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    Homepage > Telefontechnik > Chronik des Fernmeldeamtes Gießen
    Gründung eines eigenständ....  18 von 74eine Seite zurückeine Seite vor

    Eine Dokumentation der geschichtlichen Entwicklung des Fernmeldewesens in Mittelhessen

    Gründung eines eigenständigen Fernmeldeamtes in Gießen
    Übersichtskarte Fernmeldeamt Gießen aus dem Jahr 1949
    • 1950 Kurznachrichten: 
    • Der ständig steigende Umfang des Fernmeldeverkehrs in der Nachkriegszeit und die daraus resultierenden gestiegenen Anforderungen an Organisation, Verwaltung und Dienstbetrieb machen zunehmend die Nachteile einer Anbindung der Fernmeldedienste an die örtlichen Postämter und an unterschiedliche, entfernt gelegene Fernmeldebauämter deutlich.

    • Schon in den Jahren 1949/50 kommt es deshalb zu ersten Überlegungen, mit der Gründung eines eigenständigen Fernmeldeamtes in Gießen die Fernmeldedienste regional zusammenzufassen und ortsnah zu verwalten.


      Mit der OPD-Verfügung vom 9. Juni 1950 werden die Pläne konkretisiert.


      Auszug:
      „… Es ist daher beabsichtigt, mehrere Fernmeldedienststellen (ÜF-Bereiche) einschließlich der Ämterpfleger und Entstörer zu Fernmeldeämtern zusammenzufassen. Zunächst sollen zwei verschiedene Versuche – einer auf Bauamts- und einer auf der Betriebsebene – durchgeführt werden. Den Versuch auf Betriebsebene soll das Fernamt Gießen ausführen.
      Hierzu werden die ÜF-Bereiche Gießen, Friedberg und Stockheim zu einem Versuchsfernmeldeamt zusammengefasst. Das gesamte Fernmeldepersonal einschließlich Ämterpfleger und Entstörer soll dem Versuchsfernmeldeamt unterstellt werden.“
      Die Fernmeldeabteilung des Gießener Postamtes wird beauftragt, bis zum 15. Juli einen Organisationsplan mit Geschäftsordnung und Wirtschaftlichkeitsrechnung zu erstellen und vorzulegen.
        
    • Die zuständige Abteilung im Gießener Postamt erarbeitet auch die geforderten Planungsunterlagen und reicht sie pünktlich bei der Frankfurter OPD ein.
      Über ein detailliertes Planungsstadium hinaus sollte jedoch das Vorhaben nicht kommen und die kleine „Dreierlösung“ Gießen-Friedberg-Stockheim verschwand so schnell wie sie gekommen war in den Schubladen der Strukturplaner. Es sollten noch 5 Jahre ins Land gehen, bis es tatsächlich zur Gründung des Fernmeldeamtes in Gießen kam.

    • Anfang Januar wird das „Meldeamt Gießen“ aufgehoben. Dadurch werden die Wartezeiten für Ferngespräche verkürzt und der überwiegende Teil kann im Sofortverkehr abgewickelt werden.
      Im Gießener Fernamt sind 31 Vermittlungsplätze in Betrieb.
      Zum Überführungsbereich Gießen zählen 12 Ortsvermittlungsstellen.
      Davon sind bis jetzt nur 4 auf Wählbetrieb umgeschaltet worden. Der Rest wird noch handvermittelt betrieben.
        
    • 1. April: Der Abnahmedienst für private Nebenstellenanlagen mit Sitz in Gießen wird vom dortigen Postamt in die Zuständigkeit des FBA (Fernmeldebauamt) Darmstadt überführt.

      Der dem Postamt angegliederte Gießener Rundfunkentstörtrupp ist mit einem zweisitzigen DKW mit Peilempfänger und Entstör Mitteln ausgerüstet.

      Nach erfolgter Instandsetzung ist im Verstärkeramt Klein-Linden die Bewetterungsanlage wieder in Betrieb.
      Für die Einschaltung einer vierfach-Tfb-Verbindung Gießen – Bad Mergentheim sind vier weitere Tfb-Geräte aufgebaut worden.

      Im Verstärkeramt Klein-Lind sind nun in Betrieb:

      Anz.

      Bezeichnung

      43

      verstärkte Zweidrahtleitungen

      73

      verstärkte Vierdrahtleitungen

      20

      verstärkte Zweibandleitungen

      28

      verstärkte Fernschreibleitungen

      9

      verstärkte Rundfunkleitungen

      115

      unverstärkte Durchgangsleitungen

      116

      Endleitungen


    • 12. Juli: Aufstellung eines ZB-Handamtes mit 400 Beschaltungseinheiten für den Wetzlarer Ortsverkehr. Die Anlage dient als Ergänzung der durch den schnell ansteigenden Bedarf voll belegten Wetzlarer Wählvermittlungsstelle.


      In der Ortsvermittlungsstelle Gießen wird der Bestand durch 600 ebenfalls halbautomatische Anschluss Einheiten (ZB 48) erweitert. Die neuen Anschlüsse erhalten 5000er Rufnummern.
      Die Teilnehmer können bei diesen Anschlüssen nicht direkt wählen und müssen handvermittelt werden.
      Dies bedeutet einen enormen technischen Rückschritt. Die Situation ist aber der allgemeinen Mangelversorgung geschuldet, die seit dem Zusammenbruch 1945 noch immer die wirtschaftliche und technische Entwicklung hemmt.
        
    • 18. Juli: Im Gießener Ortsnetz wird mit der „Wettervorhersage“ ein neuer Ansagedienst eingeschaltet.

    Artikel GAZ vom 19.7.1950
    Artikel GAZ vom 19.7.1950
    Gießener Fernamt schafft neue Anschlüsse

    Quellen Bild und Text: Seniorenbeirat der Deutschen Telekom in Giessen
    zur Homepage SBR Giessen


    Zeitraum  1950
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Ansagedienst im Gießener Ortsnetz wird weiter ausgebau Weitere Informationen verfuegbar Ansagedienst im Gießener Ortsnetz wird weiter ausgebau  

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