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    Fernmelderechnungsdienst  14 von 16eine Seite zurückeine Seite vor

    von 1951-1956
    Quelle: wayback.archive.org

    Fernmelderechnungsdienst
    Fernmelderechnungsdienst
    Anmeldedienst für Fernmeldeeinrichtungen und der Fernmelderechnungsdienst:

    Bei der Planung der Fernmeldebauten wurde unter anderem die Forderung gestellt, durch geeignete Unterbringungsmöglichkeiten den verwaltungsmäßigen Aufgaben des Fernmeldebetriebes gerecht zu werden, die im Anmeldedienst für Fernmeldeeinrichtungen und im Fernmelderechnungsdienst bearbeitet werden.


    Nach Kriegsende hatten die Dienststellen des Anmelde- und des Rechnungsdienstes sowie die Fernsprechbuchstelle zunächst im Gebäude des Postamtes Frankfurt-Süd-10 Aufnahme gefunden.

    Wegen des allgemein anwachsenden Dienstbetriebes wurden im Jahre 1947 die Fernsprechanmeldestelle und die Fernsprechbuchstelle in das Postgebäude Gutleutstraße 34-36, Ecke Moselstraße verlegt, wo sie überdies für den überwiegenden Teil der Besucher bequemer erreichbar waren.

    Dort musste die Fernsprechbuchstelle im Jahre 1950 dem Ausdehnungsbedürfnis des Anmeldedienstes wiederum weichen und in die Stuttgarter Straße, also an einen 3. Punkt in der Stadt, umziehen.


    Die örtliche Trennung der Dienststellen hatte neben anderen Diensterschwernissen unerwünscht lange Wege und Zeitverluste für die Bauaufträge zur Folge. Inzwischen war der Umfang der Dienstgeschäfte sowohl im Anmeldedienst als auch im Fernsprechrechnungsdienst dank dem erheblichen, laufenden Zugang an Fernsprechanschlüssen und entsprechend der raschen Aufwärtsentwicklung des gesamten Fernmeldeverkehrs weiter stark gewachsen.


    Diese Zahlen spiegeln für den Anmeldedienst den Umfang der mit Erfolg bearbeiteten Anträge auf Herstellung von Sprechstelleneinrichtungen wider. Mit der Zunahme ihres Bestandes ging ein von Jahr zu Jahr wachsender Arbeitsaufwand für Verlegungen, Änderungen, Übertragungen usw. einher. Ein sehr großes Maß an Zeit und Mühe musste häufig für die Anträge aufgebracht werden, denen aus Mangel an Anschluss Leitungen und Amtseinrichtungen als Kriegsfolge zunächst nicht entsprochen werden konnte.


    Die abschlägig beschiedenen Antragsteller wurden begreiflicherweise vielfach recht ungeduldig. Dies trat neben ungewöhnlichem Anschwellen des Schriftwechsels in dem regen Besuch der Antragsteller und Auskunftsuchenden zutage.


    So wurden die Raumverhältnisse im Postgebäude Gutleutstraße 34-36 Ecke Moselstraße für den Anmeldedienst schließlich im Jahre 1953 fast unerträglich. Die Entwicklung im Fernmelderechnungsdienst, wie er unter Einbeziehung des Fernschreib- und Telegrammverkehrs seit dem Jahre 1953 bezeichnet wird, war ähnlich.

    Auch hier wird der Arbeitsanfall in erster Linie durch die im Zuständigkeitsbereich vorhandenen Hauptanschlüsse bestimmt. Ihnen entspricht eine annähernd gleich große Zahl an Fernmeldegebühren-Konten, für die im allgemeinen jeweils eine Fernmelderechnung im Monat erstellt wird. Infolge ihrer Zunahme stieg die Zahl der Kontoplätze bis zum letzten Jahre auf 57 und die der zugehörigen Prüfplätze auf 15.


    An den ersten arbeiten die Beamtinnen an besonderen, großen Karteitischen. Auch die Arbeitskräfte in der Stelle für Erfassung der laufenden Gebühren haben ähnliche große Tische und benötigen mithin viel Raum.

    Der Umfang der Dienstgeschäfte in den Arbeitsgruppen für Erfassung der Orts- und Selbstwählferndienst-Gebühren sowie der Gebühren im Telegraphen- und handvermittelten Ferndienst wuchs anteilig. Unter Berücksichtigung aller weiteren Tätigkeiten, unter anderem an den Zahlungseingangsplätzen und in der Gebührenüberwachungsstelle, mussten im Neubau allein für den Fernmelderechnungsdienst ohne Fernsprechbuchstelle im Jahre 1955 rund 1.300 qm in Anspruch genommen werden.


    Der Fernmelderechnungsdienst einschließlich der Fernsprechbuchstelle und der Anmeldedienst sind jetzt im Verwaltungsgebäude untergebracht. Die Diensträume sind hell, und auch die größeren von ihnen bieten infolge schallschluckender Deckenverkleidung gute Arbeitsbedingungen, zumal da sie dem unmittelbaren Lärm des Straßenverkehrs entzogen sind.


    Das Verwaltungsgebäude schließt sich dem Thurn und Taxis Gebäude von der Großen Eschenheimer Straße gesehen auf der Rückseite an. Der erhebliche Publikumsverkehr wird in der zu ebener Erde gelegenen weiträumigen und architektonisch wirkungsvollen Schalterhalle aufgenommen, die durch das auf ehrwürdige Postgeschichte hinweisende Portal von Thurn und Taxis über einen ansprechend ausgestalteten Vorhof Zugang hat.


    Die Schalterhalle -neben der im Seitenflügel sich übrigens zur Befriedigung des Fernsprechbedürfnisses von Sprechgästen eine Öffentliche Sprechstelle befindet- weist 2 Schalter für die Anmeldung von Fernsprech- und Fernschreibanschlüssen (einschließlich Nebenstellen, Nebenstellenanlagen, Zusatzeinrichtungen) sowie für Anträge auf Verlegung, Übertragung und Kündigung von Fernmeldeanlagen auf.

    Ein weiterer Schalter dient der Annahme kostenpflichtiger Einträge in das Amtliche Fernsprechbuch und in das Amtliche Verzeichnis der Fernschreibteilnehmer sowie der gebührenfreien und kostenpflichtigen Ausgabe dieser Bücher.

    Andere Schalter sind vorgesehen für Auskünfte über Fernsprech- und Fernschreibgebühren sowie für Gebührenbeschwerden, für die Aufgabe von Telegrammen und Bildtelegrammen, für die Vereinbarung von Telegramm-Kurzanschriften und für Auskünfte über Telegrammverkehr, für die Anmeldung von Rundfunk- und Fernsehstörungen und auch für die Ausgabe von Postwertzeichen in kleinen Mengen.


    Ferner enthält die Schalterhalle einige verglaste Kabinen, die für Besprechungen mit Antragstellern und Auskunftsbegehrenden in schwierigen Fällen zur Verfügung stehen. Eine weitere Kabine nimmt einen den Kassenvorschriften entsprechend abgesonderten Schalter für Einzahlungen auf. Ein Aktenaufzug verbindet die Schalterhalle mit den über ihr gelegenen Dienststellen des Anmeldedienstes und

    Fernmelderechnungsdienstes und beliefert die Schalter erforderlichenfalls mit Unterlagen zur Bedienung der Besucher. Vornehmlich für die Weitergabe von Telegrammen aus der Schalterhalle ist ein Rohrpost-Anschluss vorgesehen.

    Fernmelderechnungsdienst

    Das Bild zeigt die Fernmelderechnungsdieset Foto:OPD


    Der Fernmelderechnungsdienst im Zentralamtsbereich Frankfurt am Main befindet sich im Zuge der Rationalisierungsmaßnahmen bei der Deutschen Bundespost zurzeit in der Umstellung auf das Lochkartenverfahren. Hierbei wird der Fernmelderechnungsdienst jeweils in den Hauptamtsbereichen örtlich zusammengefasst. Dies bedeutete für Frankfurt die Aufnahme der Fernmelderechnungsdienste der Knotenamtsbereiche Darmstadt, Wiesbaden, Aschaffenburg und Mainz. Ihre Unterbringung erforderte in Frankfurt einen zusätzlichen Raumaufwand. Auch hierfür boten sich dank dem seinerzeit sehnlich erwarteten Einzug des Fernmelderechnungsdienstes in das Fernmeldehochhaus befriedigende Lösungen. Schon in den allernächsten Jahren werden im Fernmeldehochhaus unter den jetzt geschaffenen günstigen Bedingungen für die Dienstabwicklung monatlich bis zu 2ooooo Fernmelderechnungen bearbeitet werden.

    Dipl.Ing. Samel, Oberpostrat, 1956



    Quelle: wayback.archive.org


    Zeitraum  1951-1955
    Land:  D

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