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    Gemeinschaftsanschluss
    Gemeinschaftsanschluss

    Im öffentlichen Fernsprechnetz bezeichnet der Gemeinschaftsanschluss eine Technik, mit der mehrere Fernsprechteilnehmer über ein und dieselbe Leitung mit einer Doppelader zu der Ortsvermittlungsstelle verbunden werden.

     

    In der Regel handelte es sich um einen Zweieranschluss, in weiter entwickelten Formen auch um Wählsternanschlüsse.

     

    Es gab auch Ausführungen zur Konzentration von bis zu 25 Fernsprechanschlüssen. Gemeinschaftsanschlüsse kamen überall dort zum Einsatz, wo das Telefon Netz oder ein Teilnetz im Anschlussbereich nicht die erforderliche Kabelkapazität vorhanden war.

     

    Es wurden soweit wie möglich nur Teilnehmer in räumlicher Nähe und mit einem niedrigem Gesprächsaufkommen zusammengeschaltet.

     

    Die gegenseitigen Blockierungen sollten dadurch in vertretbaren Rahmen bleiben. Jeder der angeschlossenen Teilnehmer hatte eine eigene Rufnummer und war direkt erreichbar ohne dass andere Teilnehmer dabei gestört wurden. Die Schaltung war auch so ausgelegt, dass jeder Teilnehmer seinen eigenen Gebührenzähler hatte. Mit neuerer Anschlusstechnik konnte der Teilnehmer auch einen Gebührenzähler vor Ort mit 12 oder 16 kHz Technik betreiben.


    Bildquelle: Verein Nachrichtentechnik einst und jetzt


    Gemeinschaftsanschluss

    Ob die zusammengefassten Anschlüsse gleichzeitig telefonieren und mit einander Verbindungen herstellen konnten, hing von der Art der Anschlusstechnik ab. Bei Zweieranschlüssen mit Relaistechnik konnten die Teilnehmer nur abwechselnd sprechen und sich gegenseitig nicht anrufen.

     

    Bei Zweieranschlüssen in früherer Trägerfrequenztechnik, wie sie hauptsächlich in Wien gebräuchlich waren, konnten beide Anschlüsse unabhängig voneinander auch gleichzeitig genutzt werden und sich auch gegenseitig erreichen.

     

    Bei Wählsternanschlüssen, bei denen sich in Deutschland bis zu 20 und mehr Teilnehmer und sich bis zu 8 Leitungen zur Vermittlungsstelle teilten, und deren Wählsternschalter anfangs mit Drehwählern, später elektronisch arbeiteten, konnten so viele Teilnehmer gleichzeitig telefonieren, wie Leitungen vom Wählsternschalter zur Wählsternübertragung in der Vermittlungsstelle vorhanden waren. Diese Teilnehmer konnten sich auch gegenseitig anrufen, es wurden dann zwei Leitungen zur Vermittlungsstelle belegt.

     

    Die Identifizierung des Fernsprechanschlusses erfolgte in den Gemeinschaftsumschaltern oder Wählsternschaltern anfangs mithilfe elektrischer Impulse zwischen Umschalter und Vermittlungsstelle. In der elektronischen Ausführung durch Datenaustausch zwischen Wählsternschalter und Wählsternübertragung.

     

    Im öffentlichen Nachrichtennetz der BRD werden Gemeinschaftsanschlüsse nicht mehr verwendet. Bei der Deutschen Post der DDR war eine technische Variante im Einsatz, der sog. Zeitgemeinschaftsanschluss. In Österreich wurden sogenannte "Vierteltelefone", bis zum Ausbau der Telekommunikationsnetze Anfang der 1980er, bei circa 40% der Telefonanschlüsse von jeweils vier Teilnehmern benutzt.

     

    Es gibt eine Variante, die noch heute eingesetzt wird. Dabei sind Telefonate über beide Anschlüsse gleichzeitig möglich. Dafür wird ein PCM2TA3 verwendet.

    Bildquelle: Foto JH, Sammlung "Wählamt Kleinbaumgarten"


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Video GL Übertragung Weitere Informationen verfuegbar Video GL Übertragung Weitere Informationen : Zweieranschluss Weitere Informationen verfuegbar Zweieranschluss
    Weitere Informationen : Gemeinschaftsumschalter Weitere Informationen verfuegbar Gemeinschaftsumschalter Weitere Informationen : Video Gemeinschafts Umschalter Weitere Informationen verfuegbar Video Gemeinschafts Umschalter
    Weitere Informationen : Video Gemeinschaftsübertragung Weitere Informationen verfuegbar Video Gemeinschaftsübertragung  

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