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    Gebührenimpuls  125 von 336eine Seite zurückeine Seite vor

    Gebührenimpuls
    Gebührenanzeiger

    Mit dem Gebührenimpuls (Gbi) werden in analogen Telefonnetzen Informationen über die während einer Verbindung anfallenden Gebühren zum Anrufer (A-Teilnehmer) übermittelt.

    Im Endgerät (Telefon mit eingebauten Gebührenanzeiger, spearater  Gebührenanzeiger, Fernwahlmünzfernsprecher) wird der Gebührenimpuls aus dem übertragenen Gesamtsignal herausgefiltert und in eine entsprechende Gebühren- oder Einheitenanzeige umgewandelt.

    Der Gebührenimpuls besteht aus einer Wechselspannung mit einer Frequenz, die über dem übertragenen Sprachfrequenzbereich von 300 bis 3400 Hz liegt.

    Technische Daten des Gebührenimpulses:

    • Frequenz: In Deutschland 16 kHz, in Österreich und der Schweiz 12 kHz
    • Länge: 80 - 150 ms
    • Leistungspegel: Nominal -10 dBm

    Gebührenimpulse sind im Telefonhörer als leises und hochfrequentes Knistern hörbar und können durch die Tastung zu Übertragungsstörungen bei Fax- und Datenübertragungen (Modem) führen.

    Zur Vermeidung dieser unerwünschten Effekte sind in den Gebührenanzeigern entsprechende Filter eingebaut.

    In digitalen Telefonnetzen (ISDN, GSM- und UMTS-Mobilfunknetze) werden die Gebühreninformationen mit den AOC-Leistungsmerkmalen übermittelt. Bei ISDN dient dazu der D-Kanal (Steuerkanal).


    Übertragung der Zählimpulse zum Teilnehmer

    Animation von der Übertragung der Gebührenimulse von der Vermittlungsstelle zum anrufenden Teilnehmer.

    Animation: (c) Bayern-Online.com JH


    Abkürzung:  Gbi
    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen verfuegbar Gebührenimpuls - Zählimpuls Weitere Informationen verfuegbar Gebühreneinheit
    Weitere Informationen verfuegbar Gebührenanzeiger Weitere Informationen verfuegbar Gebühren Entwicklung in Deutschland

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