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    Gruppierung der Teilnehmerstellen T....  37 von 43eine Seite zurückeine Seite vor

    Gruppierung der Teilnehmerstellen Teil 1
    Hebdrehwähler  Figur 13 und 14

    Im nachstehenden soll die Verbindungsweise der Teilnehmer einer automatischen Telefonzentrale für 100.000 Anschlüsse näher erörtert werden.

     

    Der hier gestellten Aufgabe entsprechend muss jeder der 100.000 Teilnehmer imstande sein, sich selbsttätig mit jedem beliebigen der 100.000 Teilnehmer verbinden zu können. Zu diesem Zwecke erhält jeder Teilnehmer einen Kontaktapparat zugeordnet (bei halbautomatischem Betrieb tritt an Stelle des Kontaktapparates des Teilnehmers die Wählmaschine der Beamtin), mit Hilfe dessen er Stromimpulse in die zur Zentrale führenden Anschlussdoppelleitungen entsenden kann, welche dort die Betätigung der Wahlmechanismen bewirken.

     

    Die 100.000 Teilnehmeranschlüsse sind nun in Gruppen zu 10.000 Anschlüssen, diese wieder in Gruppen zu 1.000 und diese wieder in Gruppen zu 100 Anschlüssen usw. unterteilt, wie dies in der Tafel II durch die Anschlussnummern dargestellt ist. (Siehe unteres Bild)

     

    Der besseren Übersicht halber sind nicht alle 10.000er-Gruppen zergliedert angeführt worden, sondern nur die beiden ersten und die beiden letzten.


    Wie aus der Tafel ohne weiters ersichtlich ist, sind die einzelnen Teilnehmernummern nach dem dekadischen System zu Gruppen vereinigt. Es ergibt sich somit bei den dargestellten 100.000 Teilnehmerstellen 5 Dekadengruppen, und zwar:

     

    • Gruppe der Zehntausender
    • Gruppe der Tausender
    • Gruppe der Hunderter
    • Gruppe der Zehner
    • Gruppe der Einer

     

    Jede dieser Gruppen kann nun durch bestimmte Wahlmechanismen von Seite der Teilnehmer ausgewählt werden. Siehe rechtes Bild vom Hebdrehwähler Fig. 13 und Fig. 14.

     

     

    Ein solcher Wahlmechanismus, besteht nun der Hauptsache nach aus einer vertikalen Welle, welche sich sowohl in ihrer Längsrichtung heben als auch um ihre vertikale Achse drehen kann. Diese vertikale Welle trägt in gleichen Abständen 3 Kontaktfedernpaare, welche je eine Gruppe von Kontaktlamellen bestreichen, die auf der Mantelfläche eines Zylinders radial angeordnet sind und den Kontaktsatz des Wahlmechanismus bilden.

     

    Jede dieser Kontaktgruppen besitzt nun 10 Kontaktetagen mit je 10 Lamellen, also pro Kontaktgruppe 100 Lamellen. An die Lamellen der 3 Kontaktgruppen werden nun angeschlossen:

    • Die Teilnehmerhinleitungen (a-Leitungen)
    • Die Teilnehmerrückleitungen (b-Leitungen)
    • Die jeder Teilnehmerleitung zugeordnete Prüfleitung (c-Leitungen)

    Zur Vereinfachung der Erklärung der Gruppenschaltung ist im Folgenden nur der Weg eines Leitungszweiges (a-Zweig) dargestellt worden, zumal derselbe stets von den beiden zugehörigen anderen Leitungen begleitet wird. Es ist deshalb auch in den folgenden Darstellungen stets nur eine Kontaktgruppe (a-Kontaktgruppe) dargestellt.

    Der Zehnerteilung entsprechend ist nun der Kontaktapparat des Teilnehmers (oder der Beamtin) für eine serienweise Abgabe von maximal 10 Kontakten über den a-Zweig der Teilnehmerdoppelleitung eingerichtet und des Weiteren noch die Einrichtung getroffen, dass der Abgabe von je 1-10 Kontakten auf der a-Leitung ein Stromimpuls (Steuerimpuls) über den b-Zweig der zur Zentrale führenden Teilnehmerdoppelleitung folgt.

     

    Durch Impulse auf der a-Leitung wird die Schaltwelle des Wählermechanismus in eine bestimmte, der Impulszahl entsprechende Kontakt-Etage gehoben, und durch einen Impuls auf der b-Leitung (b-Impuls) werden die Kontaktarme auf die ersten Lamellen der gewählten Kontakt-Etage hineingedreht, um sich dann Selbsttätig eine Verbindungsleitung zu einem freien Wähler auszusuchen, im Falle die erste Lamellengruppe besetzt sein sollte.


    Tafel 2
    Tafel 2
    Gruppierung der Teilnehmeranschlüsse in einem 100.000er Amt.

    Wie aus der Tafel II  leicht ersichtlich, muss, um jede beliebige Verbindungsmöglichkeit der einzelnen Teilnehmer untereinander zu gewährleisten, die Einrichtung getroffen werden, dass jedem Teilnehmer der Zugang zu einem beliebigen 10.000er gesichert wird.

     

    Dies geschieht mit Hilfe von Wählern, welche mit Rucksicht darauf, dass sie die erste Dekade mit Beihilfe der Teilnehmer auswählen, I. Gruppenwähler (10.000er-Wähler) genannt werden.

     

    Es liegt nun also die Aufgabe vor, zu zeigen, auf welche Weise sich die Teilnehmer in Verbindung mit einem I. Gruppenwähler setzen können. Wie die Erfahrungen in der Praxis gelehrt haben, befinden sich von 100 Teilnehmern ca. nur 10 % gleichzeitig im Gespräche, und ist es deshalb nicht nötig, jedem Teilnehmer einen eigenen I. Gruppenwähler zuzuweisen, sondern man rechnet pro 100 Teilnehmer nach früherem ca. l0 I. Gruppenwähler.

     

    Um jedoch eine größere Sicherheit in das System hineinzubringen, wird vielfach auch ein höherer Prozentsatz angewendet. In dem hier beschriebenen System wurden l2 % I. Gruppenwähler angenommen.

     

    Um nun einem beliebigen der 100 Teilnehmer jeden der 10 oder 12 I. Wähler zugänglich zu machen, werden sogenannte Vorwähler verwendet, welche mit Hilfe der Teilnehmer die Auswahl eines der 10 oder 12  I. Gruppenwähler besorgen.


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    Weitere Informationen : Gruppierung der Teilnehmerstellen Teil 2 Weitere Informationen verfuegbar Gruppierung der Teilnehmerstellen Teil 2  

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