregister (HRg) an. Der AnS besteht nur aus 2 Relais. Die Funktionen der Verzonung, Überwachung der Auslösung führt bereit der ZIG in der KVSt durch. Der AnS ist mit seinen 2 Relais in einem gemeinsamen Relaissatz beim  Hauptrichtungswählers (HRW) untergebracht. Der AnS und HRW bestehen zusammen aus einem EMD Wähler mit 8 Schaltarmen und 4 Relais. .

     

    Für die Anschaltung zwischen dem AnS und dem HRg wird in der HVSt ebenfalls ein Relaissuchwähler (RSW 100/15) mit 100 Eingängen, 30 Zwischenleitungen und 15 Ausgängen verwendet. Es sind an dieser Stelle weniger Register als in einer KVSt erforderlich, weil das  HRg im Durchschnitt nur 6 Sekunden am AnS angeschaltet ist. Zum Vergleich: das Register in der KVSt ist im Durchschnitt 15 Sekunden an den ZIG angeschaltet.

     

    Das Hauptregister ist in der wesentlichen Funktion mit dem KRg identisch. Es hat gegenüber dem KRg nur einen kleinen Teilspeicher anstelle des Vollspeichers. Es werden nur  die ersten drei  Kennziffern für die Bestimmung der  Richtung übertragen und gespeichert.

     

    Im HRg sind keine Ergebnisrelais für die Zone erforderlich. Die Verzonung wurde bereits  im KRg durchgeführt. Als Besonderheit sendet das HRg das 2. Abrufzeichen an das KRg, sobald der Leitweg in der HVSt durch den Richtungswähler  eingestellt ist. Ab diesem Zeitpunkt kann das KRg die weitere Steuerung des Verbindungsaufbaus übernehmen. Das HRg schaltet sich ab diesem Zeitpunkt vom AnS ab.

     

    Die in einer HVSt eingesetzten Umwerter sind mit denen in einer KVSt mit dem Grundrahmen identisch. Eine Umwerter Anlage kann die KRg und HRg Register gemeinsam bedienen.


    HVSt Blockschaltbild

    Beschreibung des Funktionsablaufs in einer HVSt

     

    Wenn eine Fernverbindung in der KVSt, nicht direkt in das Ziel geleitet werden  kann, (kein Querweg vorhanden, oder belegt), dann wird die Verbindung über den Kenzahlweg an die HVSt weitergeleitet. Das ganze wird auch als Überlauf bezeichnet. Die Einrichtungen in der HVSt werden für eine weitere Leitweglenkung benutzt.

     

    Die einzelnen Schaltvorgänge sind in dem Blockschaltbild als nummerierte  Einzelschritte dargestellt.

     

    • 1. Belegung des AnS mit seinem fest zugeordneten Hauptrichtungswähler (HRW)
    • 2. Über den RSW wird ein freies HRg angeschaltet.
      Zum weiteren Aufbau der Verbindung müssen die im KRg eingespeicherten Ziffern zum HRg weitergeleitet werden. 
      Dabei gibt es im KRg zwei unterschiedliche Arten der Ausspeicherung. Die erste Ausspeicherung ist für  Leitweglenkung in der HVSt bestimmt. Es werden dabei nur die ersten drei Kennziffern  übertragen.
      Die zweite Ausspeicherung geschieht nach der Leitweglenkung, wenn durch das HRg der Richtungswähler bereits eingestellt ist. Es werden dabei  nur die restlichen Ziffern übertragen. Dieser Vorgang wird durch das 2. Abrufzeichen eingeleitet.

    • 3. Beim FWS T62 wurde auf das 1. Abrufzeichen verzichtet. Durch den Einsatz des Relaissuchwähler ist die Zeit für die Anschaltung sehr kurz. Es wird nach einer festen Zeitspanne ausgespeichert. 

    • 4. Das KRg sendet nach einer festen Vorgabezeit von 360 ms selbsttätig die Z-, H- und K-Ziffern an das HRg aus. 
      Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, werden die drei Ziffern zwischen den beiden Registern mit einer verkürzten Zwischenwahlzeit (nur 300 ms anstatt 800 ms) übertragen. Das wird durch eine  Sonderaussage mit den Relais YH durch den Umwerter in der KVSt gekennzeichnet. Die Umspeicherung dieser drei  Ziffern ist unabhängig davon, ob die Rufnummern des Teilnehmers bereits vollständig im KRg eingetroffen sind.
      Das HRg speichert nur die ersten 3 Ziffern für die gewünscht Richtung (Teilspeicher für nur 3 Ziffern). 

    • 5. Der Umwerter wird bereits nach dem Eingang der ersten beiden Ziffern (Z und H Ziffer) belegt und ein Ergebnis angefragt.

    • 6, 7. Reichen diese beiden Ziffern bereits für eine  Leitweglenkung aus, so wird bereits an dieser Stelle nach den 2 Ziffern das  Ergebnis aus der Leitwegaussage und den Sonderaussagen dem HRg mitgeteilt.  
    • 8. Der Umwerter wird dabei frei geschaltet.

    • 9.  Sind die ersten beiden  Ziffern für eine  Richtungsbestimmung nicht ausreichend, so gibt der Umwerter an dieser Stelle eine Nein Aussage an das HRg ab.
      Das HRg wartet die Einspeicherung der 3 Ziffer (K-Ziffer) ab und  fordert dann den Umwerter erneut an. 

    • 10. Es werden die 3 Kennziffern in diesem Fall zum Umwerter zur Auswertung übergeben.
    • 11. Es erfolg die Aufnahme der Leitweginformation im HRg durch die Ergebnis Relais.
    • 12. Danach erfolgt die sofortige Freischaltung des Umwerters. 
    • 13. Es wird wie im KRg der Einstellsatz (ES) auf frei sein geprüft und angefordert.
    • 14. Der Richtungscode für den Richtungswähler wird zum ES übertragen.
    • 15.  Der ES stellt den 1. Richtungswähler (HRW) ein, bei Bedarf wird noch der 2. Richtungswähler nach dem gleichen Schema eingestellt.
    • 16. Durch die Sonderaussage des Umwerter werden die noch benötigten Ziffern gesendet.
    • 17. Das zweite Abrufzeichen wird rückwärtig zum KRg gesendet.
      Die restlichen Ziffern werden vom KRg aus dem Nummernspeicher ausgesendet und der Aufbau erfolgt durch direkte Einstellung der Wähler.

    • 18. Das HRg schaltet sich nach dem Abrufzeichen frei.
    • 19. Die Ursprungs KVSt übernimmt ab diesem Zeitpunkt den weiteren Verbindungsaufbau.
    • 20. Die Rückwärtszeichen werden vom ZIG der KVSt ausgewertet.
      Sollte noch während das HRg angeschaltet ist bereits ein Rückwärtszeichen eintreffen, so wird Verbindungsaufbau sofort abgebrochen und Verbindung ab dem ZIG ausgelöst.

    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Umwerter Weitere Informationen verfuegbar Richtungswähler
    Weitere Informationen verfuegbar Relaissuchwähler  

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