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    Gruppierung der Teilnehmerstellen T....  39 von 43eine Seite zurückeine Seite vor

    Gruppierung der Teilnehmerstellen Teil 3
    Tafel 4 - schmematische Darstellung Verbindungen in einem 100.000er Amt

    Überträgt man die vorige Überlegung an Hand der Tafeln IV und VI auf die anderen 10.000er Gruppen, so ergibt sich ohne weiteres, dass 1.000 Vermittlungswege für Verbindungen nach jeder 10.000er-Gruppe vorhanden sind.

     

    Zieht man nun die Verbindungsmöglichkeit der einzelnen 10.000er-Cruppen noch unter sich in Betracht, so ergibt sich die Gesamtzahl der Vermittlungswege sämtlicher 10.000er Gruppen zusammengenommen als 10.000 Vermittlungsleitungen, mithin 10 % der gesamten Teilnehmerzahl.

     

    Wie schon früher geschildert wurde, kann der Teilnehmer mit Hilfe seines Kontaktapparates die Kontaktarme des I. Gruppenwählers durch Abgabe einer bestimmten Anzahl Stromimpulse vor eine bestimmte Kontaktetage heben, und ein darauffolgender einzelner Stromimpuls dreht die Kontaktarme auf die erste Lamelle dieser Etage, worauf im Falle des Besetztseins derselben die Kontaktarme automatisch über die Kontaktlamellen der gewählten Etage hinweg gleiten, bis eine freie Lamelle erreicht wurde, an welche eine Vermittlungsleitung zu den l.000er Wählern (II. Gruppenwähler) angeschlossen ist.


    Damit ist klargelegt, wie die Auswahl der 10.000-er erfolgt und soll nun nachstehend die Auswahl der l.000er näher erörtert werden.

     

    Die Teilnehmerverbindung ist nun bis zu der gewünschten Zehntausender-Gruppe durchgeschaltet und obliegt nun dem Teilnehmer die Aufgabe, in derselben den der gewünschten Teilnehmernummer entsprechenden Tausender auszuwählen.

     

    Wie aus den Tafeln IV und VI ersichtlich ist, sind an den Kontaktetagen der II. Gruppenwähler die Verbindungswege zu den Tausendern angeschlossen.

     

    Von den gleichartigen Etagen der II. Gruppenwähler jeder 1.000er-Gruppe führen der Kontaktanzahl derselben entsprechend je l0 Vermittlungsleitungen zu jeder l.000er-Gruppe.

     

    Es führen somit von den ersten Etagen aller II. Gruppenwähler eines Zehntausenders 100 Vermittlungsleitungen zum ersten Tausender, von der zweiten Etage aller II. Gruppenwähler eines Zehntausenders ebenfalls 100 Vermittlungsleitungen zum zweiten Tausender usw. An diese 100 Vermittlungsleitungen sind nun ebenfalls Wähler, die III. Gruppenwähler, angeschlossen, denen die Auswahl der 100er des betreffenden Tausenders obliegt.

     

    Nachdem jede Kontaktetage der II. Gruppenwähler l0 Lamellen besitzt, so können l0 III. Gruppenwähler pro Etage angeschlossen werden, von welchen in gleicher Weise wie bei den II. Gruppenwählern ebenfalls die Auswahl eines freien Wählers automatisch erfolgt.

     

    Es ist nun aus der Tafel VI ohne weiteres zu ersehen, dass jeder der 10.000 Teilnehmer jedes beliebige 1.000 jeder 1.000er-Gruppe erreichen kann.

     

    Es erübrigt nun noch zu zeigen, wie die Auswahl der l00er-Cruppen und in weiterer Folge der Zehner und Einer erfolgt. Wie schon früher erwähnt wurde, führen 100 Vermittlungswege zu den III. Gruppenwählern jedes Tausend. Die Kontaktsätze dieser 100 Wähler sind nun wieder multipel geschaltet, wie dies auf Tafel IV angedeutet ist.

     

    Von jeder Kontaktetage führen l0 Vermittlungsleitungen zu je l0 Gruppen von Teilnehmeranschlüssen, und zwar derart, dass die Leitungen der ersten Etage zur ersten l00er Gruppe, die Leitungen der zweiten Etage zur zweiten l00er Gruppe usw. des betreffenden Tausend führen.

     

    Es stehen somit dem rufenden Teilnehmer 10 Verbindungswege zu jener 100er Gruppe offen, in welcher sich der gewünschte Teilnehmer befindet.

     

    Die Auswahl eines freien Verbindungsweges von den 10 erfolgt wie bei den anderen Wählern automatisch. An die Kontaktlamellen der III. Gruppenwähler sind nun abermals Wähler angeschlossen, die aber, da sie die Teilnehmeranschlussleitungen selbst beherrschen, Leitungswähler genannt werden.

     

    Wie aus der Tafel IV zu entnehmen ist, sind die Kontaktsätze der l0 Leitungswähler wieder multipel geschaltet, und ist an jeder der 100 Kontaktlamellen ein Teilnehmer direkt angeschlossen.

     

    Damit aber der Wahlmechanismus jeden der 100 Teilnehmer zu erreichen imstande ist, muss auch die Horizontalsteuerung des Leitungswählers vom Teilnehmer aus bewerkstelligt werden.

     

    Zum besseren Verständnis der Aufeinanderfolge der Wahl- und Steuerimpulse bei Auswahl einer Teilnehmernummer soll im nachstehenden an Hand einer bestimmten Teilnehmernummer ein Beispiel angeführt werden.
     

    Ein beliebiger Teilnehmer wünscht mit dem Teilnehmer 19.199 zu sprechen. Es ergibt sich hierbei folgendes Zahlenschema: 

    • 1 - 2. Zehntausender (2.Etage der I. Gruppenwähler)
    • 9 - 10. Tausender (10 Etage der II. Gruppenwähler)
    • 1 - 2. Hunderter (2. Etage der III. Gruppenwähler)
    • 9 – l0. Zehner (10.Etage der Leitungswähler)
    • 9 - 10. Einer (10. Lamelle der 10. Etage der Leitungswähler)

    oder:

     

    Die vertikalen Pfeile zeigen die Etagenimpulse an, während die punktierten Pfeile die Steuerimpulse darstellen, welche die Auswahl freier Vermittlungsleitungen bewerkstelligen. Der an der Einerstelle dargestellte horizontale Pfeil charakterisiert die vom Teilnehmer bewirkten Drehimpulse zur Auswahl der Einer.

     

    Aus der Darstellung ergibt sich des Weiteren, dass der Kontaktapparat des Teilnehmers oder bei halbautomatischem Betrieb jener der Beamtin stets um einen Kontakt mehr abgeben muss, als die betreffende Dekade anzeigt.

     

    Dieser Umstand wird außerdem noch durch Nummerierung des Leitungswählerkontaktsatzes begründet, welche nach dem Koordinatenprinzip durchgeführt erscheint, die erste Kontaktlamelle des Kontaktsatzes also mit Null bezeichnet ist.

     


    Tafel 6 - Gruppenschaltung für ein 100.000er Amt mit Verschränkung der Wähler Multipel

    Mischung Tafel VI
    Gruppenschaltung für ein 100.000er Amt mit Verschränkung der Wähler Multipel (Vielfach)

     


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    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Verschränkung zwischen I. und II. Gruppenwählern Weitere Informationen verfuegbar Verschränkung zwischen I. und II. Gruppenwählern  

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